Gesunde Zellen -
guter Stoffwechsel

Der Stoffwechsel – Überbegriff für alle lebenswichtigen Vorgänge im Köper

Guter Stoffwechsel, schlechter Stoffwechsel, langsamer Stoffwechsel, schneller Stoffwechsel, den Stoffwechsel ankurbeln, erhöhen, anregen oder in Gang bringen... . Das Wort Stoffwechsel ist oft in Gebrauch – und wird ebenso oft missverstanden. Denn beim Stoffwechsel geht es nicht nur um das Thema Abnehmen oder Diät. Der Begriff „Stoffwechsel“ – auch Metabolismus – ist vielmehr ein Überbegriff für alle lebenswichtigen Vorgänge im Körper – hoch komplizierte Reaktionsketten mit unzähligen, sich gegenseitig beeinflussenden Beteiligten, die sich in jeder einzelnen unserer rund 70 Billionen Zellen abspielen. Diese Prozesse dienen dem Aufbau und der Erhaltung der Körpersubstanz sowie der Energiegewinnung und somit der Aufrechterhaltung der Körperfunktionen. Im Wesentlichen werden die Stoffwechselprozesse durch Enzyme und durch das Hormon- und Nervensystem gesteuert. Eine entscheidende Rolle spielen dabei die Schilddrüsenhormone. Sie regulieren die Stoffwechselprozesse.

Stoffwechsel - Basis unseres Wohlbefindens

Unser Stoffwechsel bestimmt unser komplettes Leben. Ein perfekt funktionierender Stoffwechsel versorgt jede einzelne Körperzelle mit allem, was sie braucht und transportiert Gifte und Schlacken aus dem Körper hinaus. Gerät der Stoffwechsel ins Stocken, hat das nicht selten große Auswirkungen auf unseren Körper und unser Wohlbefinden. Stoffwechselstörungen schlagen sich zum Beispiel in Übergewicht, Energielosigkeit, Verstimmungen, Konzentrationsproblemen, Verdauungsproblemen oder einem schwächelnden Immunsystem nieder.

Verschiedene Arten des Stoffwechsels

In der Umgangssprache sind mit dem Begriff Stoffwechsel meist die zentralen und mit der Ernährung zusammenhängenden Stoffwechselprozesse gemeint. Dazu zählen vor allem der Kohlenhydratstoffwechsel, der Fettstoffwechsel und der Eiweißstoffwechsel.

Kohlenhydratstoffwechsel

Kohlenhydrate liefern dem Körper Energie. Bevor er diese Energie auch nutzen kann, müssen die einzelnen Moleküle erst mit Hilfe von Enzymen in Glucose – das ist ein Einfachzucker – verwandeln und über das Blut zu den Zellen transportieren. Dort wird die Glucose mit Hilfe von Sauerstoff verbrannt. Dabei entsteht Energie. Ein wichtiges Organ für den Kohlenhydratstoffwechsel ist die Leber: Sie versorgt den Organismus kontinuierlich mit Glucose – auch dann, wenn über die Nahrung nicht ständig Glucose zugeführt wird. Die Leber kann nämlich Glucose speichern indem sie nicht benötigte Glucose in einen Mehrfachzucker, sogenanntes Glykogen, umwandelt. Glykogen ist die Speicherform von Glucose und dient den Zellen als Energievorrat. Er kann bei Bedarf wieder verfügbar gemacht werden und wird im Falle einer Überversorgung mit Kohlenhydraten in Fett umgewandelt und im Fettgewebe gespeichert.

Fettstoffwechsel

Auch Fette dienen als Energielieferanten und Energiespeicher sowie zur Bildung von Hormonen und Botenstoffen. Beim Fettstoffwechsel werden die Fette zunächst während der Verdauung im Darm zu Fettsäuren und Glyceriden aufgespalten. Diese werden dann über das Blut weiter transportiert, unter anderem zur Leber. Nimmt man mehr Fett auf, als man verbraucht, wird diese überschüssige Energie vom Körper gespeichert – als Depot- oder Baufett.

Eiweißstoffwechsel

Bei der Verdauung von Eiweißen entstehen Aminosäuren, die über die Blutbahn in die Zellen transportiert werden. Dort dienen sie zum Aufbau von Muskeln, Hormonen und Enzymen, können aber auch zur Energiegewinnung verwendet werden.

Stoffwechselstörungen – häufiges Bild unserer Wohlstandgesellschaft

Neben erblich bedingten Ursachen machen Wissenschaftler unseren modernen Lebensstil hauptverantwortlich für Stoffwechselstörungen. Unregelmäßige Mahlzeiten, Diäten, einseitige Ernährung, Stress und Bewegungsmangel sind nur einige der möglichen Auslöser. Eine im Fachmagazin „Nature“ veröffentlichte Studie unter Beteiligung des Helmholtz-Zentrums in München kam sogar zu dem Ergebnis, dass ein ungesunder Lebensstil den Stoffwechsel nicht nur schwächt sondern auch das Erbgut schädigt. Demnach führt ein erhöhter Body-Mass-Index zu sogenannten epigenetischen Veränderungen an fast 200 Stellen des Erbguts.

Stoffwechsel ankurbeln – geht das?

