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Vitamin D: So wichtig ist es für unsere Gesundheit

Vitamin D ist wichtig für uns, die Versorgung damit aber nicht immer leicht.

Vitamin D ist einer der meist diskutierten Vitalstoffe der letzten Jahre. Leider erreichen aber über 80 Prozent der Deutschen nicht die empfohlene Mindestmenge. Warum ist es eigentlich so schwer, genügend Vitamin D aufzunehmen und was hilft wirklich?

„Insgesamt 82 Prozent der Männer und 91 Prozent der Frauen erreichen die empfohlene tägliche Zufuhr von Vitamin D nicht“. So die alarmierende Einschätzung aus der jüngsten Nationalen Verzehrstudie.

Dabei scheint eine gute Versorgung so einfach, denn Vitamin D kann unser Körper über die Haut selbst herstellen. Alles was dazu nötig ist, sind die Strahlen der Sonne. 80-90 Prozent unseres Vitamin-D-Bedarfs könnten über diese Eigenproduktion gedeckt werden. Könnten! Denn damit die Vitamin-D-Produktion effektiv anläuft, müssen einige Faktoren erfüllt sein:

  • Die ideale Zeit um seine Vitamin-D-Speicher zu füllen ist der Frühling bzw. Sommer: Von April bis September steht die Sonne hierzulande hoch genug, dass ausreichend UV-B-Strahlen bis zu uns durchdringen. In den restlichen Monaten filtert die Ozon-Schicht, die unsere Erde umgibt diese Strahlen heraus.
  • Das ist auch der Grund, warum die Vitamin-D-Produktion in der warmen Jahreszeit nur von 11-16 Uhr funktioniert. Früh am Morgen und später am Abend steht die Sonne einfach zu niedrig – da kann es noch so hell und sonnig sein.
  • Wir müssen uns unter freiem Himmel befinden. Glasscheiben filtern UV-Licht zum größten Teil. So können nicht genügend UV-B-Strahlen auf die Haut treffen, die Vitamin-D-Produktion kommt zum Erliegen.
  • Der Himmel darf nicht zu stark bewölkt sein. Wolken filtern vor allem die für die Vitamin-D-Produktion wichtigen UV-B-Strahlen aus dem Sonnenlicht. UV-A-Strahlen können die Wolken- und Ozonschicht besser durchdringen, weshalb man z. B. auch bei Bewölkung einen Sonnenbrand bekommen kann. Als Faustregel gilt: Je blauer der Himmel, desto besser die Vitamin-D-Produktion.
  • Die Oberfläche der freien Haut muss groß genug sein. Nur das Gesicht in die Sonne zu halten, reicht leider nicht aus, es sollten mindestens noch die Arme und bestenfalls auch die Beine frei sein, um Sonnenstrahlen aufnehmen zu können.
  • Verwenden Sie keine Sonnencreme! Schon ein Lichtschutzfaktor von 10 verringert die Produktion von Vitamin D um 95 Prozent, 15 sogar um 99 Prozent. Vorsicht: Auch viele Tagescremes enthalten einen LSF von 10-15.
  • Die richtige Bestrahlungsdauer ist von Hauttyp zu Hauttyp unterschiedlich. Bei heller Haut empfiehlt sich eine Dauer von 15 Minuten, bei dunklerem Teint kann es schon bis zu 30 Minuten dauern, bis die täglichen Vitamin-D-Speicher gefüllt sind. Aber Vorsicht: Eine längere Bestrahlung als dem Typ entsprechend sorgt nicht für mehr Vitamin D, sondern erhöht das Risiko für bleibende Schäden der Haut.

Risikogruppen für einen Vitamin-D-Mangel

Aus den Punkten, die für eine ausreichende, körpereigene Vitamin-D-Produktion notwendig sind, ergibt sich automatisch eine Reihe von Personen, die besonders von einem Vitamin-D-Mangel bedroht sind.

Büroangestellte und Schichtdienstarbeiter: Menschen, die den Großteil des Tages in geschlossenen Räumen verbringen, sind von einem Vitamin-D-Mangel besonders gefährdet. Sie verbringen die entscheidenden Tagesstunden oft unter dicken Betondecken und hinter dicken Glasscheiben. Auch die oft viel zu kurze Mittagspause bietet nur Wenigen regelmäßig die Gelegenheit für ein 20-30-minütiges Sonnenbad. Eine natürliche Versorgung mit Vitamin D durch die Haut ist unter diesen Umständen kaum möglich.

