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Geburtsanzeichen: Diese 8 Vorboten einer Geburt sollten Sie kennen

Die Tage vor der Entbindung sind für alle Frauen eine besondere Zeit: Während die einen werdenden Mamas sich gänzlich dem Nestbau hingeben und versuchen, noch möglichst viele Erledigungen abzuhaken, gehen es andere Schwangere in den Tagen vor der Geburt eher ruhig an. In Hab-Acht-Stellung stehen jedoch die meisten von ihnen. Nun wird versucht, dem Körper viel Aufmerksamkeit zu schenken, um ja keinen Vorboten der Geburt zu verpassen. Welche 8 Zeichen für eine anstehende Geburt sprechen und wie Sie auf diese Symptome reagieren können, erfahren Sie in unserem Artikel.

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Die letzten Tage vor der Geburt – spürbare Hormonumstellung

Sie befinden sich auf der wohl spannendsten Reise Ihres Lebens – ein neues Familienmitglied wird nun bald auf die Welt kommen. Mit Sicherheit fahren die Gefühle Achterbahn, von Vorfreude über Nervosität bis hin zur Angst sind alle Emotionen möglich und vor allem ganz normal. Auch ein geplanter Kaiserschnitt ruft dieselben Gefühle vor der Geburt hervor, bei der spontanen Entbindung stehen hingegen die Fragen zum „Wann“ und „Wie“ im Raum. Lange Schwangerschafts-Blogartikel und Geburten-Foren rund um mögliche Geburtsanzeichen werden studiert und Gespräche mit anderen Müttern aufgesucht, um zu erfahren, welche Erfahrungen sie selbst beim Geburtsbeginn gemacht haben. An dieser Stelle sei jedoch darauf hingewiesen: So wie keine Schwangerschaft der anderen gleicht, so ist auch jede Geburt und ihr Beginn ein ganz individuelles, für sich selbst stehendes Ereignis. Wie Sie sich also kurz vor der Geburt fühlen und welche Anzeichen Sie am Tag der Entbindung haben werden, lässt sich daher nicht im Detail vorhersagen.

Fakt ist jedoch, dass kurz vor der Geburt eine Hormonumstellung stattfindet, die von vielen Frauen durch körperliche Anzeichen bemerkt wird. Hier spielen u.a. folgende Hormone eine große Rolle, die stets in einem komplexen Zusammenspiel auf den weiblichen Körper wirken:

  • Progesteron, auch als Gelbkörperhormon bekannt, hemmt während der Schwangerschaft die Muskeltätigkeit der Gebärmutter, um vorzeitige Wehen zu verhindern. Kurz vor der Geburt sinkt der Progesteronspiegel, um die Wehentätigkeit anzuregen. Progesteron hat eine beruhigende, manchmal müde machende Wirkung in der Schwangerschaft. Die Abnahme dieses Hormons vor der Geburt könnte eine aufputschende Stimmung bei Schwangeren haben, die sich auch z. B. in einer gewissen Unruhe oder einem Aktivitätendrang äußert.
  • Der Spiegel des „weiblichen“ Hormons Östrogen erreicht mit dem Ende der Schwangerschaft seinen Höhepunkt; dieses wird auch als größter Stimulus für die Geburt angesehen, da es die Empfindlichkeit für das Hormon Oxytocin steigert. Östrogene signalisieren dem Körper also, dass er bereit für die Wehen und damit für die Entbindung ist. Den erhöhten Östrogenspiegel spüren viele Frauen auch durch Schwellungen an den Füßen und Stimmungsschwankungen vor der Geburt.
  • Oxytocin, auch als Bindungshormon bekannt, löst die Kontraktionen der Gebärmutter während der Geburt aus. Der Oxytocinspiegel steigt während der Geburt stark an. Gleichzeitig fördert das Hormon die Freisetzung von Prostaglandinen, die als effektive Steuermoleküle das krampfartige Kontrahieren der Gebärmutter intensivieren. Während der Geburt kann die Ausschüttung von Oxytocin der Schmerzbewältigung und der Förderung von positiven Gefühlen dienen, während es nach der Geburt eine große Rolle bei der Stärkung der Mutter-Kind-Beziehung spielt
  • Prolaktin ist u.a. für die Anregung der Milchproduktion nach der Geburt verantwortlich, es steigt ebenfalls gegen Ende der Schwangerschaft stark an und bereitet die werdende Mutter auf das Stillen vor.
  • Das Hormon Relaxin lockert Bänder und Gewebe im Beckenbereich während der gesamten Schwangerschaft. Es ist daher auch die Ursache für eine Lockerung der Symphysen, die manchen Schwangeren unangenehme, aber harmlose Schmerzen im Beckenbereich bereitet. Die Symphysenlockerung zeigt sich besonders vor der Geburt bzw. kann sich in den Tagen davor verschlimmern. Am Ende des dritten Trimesters lockert Relaxin den Gebärmutterhals, um den Geburtsprozess zu erleichtern. Kurz nach der Geburt sinkt der Relaxinspiegel wieder, damit Bänder und Gewebe wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückkehren können.