Jeder Mensch verbraucht unterschiedlich viel Energie, um die Körperfunktionen zu erhalten. Der Grundumsatz, also die Energie, die wir in Ruhe verbrauchen, schwankt von Mensch zu Mensch. Während er bei Männern um die 50 bei rund 1600 kcal liegt, verbrauchen Frauen nur rund 1300 kcal. Dieser Energiestoffwechsel im Ruhezustand kann durch Bewegung bzw. Sport aber gesteigert werden.

Sport hilft dem Stoffwechsel

Sport bring den Stoffwechsel in Schwung: Beim Sport wird nicht nur Energie verbrannt sondern auch Muskelmasse aufgebaut. Und dadurch steigt ganz automatisch auch der Grundumsatz, denn die Muskulatur benötigt im Ruhezustand mehr Energie als anderes Gewebe. Es lohnt sich also, sportlich aktiv zu sein und Muskulatur – am besten durch regelmäßige, leichte Kraftübungen – aufzubauen.

Wie eine Diät den Stoffwechsel beeinflussen kann

Im Rahmen einer Diät sollte zwar auf überflüssige Kalorien und leere Kohlenhydrate wie zucker- oder stark fetthaltige Lebensmittel verzichtet werden, nicht aber auf wichtige Vitalstoffe – sprich Vitamine und Mineralstoffe. Wer dauerhaft abnehmen möchte, sollte seinem Stoffwechsel zuliebe auf seine Ernährung achten, Sport treiben und ausreichend trinken.

Vitalstoffe – Power für den Stoffwechsel

Ein gut funktionierender Stoffwechsel braucht also neben ausreichend Bewegung – es muss nicht immer gleich Leistungssport sein – vor allem eins: Eine gesunde, ausgewogene Ernährung. Vitalstoffe leisten einen wichtigen Beitrag zu einem reibungslosen Stoffwechsel. So unterstützt beispielsweise Vitamin B6 den Energie- und Eiweißstoffwechsel. Zink trägt zu einem normalen Fettsäurestoffwechsel und Kohlenhydratstoffwechsel bei.

Vitamin B6 hilft dem Fettstoffwechsel und Energiestoffwechsel

Vitamin B6 kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Daher muss es über die Nahrung zugeführt werden. Vitamin B6 hat im Körper viele wichtige Funktionen. So unterstützt es beispielsweise den Eiweiß-, Aminosäuren- und Glykogenstoffwechsel. Auch am Fettstoffwechsel und Energiestoffwechsel ist Vitamin B6 beteiligt. Darüber hinaus trägt es zur Regulierung der Hormontätigkeit bei.

Zink – für den Stoffwechsel von Fettsäuren und Kohlenhydraten

Zink ist unverzichtbar für unsere Gesundheit. Denn das Spurenelement spielt in einer Vielzahl von Stoffwechselreaktionen eine Rolle. So unterstützt Zink nicht nur den Fettsäurestoffwechsel und den Kohlenhydratstoffwechsel , sondern auch die Verstoffwechselung von Makronährstoffen. Zink hilft darüber hinaus, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen und unterstützt den Säure-Basen-Haushalt. Auch für das Immunsystem ist Zink ein wertvoller Helfer.

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Stoffwechsel anregen: 5 Tipps, wie Sie den Stoffwechsel in Schwung bringen

Zusätzlich zu einer ausgewogenen und vitalstoffreichen Ernährung kann der Stoffwechsel durch eine Reihe von Maßnahmen unterstützt werden:

  • Frühsport: Bereits ein 20-30 minütiger Morgenspaziergang täglich kann den Stoffwechsel anregen. US-Forscher haben herausgefunden, dass sich Tageslicht in den frühen Morgenstunden positiv auf den BMI auswirkt.
  • Viel trinken: Nur mit Hilfe von ausreichen Flüssigkeit – am besten eignet sich reines Wasser - kann das Körper Gifte und Schadstoffe wieder ausscheiden. Als Regel gilt: Mindestens zwei Liter Flüssigkeit am Tag trinken.
  • Stress vermeiden: Stress kann den Stoffwechsel lähmen. Denn bei Stress schüttet der Körper das Hormon Cortisol aus. Es sorgt dafür, dass der Energiestoffwechsel gebremst wird und gilt als mitverantwortlich für Heißhungerattaken. Soll der Stoffwechsel angeregt werden, so ist eine Stressbewältig unabdingbar.
  • Lachen! Kein Witz: Beim Lachen schüttet der Körper das Glückshormon Serotonin aus. Zudem werden Gesichts- und Bauchmuskeln, Zwerchfell, Herz-Kreislaufsystem beansprucht. Dies führt wiederum zu einer kurzzeitigen Erhöhung des Blutdrucks und einem Anstieg des Sauerstoffgehalts im Blut. Gleichzeitig werden die Stresshormone Adrenalin und Cortisol abgebaut. Das regt auch die Verdauung und den Energiestoffwechsel an.
  • Richtig schlafen regt den Stoffwechsel an: Während des Schlafs baut der Körper Fett ab und reguliert die Hungerhormone. Im Gegenzug führt Schlafmangel zu mehr Hunger. Die optimale Schlafdauer liegt einigen Studien zufolge bei rund 6-8 Stunden und hängt vom individuellen Schlafbedürfnis ab.