Senioren und im besonderen Heimbewohner und Pflegebedürftige: Schon ab dem 60. Lebensjahr nimmt die Vitamin-D-Bildung über die Haut nach und nach ab. Mit zunehmendem Alter wird die Haut dünner und kann nicht mehr so viel Vitamin D produzieren. So ist die Fähigkeit, Vitamin D über die Haut zu synthetisieren bei einem 70-Jährigen um ganze 75 Prozent vermindert als bei einem 20-Jährigen (bei gleicher Sonnenlicht-Exposition). Erschwerend kommt hinzu, dass viele Senioren körperliche Einschränkungen hinnehmen müssen und manchmal nur selten an die frische Luft kommen. Extrem wird dieses Problem natürlich bei Pflegefällen und Bettlägerigkeit.

Die Freizeitgewohnheiten der Kinder und Jugendlichen haben sich nicht gerade zu Gunsten der Vitamin-D-Produktion entwickelt.

Statt im Freien verbringen immer mehr Kinder und Jugendliche auch ihre Freizeit in geschlossenen Räumen. Egal ob Spielekonsole, TV oder Internetsurfen: Die Sonne bleibt meist ausgesperrt. Eine Vitamin-D-Produktion über die Haut ist drinnen nicht möglich.

Kinder und Jugendliche: Eigentlich widersprüchlich – wieso sollten gerade diejenigen zur Risikogruppe gehören, die die meiste Zeit hätten, um sich draußen an der Sonne aufzuhalten? Nun, leider haben sich die Freizeitgewohnheiten der Kinder und Jugendlichen nicht gerade zu Gunsten der Vitamin-D-Produktion entwickelt. Statt beim ausgedehnten Spielen im Freien verbringen viele ihre Freizeit lieber am Computer oder an Spielekonsolen. Hinzu kommt, dass gerade jüngere Kinder schon morgens mit Sonnencreme eingecremt werden, um möglichen Hautschäden vorzubeugen. Verstehen Sie das nicht falsch – natürlich ist es wichtig, dass Kinder und auch Jugendliche so gut wie möglich vor Sonnenbränden geschützt werden. Allerdings eliminieren wir damit auch ihre Chance auf eine eigene Vitamin-D-Produktion. Ein gesunder Mittelweg ist hier gefragt.

Menschen mit dunkler Hautfarbe: Je dunkler die Hautfarbe, desto länger benötigt die Haut für die Vitamin-D-Produktion. Was in südlicheren Gefilden für einen natürlichen Schutz vor Sonnenbrand und daraus resultierenden Hautschäden sorgt, wird hierzulande zum Vitamin-D-Mangel-Risiko. So kann sich die notwendige, tägliche Aufenthaltsdauer in der Sonne auf 30 Minuten und mehr erhöhen.

Chronisch Kranke: Je nach Erkrankung kann auch das Risiko für einen Vitamin-D-Mangel stark ansteigen. Da chronisch Kranke auch oft körperlich eingeschränkt sind, ist auch ihr Aufenthalt an der frischen Luft oft zu gering.

Aufgrund unserer heutigen Lebensweise ist es leider vielen Menschen nicht mehr möglich, ihren Vitamin-D-Bedarf selbst zu decken. Treffen all diese Faktoren aufeinander ist auch die hohe Zahl der Unterversorgten nachzuvollziehen.

Vitamin D – Das bewirkt es

Die Tatsache, dass weniger als 15 Prozent der Deutschen ausreichend mit Vitamin D versorgt sind, wiegt umso schwerer, schaut man sich dessen Funktionen im Körper genauer an.

So ist das Vitamin D, das in seiner aktiven Form wie ein Hormon wirkt, an vielen verschiedenen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt:

  • Vitamin D hat eine Funktion bei der Zellteilung.
  • Vitamin D trägt zu einem normalen Calciumspiegel im Blut bei.
  • Vitamin D trägt zu einer normalen Aufnahme/Verwertung von Calcium und Phosphor bei.
  • Vitamin D trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
  • Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Zähne bei.
  • Vitamin D trägt zur Erhaltung einer normalen Muskelfunktion bei.
  • Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei.