Schließlich ist die Veränderung des Hormonhaushalts auch für eine Vielzahl von möglichen Vorboten einer Geburt verantwortlich. Diese können sich in verschiedenen körperlichen Symptomen äußern, die manche Frauen als sehr stark empfinden, während andere diese Veränderungen kaum wahrnehmen. Auch werden mögliche Geburtsanzeichen beim 2. Kind anders wahrgenommen als von Erstgebärenden, die die Reise der Geburt zum ersten Mal antreten. Die Frauenarztpraxis sowie Ihre betreuende Hebamme sind Ansprechpartner der ersten Wahl, um Veränderungen und mögliche Beschwerden vor der Entbindung zu besprechen und Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen.

© AntonioDiaz/stock.adobe.com

Im Folgenden möchten wir nun auf 8 Symptome bzw. Anzeichen eingehen, die von vielen werdenden Müttern kurz vor der Geburt deutlich wahrgenommen wurden und oft für eine bald eintretende Geburt stehen könnten.

1. Senkwehen

Senkwehen, auch als Vorwehen bekannt, sind im letzten Schwangerschaftsdrittel dafür verantwortlich, dass das Kind tiefer ins Becken und damit in die richtige Position für die Geburt rutscht. Sie machen den Gebärmutterhals weicher, öffnen diesen jedoch nicht. Wann sich der Bauch senkt, ist davon abhängig, ob es sich um die erste Schwangerschaft oder um eine Folgeschwangerschaft handelt. Während Erstgebärende ab der 36. Schwangerschaftswoche Senkwehen spüren können, spüren Frauen, die bereits eine oder mehrere Geburten hinter sich haben, Senkwehen meist deutlich später, da das Kind tiefer sitzt als bei Erstgebärenden. Von den ersten Senkwehen bis zu Geburt können also noch mehrere Wochen vergehen.

Die Symptome von Senkwehen werden oft wie Menstruationsschmerzen beschrieben, sie strahlen von der Leistengegend aus. Bei vielen Frauen ist die vorbereitende Wehentätigkeit auch mit einem häufigeren Harndrang verbunden. Um Senkwehen von echten Wehen, also Eröffnungswehen, zu unterscheiden, ist es wichtig, auf die Abstände und die Intensität der Senkwehen zu achten. So sind Vorwehen stets unregelmäßig, wiederholen sich also nicht in einem bestimmten Muster und sind auch in ihrer Schmerzintensität verschieden. Während manche Frauen mehrmals täglich Senkwehen spüren, bemerken andere Frauen die vorbereitenden Wehen nur vereinzelt. Ein Entspannungsbad oder eine Pause auf dem Sofa beruhigt in der Regel die Senkwehentätigkeit. Dies ist auch ein guter Test, um herauszufinden, ob es sich um Senkwehen oder echte Wehen handelt. Senkwehen setzen also nicht die Geburt in Gang, sondern bereiten den Körper gemächlich auf die bevorstehende Entbindung vor und läuten also das Ende der Schwangerschaft ein.

