Ältere Beiträge, Ernährung, Gesundheit, Lifestyle
Kommentare 30

Vitamin D – Was die dunkle Jahreszeit für unsere Gesundheit bedeutet

Vitamin D Sonne

Die Strahlen der Sonne wärmen nicht nur unsere Haut, sondern aktivieren auch die Produktion des lebenswichtigen Vitamin D. Für den Herbst und Winter sollten die körpereigenen Vitamin-D-Speicher aber gefüllt sein.

„Insgesamt 82 Prozent der Männer und 91 Prozent der Frauen erreichen die empfohlene tägliche Zufuhr von Vitamin D nicht“. Diese alarmierende Einschätzung aus der Nationalen Verzehrstudie II von 2008 hat leider immer noch Gültigkeit. Dabei spielt Vitamin D eine Schlüsselrolle für unsere Gesundheit. Das „Sonnenvitamin“ trägt u. a. zu einem normal funktionierenden Immunsystem, normalen Knochen und einer normalen Muskelfunktion bei.

Aber Vitamin D ist kein gewöhnliches Vitamin denn unser Körper kann es in der Haut – mit Hilfe der UV-B-Strahlen der Sonne – selbst bilden. Immerhin 80 Prozent unserer Vitamin-D-Versorgung basiert auf dieser Eigenproduktion. 20 Prozent können dem Körper über die Nahrung zugeführt werden.

Vitamin D braucht UV-B-Strahlen

Damit der Körper überhaupt Vitamin D bilden kann, müssen UV-B-Strahlen auf die Haut treffen. Hierbei ist der Stand der Sonne entscheidend. Von November bis Februar steht die Sonne in einem flachen Winkel am Himmel und die UV-B-Strahlen werden von der Atmosphäre gefiltert. Eine Vitamin-D-Bildung ist dann fast nicht mehr möglich.

Der Stand der Sonne ist entscheidend: Die Ozonschicht umgibt die Erde wie ein dünnes Band. Zusammen mit der Atmosphäre filtert sie den größten Teil der UV-B-Strahlen. Je flacher der Winkel, in dem die Sonnenstrahlen auf die Ozonschicht treffen, desto größer die Abschwächung der UV-Strahlung. In den Herbst- und Wintermonaten dringen kaum UV-B-Strahlen bis zur Erdoberfläche durch.

Denn die Ozonschicht umgibt die Erde wie ein dünnes Band. Zusammen mit der Atmosphäre filtert sie den größten Teil der UV-B-Strahlen. Je steiler der Winkel, in dem die Sonnenstrahlen auf die Ozonschicht treffen, desto grösser die Abschwächung der UV-Strahlung. In den Herbst- und Wintermonaten dringen so kaum mehr UV-B-Strahlen bis zur Erdoberfläche durch.

In dieser Zeit kommt die körpereigene Produktion von Vitamin D zum Erliegen. Jetzt sind wir auf die in den helleren Monaten angelegten Speicher angewiesen. Damit diese ausreichend gefüllt sein können, empfehlen Experten, im Sommer drei Mal pro Woche kurze, kontrollierte Sonnenbäder zu nehmen (ca. 15 Minuten) – am besten in Bikini und Badehose – ohne Sonnenschutz. Aber Vorsicht: Längere Sonnenbäder führen nicht automatisch zu höheren Vitamin-D-Erträgen, erhöhen aber dafür das Hautkrebsrisiko erheblich.

Vitamin D über die Ernährung

Um eine Unterversorgung während der Wintermonate zusätzlich zu vermeiden, sollten Sie auch auf eine Vitamin-D-reiche Ernährung achten. Leider ist das Angebot von Nahrungsmitteln, die Vitamin D beinhalten, ziemlich überschaubar. „Beliebt“ war lange Lebertran, um Kinder täglich mit Vitamin D zu versorgen. Es geht aber auch schmackhafter: Räucheraal, Sardine oder Lachs liefern ebenfalls Vitamin D. Bei pflanzlichen Produkten führt die Avocado als Vitamin-D-reichste Frucht die Liste an. Bio-Eier und Pilze sollten als Vitamin-D-Lieferanten in den dunklen Monaten ebenfalls auf dem Speiseplan stehen.