Vitamin-D-Versorgung über Lebensmittel

Ein Teil der Vitamin-D-Versorgung kann über die normale Ernährung gedeckt werden. Leider ist das Angebot an Nahrungsmitteln, die Vitamin D beinhalten, ziemlich überschaubar.

Lebensmittel Vitamin-D-Gehalt in µg pro 100 g Benötigte Menge um den täglichen Bedarf von 20 µg zu decken
Lebertran 330 Ca. ein Esslöffel
Aal 90 22 g
Lachs 16 125 g
Sardine 11 180 g
Eier 3 (nur im Dotter) 20 Stück
Champignons 2 1 kg

„Beliebt“ war lange Lebertran, um Kinder täglich mit Vitamin D zu versorgen. Es geht aber auch schmackhafter: Räucheraal, Sardine oder Lachs liefern ebenfalls eine gewisse Menge Vitamin D. Bio-Eier und Pilze sollten als Vitamin-D-Lieferanten vor allem in den dunklen Monaten mit auf dem Speiseplan stehen.

Wie aus der Tabelle allerdings ersichtlich wird, ist eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung über die Ernährung eher schwer umzusetzen. Um den Vitamin-D-Spiegel dauerhaft aufrecht zu erhalten, müssten die Lebensmittel täglich und in ausreichender Menge verzehrt werden.

Eine besonders einfache Lösung, die tägliche Versorgung mit Vitamin D sicher zu stellen, ist darum LaVita. Schon 1-2 Esslöffel täglich, eingerührt in ein Glas Wasser, decken den Tagesbedarf ab.

Bei dem in LaVita enthaltenen Vitamin D handelt es sich um natürliches Vitamin D, genauer gesagt um Vitamin D3 (Cholecalciferol), das aus Flechten gewonnen wird. Vitamin D3 ist die Form, die besonders gut vom Körper verwertet werden kann.

Cora Högl

Cora Högl

ist seit 2013 Redakteurin bei LaVita. 2016 machte sie die Ausbildung zur ganzheitlichen Gesundheitsberaterin (IHK). Privat liebt sie es gesund zu kochen - lässt sich aber auch sehr gerne bekochen. Die so gewonnene freie Zeit verbringt sie dann am liebsten mit ihren Hunden in der Natur oder im eigenen Garten.

23 Kommentare
  1. Sieghard Knutzen sagt

    Ich nehme fast täglich LaVita zu mir; aber was halten Sie z. B.von der
    Ersatzsonne „Solarium“ insbesondere dem „Sonnenengel“ von Ergoline,
    der immer die optimale erythemwirksame Dosis durch eine spezielle sensorik
    ermittelt und abgibt; siehe:

    http://www.sonnenengel.de/de-b2c/vitamin_d/

    Ich würde mich freuen, wenn ich dazu eine Rückantwort bekomme

    S. Knutzen aus BS

    • santoshi simone rohwer sagt

      Hallo Herr Knutzen,
      ich gehöre durch meine Arbeit im Nachtdienst zur Risikogruppe, hatte über Jahre viel zu niedrige Vitamin D Werte. Über orale Einnahmen auch mit La Vita kam ich gerade so auf den Normwert von 25 ( neuere Studien empfehlen einen Wert von 38). Seit ich diesen und letzten Winter den Beauty Angel oder auch Sonnenengel ca 2mal die Woche nutze, liegt mein Vitamin D Wert bei 45. Mir tut dieses schonende wenn auch künstliche Sonnenbad sehr gut!
      Herzliche Grüße von S. Rohwer

    • Cora Högl
      Cora Högl sagt

      Hallo Herr Knutzen,

      vielen Dank für Ihren Kommentar! Prinzipiell sind Solarien eher kritisch zu sehen. Fast alle Bräunungsgeräte liefern ausschließlich UV-A-Strahlen. Sie sind hauptsächlich für den Bräunungseffekt verantwortlich – leider aber auch für bleibende Schäden der Haut. Eine natürliche Vitamin-D-Produktion kann jedoch ausschließlich durch UV-B-Strahlen erfolgen.