Einschätzung dieses Geburtsanzeichens: Möglicher Geburtsvorbote. Bereitet auf die Geburt im letzten Trimester vor, die Geburt kann aber noch Tage oder Wochen auf sich warten lassen. In Ruheposition kann herausgefunden werden, ob es nur Senkwehen oder schon echte Wehen sind.

2. Stechen in der Scheide bzw. am Muttermund

Viele Frauen spüren gegen Ende der Schwangerschaft ein Stechen in der Scheide bzw. am Muttermund. Oft steht dies im Zusammenhang mit den Senkwehen um die 36. Schwangerschaftswoche, wenn das Baby immer mehr in die richtige Position rutscht, nämlich von der Kreuzbeinhöhle in Richtung Schambein, und damit auf den Muttermund drückt. In dieser Zeit findet auch die Zervixreifung statt, das Gewebe wird weicher und der Gebärmutterhals verkürzt sich allmählich.

Kurz vor der Geburt nimmt das Stechen am Muttermund häufig zu und strahlt auch oft in den Rücken aus. Diese Symptome können ein Indikator für eine bevorstehende Geburt sein, weil sich zum Stechen nun auch häufig regelmäßige Wehen gesellen, die sich von den unregelmäßigen Wehen deutlich abgrenzen lassen.

Einschätzung dieses Geburtsanzeichens: Möglicher Geburtsvorbote. Steht in Verbindung mit den Senkwehen.

Während der Kontrollbesuche beim Gynäkologen oder Gynäkologin wird der Muttermund regelmäßig daraufhin untersucht, wie weich er schon ist. Je weicher er ist, desto durchlässiger wird er, bis er sich schließlich öffnet – ein normaler Prozess, vor allem kurz vor der Geburt. Diese Termine stellen eine gute Möglichkeit dar, um den behandelnden Arzt oder Ärztin auf ein eventuelles Stechen am Muttermund aufmerksam zu machen.

3. Durchfall & Übelkeit

Viele Frauen berichten wenige Tage oder am Tag der Geburt von Durchfall und/oder Übelkeit und Erbrechen; häufig setzen dann kurze Zeit später die Wehen ein. Hebammen bezeichnen diesen Vorgang auch als Reinigungsprozess, da der Körper vor der Geburt unnötigen Ballast loswerden möchte. Doch nicht immer ist Durchfall ein sicheres Anzeichen für eine bald beginnende Geburt, da manche Frauen im 3. Trimester generell zu weichem Stuhl oder Durchfall neigen, was auf die erhöhte Aktivität der Gebärmutter zurückzuführen ist.

Einschätzung dieses Geburtsanzeichens: Möglicher Geburtsvorbote. Bei sehr starkem Durchfall ohne Wehentätigkeit sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

4. Rückenschmerzen

Rückenschmerzen in der Schwangerschaft sind allseits bekannt. Manche Frauen berichten jedoch von einer Zunahme der Rückenschmerzen kurz vor der Geburt. Verantwortlich dafür können zum einen das Hormon Relaxin sowie zum anderen das stetig wachsende Gewicht des Kindes gemacht werden. Rückenschmerzen als Vorboten der Geburt stehen oft im Zusammenhang mit den Senkwehen und später auch den echten Wehen – besonders dann, wenn das erste Kind erwartet wird und die Schmerzwahrnehmung von Wehen noch nicht richtig eingeschätzt werden kann.

Einschätzung dieses Geburtsanzeichens: Möglicher Geburtsvorbote, vor allem dann, wenn sie in echte Wehen übergehen bzw. Wehen mit Rückenschmerzen verwechselt werden.