Im Alter nimmt die Vitamin-D-Bildung ab

Ab dem 60. Lebensjahr nimmt die Vitamin-D-Bildung ab. Mit zunehmender Lebenszeit wird die Haut dünner und kann nicht mehr so viel Vitamin D produzieren. Dies ist umso kritischer, da Vitamin D zur Erhaltung normaler Knochen und zur normalen Verwertung von Kalzium beiträgt. Senioren sollten daher ihre Vitamin-D-Versorgung ganz besonders im Blick behalten.
Dann können die trüben Tage kommen…

Print Friendly, PDF & Email

Christian John

Christian John

schreibt seit 2015 als Redakteur für LaVita. Als Kulturwissenschaftler, Anthropologe und ganzheitlicher Gesundheitsberater (IHK) interessiert den zweifachen Vater nahezu alles, was den Menschen zum Menschen macht. Er liebt frische Luft, einsame Skitouren und gesundes Essen.

30 Kommentare
  1. Edith Reinke sagt

    tolle Idee, wie merke ich, ob ein neues Thema angeboten wird?
    Herzlichen Gruß
    Edith Reinke

    • Christian John
      Christian John sagt

      Liebe Frau Reinke,
      danke für das Lob.
      Wir arbeiten gerade daran, dass Sie zukünftig automatisch über neue Artikel informiert werden können. Sobald es funktioniert, geben wir Ihnen Bescheid.
      Herzliche Grüße!

  2. Marina Richard sagt

    Danke für die Info. Ich nehme LAVITA jetzt seit ca. 3 Monaten gegen Depressionen. Ich konnte mein Antidepresivum absetzen (nach 11 Jahren). LG

  3. Ich nehme schon seit Jahren von ca. Oktober bis März zusätzlich Vitamin D ein. Kann ich nur empfehlen….

  4. Anna Beckmann sagt

    Diese Idee finde ich ebenfalls gut, ABER – wenn ein Bericht – z.B. über Vitamin D geschrieben wird, wäre es angemessen, auch klare Hinweise für z.B. „wie hoch sollte der Vit D Spiegel sein; welche Präparate gibt es zusätzlich zur Nahrung, denn bes. im Winter und bei alten Menschen kann kaum über die Nahrung genug zugeführt werden; welche sind empfehlenswert – welche weniger!!
    Der Hinweis auf La Vita ist natürlich schon – ein kleiner Hinweis, aber nur LA Vita wirds bei alten Menschen nicht bringen. Ich nehme seit Jahren La Vita, aber mein Vit D Spiegel war trotzdem im letzten Jahr bei 17!!
    Danke für Ihre Antwort, mit herzlichen Grüßen, Anna Beckmann

    • Josef Wildmann sagt

      Sehr geehrte Frau Beckmann.

      Wussten Sie dass der Vitamin D Wert 25-OH heißt? Denn wenn er auf 25 ist, dann ist oha! Hatten Sie keine Probleme mit diesem niedrigen Wert? Leider wird es von den Gesundheitsorganisationen wie Krankenkasse usw. verschwiegen das man daran sterben kann. In Österreich muß man diese Untersuchung auch noch selbst bezahlen, wenn gleich die Kosten mit rund € 22,– sich im Rahmen halten. Ich persönlich nehme seit ca. mitte Jänner 2014 einen Komplex aus Q10 + D3 (5.000EH) + K2 + L-Arginin. Seither hat sich mein Gesundheitszustand nicht nur normalisiert, sondern ich bin wieder aktiv und voller Tatendrang.
      Liebe Grüße aus Tirol, Josef

  5. Michael Aurich sagt

    Vitamin D durch Sonne

    Schön, dass auf das Vitamin D Problem hingewiesen wird. Nur finde ich, dass es hier noch immer etwas zu harmlost dargestellt wird.

