Was sind Spurenelemente?

Die Spurenelemente gehören zu den Vitalstoffen und sind eine Untergruppe der Mineralstoffe. Ihren Namen tragen sie, da sie nur in sehr kleinen Mengen – also in Spuren – im Körper vorkommen. Nichtsdestotrotz sind sie für uns lebensnotwendig, denn sie sind an beinahe allen Vorgängen in unserem Organismus beteiligt.


Die Funktionen von Spurenelementen

Essentiell und damit lebensnotwenig sind für uns zehn verschiedene Spurenelemente: Chrom, Cobalt, Eisen, Jod, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Silicium und Zink. Ihre Funktionen sind dabei sehr vielfältig, hier ein paar Beispiele:

  • Zink ist wichtig für ein normales Immunsystem, einen geregelten Säure-Basen-Haushalt, gesunde Haut, Haare und Nägel u.v.m.

  • Selen sorgt für eine normale Schilddrüsenfunktion, trägt zur gesunden Spermaproduktion bei und ist außerdem wichtig für das Immunsystem.

  • Mangan benötigen wir für einen normalen Energiestoffwechsel und als Schutz unserer Zellen vor oxidativem Stress.

  • Eisen ist für den Sauerstofftransport im Körper notwendig, da es zur Bildung der roten Blutkörperchen beiträgt. Eisen hat aber auch eine Funktion bei der Zellteilung.


Der Bedarf an Spurenelementen

Welche Menge von welchem Spurenelement jeder Einzelne genau benötigt, kann niemand sagen. Ähnlich wie bei den Vitaminen gibt es jedoch eine Empfehlung zur Mindestversorgung, damit auf längere Sicht keine drastischen Mangelkrankheiten wie Anämie oder Kropfbildung auftreten. Diese Empfehlungen richten sich allerdings ausschließlich an gesunde Erwachsene ohne erhöhten Bedarf.

Menschen in bestimmten Lebenssituationen, z. B. Schwangere, Senioren, chronisch Kranke, sowie Menschen unter erhöhten Belastungen (Stress, körperliche Belastung, Umweltgifte etc.) haben einen erhöhten Bedarf an Spurenelementen.

Nehmen wir über längere Zeit nicht genügend Spurenelemente über unsere Ernährung zu uns, kann sich daraus ein Spurenelemente-Mangel entwickeln. Gründe dafür gibt es einige, z. B. sind die Böden in Teilen Europas, aber vor allem in Deutschland, arm am Spurenelement Selen. Pflanzen, die darauf wachsen, enthalten ebenfalls wenig Selen. In Süddeutschland fehlt es außerdem an natürlichem Jod um Boden und der Klimawandel scheint die Menge an Spurenelemente in unseren Böden und Lebensmitteln noch zu reduzieren.* Früher nahmen wir diese Spurenelemente automatisch über unser Nahrung auf. Heute fehlen sie in den Böden und somit auch auf unseren Tellern.


* http://www.spiegel.de/spiegel/der-klimawandel-laesst-pflanzen-wachsen-aber-nicht-deren-naehrstoffgehalt-a-1173089.html


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