      Dem Anschein nach liefert der von Ihnen angesprochene Solarien-Typ unter anderem UV-B-Strahlen. Eine Vitamin-D-Produktion scheint also möglich. Ob und inwiefern in diesem Fall künstliche Sonnenbäder empfehlenswert sind, können wir leider nicht beurteilen, da uns hierzu Erfahrungswerte fehlen.

      Viele Grüße,
      Cora Högl

    • Johann sagt

      Hallo,
      Solarium ist nicht für jedem geeignet. Für die Leute, die Sommersprossen, auch als Kind, Hautkrebsrisiko, usw haben, ist verboten. Vit. D3 und K2 wird zusammen genommen.

  2. Marlies Dörries sagt

    Ich fühle mich rumherum besser, vitaler, meine Nägel und meine Haare sind viel
    gesünder seit ich täglich LaVita zu mir nehme.

  3. Peter V. sagt

    Vielen Dank für diesen sehr guten Artikel Frau Cora Högl.
    Es freut mich, dass Lavita den Vitamin D Anteil jetzt verdoppelt hat.
    Ich habe mich ausführlich mit diesem wichtigen Thema beschäftigt und kann jedem nur dringend raten sich den Vitamin D 25-OH Spiegel im Blut bei seinem Hausarzt auf eigenen Kosten messen zu lassen und dann entsprechend Information einzuholen und zu handeln.

    Sich ohne Nahrungsergänzungsmittel ausreichend mit Vitamin D zu versorgen ist mit unserem heutigen Lebenswandel nicht mehr möglich. Das ist ein Fakt.
    Da kann die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) erzählen soviel sie will.

    Die heilige Kuh: „Mit einer ausgewogenen Ernährung kann man auf jedes Nahrungsergänzungsmittel verzichten“ ist geschlachtet.

    • Cora Högl
      Cora Högl sagt

      Vielen Dank, Peter!

      Ja, die natürliche Versorgung mit Vitamin D ist zwar immer noch möglich, aber leider in unserer modernen Welt nicht mehr ohne Weiteres zu gewährleisten.

      Beste Grüße,
      Cora

  4. Carola Hieber sagt

    Hallo,

    ich nehme jetzt schon seit 2 Jahren täglich LaVita. Mir geht es damit auch echt gut, allerdings lag mein Vtamin D-Wert im November bei 15… Seitdem nehme ich zusätzlich Vit D als Nahrungsergänzung.
    Ich ernähre mich meist Bio, rauche und trinke nicht und bin fast täglich draußen.

    Gruß
    Carola

    • Peter V. sagt

      Hallo Carola,
      mein Wert lag im Dezember 2014 bei 12,5 ng/ml. Im März 2015 war er bei 96 ng/ml. Ich habe in diesem Zeitraum ca. 500.000 I.E. (fünfhunderttausend Internationale Einheiten) zusätzlich eingenommen.
      Meine beiden Kinder bekommen im Winter auch Vitamin D und Lavita.

      Gruß
      Peter

      • Petra Stögmüller sagt

        Hallo Herr Peter!
        Sie schreiben, dass Ihr Wert im März bei 96 ng/ml war. Bei so einem hohen Wert besteht das Risiko einer Überdosierung/Kalzifizierung. Ein gesunder Höchstwert sollte 60 ng/ml nicht übersteigen. Ein Wert bei 150 ng/ml kann sogar tödlich sein. Nachstehend sehen Sie einen Bericht darüber.
        Liebe Grüße
        Petra
        Vitamin D Überdosierung

        Vitamin D Überdosierung tritt erst bei sehr großen Mengen auf. Allerdings kann hochdosiertes Vitamin D zu Mineralstoffmängeln und Verkalkung führen.
        Vitamin-D-Überdosierung: Gefahr von Hyperkalzämie

        Vitamin D ist für die Aufnahme von Calzium aus der Nahrung verantwortlich. Übermäßig hohe Dosen Vitamin D können darum zur sogenannten Hyperkalzämie führen, einer Übermäßigen Aufnahme von Calcium, die ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellt.

