Gepflegte Haut, Haare und Nägel sind nicht nur Schönheitsideal sondern auch Spiegel unserer Gesundheit und unseres Wohlbefindens. Die Haut spielt dabei eine zentrale Rolle. Denn unsere Haare und Nägel sind nichts anderes als sogenannte Anhangsgebilde der Haut. Die Haut befindet sich in einem ständigen Erneuerungsprozess und Haare und Nägel sind im steten Wachstum. Eine gute Versorgung mit Vitalstoffen kann ihnen bei dieser Arbeit helfen. So unterstützt eine gesunde Ernährung und eine ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Spurenelementen die Schönheit also quasi von Innen.


Die Haut - unser vielseitigstes Organ

Ein erwachsener Mensch ist umhüllt von rund 13 Kilo und 1,65 Quadratmetern Haut. Sie ist funktionell das vielseitigste unserer Organe und dient zur Abgrenzung von Innen und Außen, der Wahrung des inneren Gleichgewichts, dem Schutz vor Umwelteinflüssen, der Repräsentation und Kommunikation. Außerdem übernimmt die Haut wichtige Funktionen im Bereich des Immunsystems und des Stoffwechsels. Ihr Aufbau ist ebenso komplex wie ihre Aufgaben: Neben der Oberhaut, der Epidermis, besteht die Haut aus Lederhaut (Dermis) und Unterhaut (Subcutis). Die Lederhaut besteht hauptsächlich aus Bindegewebsfasern, die dafür sorgen, dass unsere Haut fest und zugleich dehnbar ist. Außerdem dient sie der Ernährung und der Verankerung der Oberhaut. Die Lederhaut enthält die für die Temperaturregelung wichtige glatte Muskulatur und Blutgefäße. In der Lederhaut befinden sich auch Schweißdrüsen und Haarwurzeln. Die Unterhaut bildet die Unterlage für die darüber liegenden Hautschichten und enthält neben Fett und lockerem Bindergewebe die größeren Blutgefäße und Nerven.


Haare und Nägel – mehr als nur schmückendes Beiwerk

Haare sind eigentlich nichts anderes als mehr oder weniger lange Hornfäden. Bis zu 150.000 Kopfhaare hat der Mensch - rund 60 bis 150 davon verlieren wir täglich. Sie entstehen in rund 4 Millimeter tiefen Einbuchtungen der Haut, den Follikeln. Dort befinden sich die Haarzwiebeln und an deren Basis die Haarpapille. Über sie werden für das Haarwachstum wichtige Bausteine zur sogenannten keratogenen Zone transportiert. Pro Tag wachsen unsere Haare um 0,3 bis 0,5 mm – das entspricht ca. 15 cm im Jahr. Haare sehen wir heute vor allem als Kopfschmuck und empfinden sie ansonsten als eher lästig. Sie haben aber ursprünglich auch eine wichtige Wärmeschutzfunktion: An den Haarfollikeln setzen winzige glatte Muskeln an. Wenn sie sich zusammenziehen, entsteht das, was wir als „Gänsehaut“ bezeichnen: die feineren Haare stellen sich auf und die behaarten Hautregion zieht sich zusammen. Dadurch verringert sich ihre Durchblutung, das Blut kühlt weniger aus, die Temperatur im Körper bleibt erhalten. Gleichzeitig bildet sich durch die aufgerichteten Härchen ein Luftpolster, das zusätzlich isolierend wirkt. Auch unsere Nägel sind dünne als „Platten“ aus Keratin, die aus der Lederhaut entspringen. Sie sind rund 0,75 mm „stark“ und wachsen 0,5-1,2 mm pro Woche. Unseren Nägeln kommt eine weit größere Bedeutung zu, als uns vielleicht bewusst ist. Sie schützen unsere schmerzempfindlichen Finger- und Zehenspitzen vor Verletzungen und bilden zusammen mit ihnen eine funktionelle Einheit als Tast- oder Greiforgan.


So unterstützen Vitalstoffe die Schönheit von innen

Als essentielles Spurenelement ist Zink für das gesunde Wachstum der Haut und ihrer Anhangsgebilde Haare und Nägel verantwortlich. Zur Erhaltung einer normalen Haut trägt auch Biotin bei. Selen unterstützt darüber hinaus auch Haare und Nägel. Biotin und Selen tragen zur Erhaltung normaler Haare und Kupfer trägt zu einer normalen Haarpigmentierung bei. Darüber hinaus helfen Vitamin B2, Vitamin C, Vitamin E, Selen, Zink, Kupfer und Mangan, die Zellen – die kleinsten Bausteine unseres Körpers - vor oxidativem Stress zu schützen, der z. B. durch Sonneneinstrahlung in der Haut entstehen kann. Als oxidativer Stress wird die Freisetzung sogenannter freier Radikale im Körper bezeichnet.

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