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5. Starke Kindsbewegung oder plötzlich ruhigeres Kind vor der Geburt

Unruhige Nächte sind vor der Geburt keine Seltenheit und haben oft mit den stärkeren Kindsbewegungen im Mutterleib zu tun. So manche Frauen spüren in den Wochen bzw. Tagen vor der Geburt besonders stark die Aktivität ihres Nachwuchses. Gründe dafür können sein:

  • Abnahme des Fruchtwassers: Um die 38. Schwangerschaftswoche nimmt die Menge des Fruchtwassers ab und Kindsbewegungen können dadurch stärker zu spüren sein.
  • Veränderung der Position: Manche Kinder drehen sich erst kurz vor der Geburt in ihre Geburtsposition.
  • Ein hohes Geburtsgewicht kann auch zu einer vermehrten Aktivität des ungeborenen Kindes führen.

Oft sind die Tage vor der Geburt jedoch von einem eher ruhigen Baby im Bauch gekennzeichnet. Das hat vor allem mit dem Platzmangel im Mutterleib und der Geburtsposition zu tun: Wenn das Köpfchen fest im Becken liegt, hat das Baby automatisch weniger Bewegungsspielraum. Auch wird in der Forschung davon ausgegangen, dass das Baby vor der Geburt zur Ruhe kommt, um Kräfte zu sparen. Bewiesen ist dies jedoch nicht.

Einschätzung dieses Geburtsanzeichens: Möglicher Geburtsvorbote – eine Veränderung des Bewegungsmusters des Kindes kann auf eine baldig einsetzende Geburt hindeuten. Plötzlich sehr heftig auftretende Kindsbewegungen oder das Gegenteil davon sollten jedoch immer mit dem behandelnden Arzt oder Ärztin besprochen werden.

6. Schleimpfropf löst sich

Der Schleimpfropf hat eine wichtige Schutzfunktion: Er schützt die Gebärmutter vor Bakterien und Keimen, die aus der Scheide hochwandern könnten. Dadurch werden Mutter und Kind vor möglichen Infektionen während der Schwangerschaft bewahrt. In den letzten Zügen der Schwangerschaft kann sich der Schleimpfropf lösen, z. B. wenn das Kind schon tief im Becken liegt und bereit für die Geburt ist. Bei vielen Schwangeren löst sich der Schleimpfropf unmittelbar vor bzw. am Tag der Geburt, was von Wehen begleitet wird. Nicht alle Frauen bemerken jedoch die Ablösung des Schleimpfropfens, da er sich meist wie eine leichte Schmierblutung (auch als Zeichnungsblutung bekannt) äußert und somit gern auch übersehen wird. Allerdings machen manche Frauen auch die Erfahrung, dass nach der Ablösung des Schleimpfropfens die Wehen doch noch einige Tage auf sich warten lassen und die Geburt daher nicht unmittelbar bevorsteht.

Einschätzung dieses Geburtsanzeichens: Sicherer Geburtsvorbote, wenn die Wehen im Anschluss einsetzen. Wenn sich der Schleimpfropf ohne Wehen bzw. Schmerzen löst, heißt es abwarten, da die Geburt auch erst einige Tage später losgehen könnte. Geschützt sind Sie und Ihr Kind nach dem Schleimpfropf-Abgang dennoch. Um jedoch mögliche Infektionen zu vermeiden, empfehlen viele Ärzte und Ärztinnen sowie Hebammen, ab diesem Zeitpunkt auf Geschlechtsverkehr und Schwimmen zu verzichten.

7. Fruchtblase platzt

Bei vielen Frauen platzt die Fruchtblase erst unter der Geburt, wenn die Wehen bereits eingesetzt haben. Wenn diese allerdings noch vor dem Einsetzen der Wehen platzt, sind sich viele Frauen unsicher, ob es sich wirklich um Fruchtwasser oder doch nur um Urin handelt, da die Blase im letzten Trimester ja häufiger mal drückt. Nur wenige berichten von einem filmreichen Schwall an Fruchtwasser, das sich über den Boden ergießt, wenn sich das Baby spontan entschieden hat, auf die Welt zu kommen.

Hier gilt: Während Urin einen gewissen Eigengeruch hat und leicht gelblich ist, ist Fruchtwasser stets geruchslos und transparent. Ist die Fruchtblase geplatzt, beginnt bei neun von zehn Frauen die Geburt, da in der Regel dann die Wehen einsetzen. Vereinzelt können diese jedoch auf sich warten lassen. Aber auch dann besteht zügig Handlungsbedarf, denn das Nichteinsetzen der Wehen nach dem Platzen der Fruchtblase kann eine gefährliche Infektion für Mutter und Kind nach sich ziehen.