        Das Risiko ist jedoch überschaubar: Hyperkalzämie wird erst bei einer Vitamin-D-Dosierung von täglich etwa 40.000 IE beobachtet. Selbst bei sehr hohen Dosen um die 10.000 IE täglich konnten hingegen keine Anzeichen einer Hyperkalzämie festgestellt werden. (1, 2)

        Neben der Hyperkalzämie kann es auch zur so genannten Hyperkalzurie kommen – einer erhöhten Ausscheidung von Kalzium über den Urin. Auch hier können Verkalkungen von Organen und Nierensteine entstehen. (3)
        Die Symptome einer Vitamin-D-Überdosierung

        Die Symptome einer Vitamin-D-Überdosierung durch übermäßige Aufnahme von Kalzium (Hyperkalzämie) reichen von Übelkeit und Erbrechen bis hin zu Herz-Rhythmusstörungen, Muskelschwäche und Koma. (4)

        Symptome einer Überdosierung:

        Übelkeit
        Erbrechen
        Obstipation (Verstopfung)
        Appetitlosigkeit
        Mattigkeit
        Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen
        Muskelschwäche sowie hartnäckige Schläfrigkeit
        Azotämie (erhöhte Stickstoffkonzentration im Blut)
        gesteigerter Durst und erhöhtem Harndrang
        Austrocknung

        Auch beim Ausbleiben solcher Symptome kann jedoch eine fortgesetzte Überdosierung von Vitamin D und der damit verbundenen übermäßigen Aufnahme von Calcium über die Zeit zur Verkalkung von Organen und Gefäßen führen, was die Entstehung von Nierensteinen (Nephrolithiasis), Arteriosklerose und Herzinfarkten begünstigt.
        Vitamin-D-Überdosierung – geringe Gefahr bei üblichen Dosen

        Eine Vitamin-D-Überdosierung im Sinne der Hyperkalzämie ist grundsätzlich bei sachgemäßer Anwendung der allgemein erhältlichen Vitamin-D-Präparate nicht zu befürchten. Übliche Dosierungen liegen bei 2000-4000 IE täglich und damit fast ein zehnfaches unter der kritischen Grenze. Diese Dosierungen sollten möglichst nicht überschritten werden.

        Kurzfristige Dosen von hochdosiertem Vitamin D mit zum Beispiel 60.000 IE die Woche zum Auffüllen der Vitamin-D-Körperspeicher sind ebenfalls unbedenklich – erst bei regelmäßiger täglicher Zufuhr solch hoher Dosen treten die genannten Probleme auf.

        Bei täglichen Dosen um 10.000 IE können im Sommer bei einigen Menschen kritische Werte auftreten, wenn durch die Sonne weiteres Vitamin D synthetisiert wird.

        Trotz dieser relativen Unbedenklichkeit haben dauerhafte hohe Dosen Vitamin D an der Grenze zur Toxizität möglicherweise negative Auswirkungen.

        Bei sehr hohen Vitamin-D-Spiegeln (> 70 ng/ml) kann es auch ohne Hyperkalzämie bereits zu gefährlichen Verkalkungen kommen.

        Hohe Dosen Vitamin D können außerdem zu einem Mangel an anderen Nährstoffen führen, wie wir weiter unten sehen werden.

        • heike sagt

          Darum sollte auf jeden Fall Vitamin K2, Magnesium und über Nahrung viel Calciu, zusätzlich genommen werden um „den Kalk“ in die Knochen zu transportieren nicht in die Arterien!

        • Peter V. sagt

          Liebe Frau Stegmüller,
          Bei 96ng/ml besteht keine Überdosierung.
          Erst ab 150 ng/ml.
          Bis 100 ng/ml ist der Normalbereich laut des Labor Berichtes meines Hausarztes.
          Aber dennoch vielen Dank für Ihre Sorge um mich.
          Übrigens:
          Im Sommer nehme ich natürlich kein zusätzliches Vitamin D.
          Dafür esse ich mein Mittagessen auf meiner Terrasse mit freiem Oberkörper an sonnigen Tagen (ohne Sonnenschutzcreme versteht sich).

  5. Katja sagt

    Ich nehme auch Lavita – aktuell in der Schwangerschaft – und bin gut gewappnet gegen Infekte seid dem. Mein Sohn bekommt auch Lavita und zusätzlich BIGAIA Tropfen mit Vit. D. Da wird gleichzeitig auf eine gesunde Darmflora geachtet durch die Milchsäurebalterien.

  6. Inge-Lore Doormann sagt

    Meine ganze Familie nimmt Lavita seit mehreren Jahren und wir sind zufrieden.Weil ich aber Osteoporose habe, bekomme ich außer Calcium auch ein hoch dosiertes Vitamin D Präparat verschrieben, das meine Lieben im Winter auch nehmen. Somit sind wir gut versorgt. Gruß Inge-Lore

    • Michael A. sagt

      @Inge-Lore Doormann

      Liebe Frau Doormann,
      wenn Sie „hoch dosiertes“ Vitamin D und Kalzium bekommen, sollten sie möglicherweise auch Vitamin K2 (als MK7) und Magnesium (am besten transdermal als sg. Magnesiumöl) nehmen. Sonst könnte es passieren, dass das Kalzium in den Adern landet und nicht in den Knochen und Zähnen, wo es ja eigentlich hin soll.
      Gruß Michael A.

  7. Gerhard B. sagt

    Ich kann die Aussage von Carola Hieber nur bestätigen. Mein neuester Wert (26.01.2016) liegt bei 67 nmol/l optimal wäre ein Wert zwischen 100-150 (lt. Angaben vom Labor). Von meinem Hausarzt wurde mir BIOGENA Gold Vitamin D 2000 empfohlen. Davon ist jetzt eine Kapsel meine tägliche Dosis. Wie gesagt, ich nehme LaVita auch schon über 2 Jahre aber eine ausreichende Vitamin D-Aufnahme konnte ich damit leider nicht bewirken. Die Angaben in diesem Artikel (1-2 Esslöffel decken den täglichen Bedarf) sind wohl leicht überzogen und entsprechen nicht der Realität.
    Gruß
    Gerhard

    • Michael A. sagt

      @Gerhard B.

      Hallo,
      das entspricht der „Realität“ der zu niedrigen DGE-Empfehlung.
      Vernünftige Werte kann man für Vitamin D damit natürlich nicht erreichen.
      Mit der empfohlenen Dosis könnten sie es in einem Jahr auf 100 nmol/l schaffen, wenn sie nicht mehr als etwa 70 kg wiegen.

  8. Lothar Nathrath sagt

    Bei der Beschreibung der Funktion von Vitamin D für die Calzium-Versorgung und Verwertung im Körper wird immer wieder – wie auch in der kürzlich ausgestrahlten Gesundheitssendung „Visite“ – die wichtige Funktion von Vitamin K2 der Variante MK7 vergessen. Das Vitamin aktiviert Enzyme, die den Einbau von Ca2+ in die Knochen katalysieren.
    Dadurch wird der unerwünschte Einbau des Ca2+ in die Gefäßwände verhindert und wird zugleich die Knochendichte
    gefördert, ein erwünschter Doppeleffekt.
    Dazu Genaues und Ausführliches unter: Stiftung Orthokinesis Vitamin K-Update

  9. Leussler Elfriede sagt

    Guten Tag,
    ich habe gelesen zuviel Vitamin D kann sich auch in den Organen festsetzen und schaden.
    Mein Wert liegt bei 22ng und ab 20ng wäre in Ordnung.
    Bin etwas verunsichert!
    E. Leussler

  10. Corina sagt

    Hallo,
    ich hatte vor 2 Jahren einen Vitamin D -Wert von 25 mg. Mein Orthopäde meint, der ist zu niedrig. Der Wert sollte auf alle Fälle mehr als 30 ng/l bis 100 ng/l (lt. Labor) entsprechen. Ich habe erst 50.000 ng/l zum Auffüllen meines Vit. D Haushaltes und für die Zukunft Vit. D 10.000 ng/l aller 2 Tage verschrieben bekommen. Jetzt liege ich bei 51 ng/l.
    Beste Grüße Corina.