Einschätzung dieses Geburtsanzeichens: Sicherer Geburtsvorbote, denn das Platzen der Fruchtblase bedeutet definitiv den Geburtsbeginn, falls Sie sich eh nicht schon mittendrin befinden. Ist Ihre Fruchtblase geplatzt, sollten Sie zügig Ihre Hebamme kontaktieren und sich am besten liegend in Ihre Geburtsklinik oder an den Geburtsort bringen lassen.

8. Echte Wehen oder doch nur Übungswehen?

Es zieht stark im Rücken, es drückt eindeutig am Muttermund und die Abstände zwischen den wellenartigen Schmerzen werden kürzer – sind das schon echte Wehen? Besonders Erstgebärende fragen sich vor der bevorstehenden Geburt, wie sich echte Wehen anfühlen und wie sie anfangen. Eins vorab: Echte Wehen werden Sie auf jeden Fall wahrnehmen. Ein kleiner Überblick:

  • Übungswehen oder Braxton-Hicks-Kontraktionen: Im 2. und 3. Trimester in sehr unregelmäßigen Abständen. Ein harter Bauch und ein leichtes Ziehen sind dabei die Symptome. In Ruheposition ebben diese „kleinen“ Schwangerschaftswehen wieder ab. Zwischen vier und zehn Übungswehen pro Tag werden als normal bezeichnet.
  • Vorwehen bzw. Senkwehen: Ab der 36. Schwangerschaftswoche, wenn das Kind seine Geburtsposition einnimmt – ebenfalls in unregelmäßigen Abständen. Auch hier wirken sich Pausen und Ruhe auf die Intensität dieser Wehen aus – sie werden deutlich weniger.
  • Geburtswehen bzw. Eröffnungswehen & Presswehen: In der Regel zwischen der 38. und der 42. Schwangerschaftswoche in immer kürzer werdenden, regelmäßigen Abständen. Auch im Liegen nimmt die Intensität der Schmerzen zu.

Echte Wehen stehen für den Geburtsbeginn. Wenn sie vor der 36. Schwangerschaftswoche vorkommen sollten, werden sie auch als vorzeitige Wehen oder Frühwehen bezeichnet – auch hier besteht Handlungsbedarf, um eine mögliche Frühgeburt zu verhindern. Ab der 38. Schwangerschaftswoche ist das Einsetzen von echten Wehen ein normaler Vorgang, sie können plötzlich, z. B. nachts, beginnen oder sich nach und nach aufbauen.
Wie sich echte Wehen anfühlen, wird von Frau zu Frau unterschiedlich beschrieben: Während manche Schwangere diese mit sehr starke Periodenschmerzen vergleichen, spüren andere Frauen echte Wehen mehr im Rücken und im Leistenbereich.

Eins haben echte Wehen jedoch immer gemeinsam: ihre Regelmäßigkeit. Eine gute Orientierungshilfe ist an dieser Stelle die 3-1-1- oder die 5-1-1-Regel. Sie sind ein verlässlicher Hinweis darauf, wann sich eine Gebärende beim Einsetzen der echten Wehen in die Klinik begeben sollte: Treten die Wehen alle 3 bzw. 5 Minuten auf und dauern mindestens 1 Minute an, und dieses Muster bleibt ca. 1 Stunde konstant, hat die Geburt begonnen und die Klinik oder das Geburtshaus sollte aufgesucht werden.

Einschätzung dieses Geburtsanzeichens: Sicherer Geburtsvorbote, wenn sie regelmäßig vorkommen und über eine bestimmte Dauer nach einem bestimmten Muster ablaufen.

Quellen:

- “Hormone fluctuation in pregnancy” in Course Hero, Pregnancy, Female reproductive system: https://www.coursehero.com/sg/anatomy-and-physiology/pregnancy/

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