  11. Thomas Bernhard sagt

    Liebe Frau Högl,
    Ihr Bericht über Vitamin D ist hervorragend ! Vor allen Dingen haben Sie anschaulich alle Punkte und Fakten erwähnt, warum es heutzutage in unseren Breitengraden nicht mehr (oder sehr schwer) möglich ist einen optimalen Vitamin D-Spiegel über das ganze Jahr zu generieren. Das was Sie zusammengetragen haben, sollten alle mal lesen um zu verstehen, dass praktisch jeder von uns zu einer (oder mehreren) der „Risikogruppen“ gehört.
    Das mit dem weitverbreiteten Vitamin D-Mangel ist kein Spaß, das muss man ernst nehmen, nicht zu vergessen – Vitamin D ist ein Pro-Hormon.
    Eines ist aber auch sicher, mit ein zwei Löffeln LaVita kann man den Vitamin D-Level (bei allen sonstigen positiven Eigenschaften) in den Wintermonaten nicht in den, nach heutiger Studienlage optimalen Bereich von 45 – 80 ng/ml bringen. LaVita kann in diesem Fall zwar ergänzen, aber für den obigen gesundheitlich optimalen Blutwert reicht das natürlich nicht aus, da muss man höher dosieren und separat supplementieren, am besten natürlich begleitet von Bluttests.
    Beste Grüße Thomas Bernhard

    • Cora Högl
      Cora Högl sagt

      Hallo Herr Bernhard,

      vielen herzlichen Dank für das Lob! Das freut mich sehr 🙂

      LaVita ist natürlich kein Wundermittel und kann einen gesunden Lebensstil mit viel Bewegung an der frischen Luft nicht ersetzen – neben anderen Faktoren Grundvoraussetzung für eine körpereigene Vitamin-D-Produktion wie oben beschrieben.

      LaVita ist vielmehr eine gesunde Ergänzung der täglichen Ernährung. Dementsprechend physiologisch sind auch die Vitalstoffe darin enthalten.

      Viele Grüße,
      Cora Högl

  12. LaVita
    LaVita sagt

    Vielen herzlichen Dank für die vielen Kommentare und die rege Diskussion!

    Auch in der Wissenschaft ist das Thema Vitamin D Grundlage hitziger Diskussionen. Selbst die Forscher sind sich hier nicht immer einig. Besonders umstritten ist, wo nun die Untergrenzen für einen optimalen Blutspiegel (25-OH-Vitamin-D) anzusiedeln sind. Während die DGE die Untergrenze bei 20 ng/ml sieht, halten andere Experten Werte zwischen 30 und 40 ng/ml für einen physiologisch sinnvollen Pegel.

    Ob ein darüber hinaus gehender Spiegel einen gesundheitlichen Mehrwert bringt oder der Nutzen gar wieder geringer wird bzw. das Gefahrenpotenzial steigt, wird ebenfalls kontrovers diskutiert. So raten Orthomolekular-Experten dazu, bereits beim Einsatz von ab 1000 I.E. und mehr täglich, die Calciumspiegel regelmäßig zu kontrollieren (Böhm/Muss: Rationelle Therapie in der Mikronährstoffmedizin).

    Eine erst vor wenigen Tagen veröffentlichte Studie der Universität Zürich* liefert ernstzunehmende Hinweise, dass mehr nicht zwingend besser sein muss. Im Gegenteil – die Testgruppe, die mit der Einnahme von monatlich 60.000 I.E. (umgerechnet 2000 I.E. pro Tag) auf einen Blutspiegel von 45 ng/ml kam, schnitt hinsichtlich Beweglichkeit und Anzahl der Stürze signifikant schlechter ab, als die Vergleichsgruppe, die monatlich 24.000 I.E. (umgerechnet 800 I.E. pro Tag) einnahm und dabei Blutspiegel von 20-30 ng/ml erreichten.

    Wir möchten diese Ergebnisse nicht weiter bewerten. Wir sehen es ohnehin eher kritisch, einzelne oder nur wenige Vitalstoff-Blutwerte zu betrachten und daraus Rückschlüsse auf das ganzheitliche System Mensch zu ziehen. Und natürlich sind immer auch individuelle Lebensumstände zu berücksichtigen.

    * Quelle: JAMA Intern Med. 2016;176(2):. doi:10.1001/jamainternmed.2015.7148

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