    Im Artikel steht:“Von November bis Februar steht die Sonne in einem flachen Winkel …Vitamin-D-Bildung ist dann fast nicht mehr möglich.“

    Laut Dr. Mercola und anderen Wissenschaftlern, die sich mit diesem Thema beschäftigen, nützt die Sonne für die Vitamin D Bildung auf der Haut nur, wenn sie in einem Winkel von 50 Grad (Altitude) oder mehr einstrahlt. Das klappt Anfang November, wenn man auf Kap Verde lebt. Selbst Gran Canaria liegt schon zu weit nördlich dafür.

    Bei Euch in Kumhausen steht die Sonne schon am 1.September zu niedrig. Siehe folgenden Link:
    http://aa.usno.navy.mil/cgi-bin/aa_altazw.pl?form=2&body=10&year=2015&month=9&day=1&intv_mag=10&place=Kumhausen&lon_sign=1&lon_deg=12&lon_min=15&lat_sign=1&lat_deg=48&lat_min=50&tz=2&tz_sign=1
    Und ab Mitte April ist sie wieder hoch genug. Aber auch da immer nur über die Mittagszeit, wenn sie im Zenit steht. Also um 13 Uhr MESZ herum (12 Uhr Normalzeit).
    Auf Höhe Hamburg ist der Sonnenstand sogar zwischen 20. August und Ende April zu niedrig.

    Das kann jeder auf der US-Navy-Seite: http://aa.usno.navy.mil/data/docs/AltAz.php für einen beliebigen Ort heraus finden (in „Form B“ die Koordinaten (z. b. aus Google Earth entnommen) eingeben (Longitude und Time Zone auf „east“ ändern nicht vergessen) und bei Zeitzone die „2“ für Sommerzeit oder die „1“ für Normalzeit).

    Ein sehr guter Artikel zum Thema: http://www.blick.ch/life/gesund-fit/fit-oder-fett-die-sonne-heilt-mit-id2328901.html
    Dort auch der Hinweis, unter welchen Umständen Duschen mit Seife oder Shampoo den Nutzen des Sonnenbades bezüglich der Bildung von Vitamin D zunichte machen kann.
    Sollten Sie die dort verlinkte super Seite von Dr. Mercola (in engl.) mit Hilfe eines Übersetzungsprogramms lesen, beachten Sie bitte, dass einige dieser Programme die Negation nicht richtig berücksichtigen und Sie so in Deutsch gegenteilige Informationen vermittelt bekommen. Also immer mit dem Original vergleichen.

    • Christian John
      Christian John sagt

      Lieber Herr Aurich,
      vielen Dank für Ihren Kommentar und die interessanten Anmerkungen.
      Das Thema lässt sich natürlich von vielen Seiten beleuchten und man könnte in astronomische Tiefen und Daten vorstoßen. Uns ist es aber – bei aller Wissenschaftlichkeit – in erster Linie wichtig, das Bewusstsein für Vitamin-D-Mangel und seine Ursachen zu schärfen. Ihre Anregungen nehmen wir aber natürlich gerne mit!
      Einen sonnigen Herbst wünscht Ihnen,
      Christian John

  6. Michael Aurich sagt

    Vitamin D aus Nahrung

    Um Vitamin D ausreichend aus der Nahrung zu erhalten müsste man schon fast 800 g Hering essen, wenn ich das jetzt richtig in Erinnerung habe. Guten Appetit! 🙂
    Lachs ist nicht gleich Lachs. Der produziert nämlich das Vitamin d auch nicht selbst sondern nimmt es durch seine Nahrung auf. Somit kann man fast alle Lachsprodukte aus dem Supermarkt vergessen und auch die vom örtlichen Fischhändler – es sind fast ausnahmslos Zuchtlachse, die man dort bekommt.
    Die Lösung wäre Wildlachs. Da ist es aber mengenmäßig ähnlich wie beim Hering. 🙂
    Hinzu kommt beim Fisch auch noch die Schwermetallbelastung.

    • Michael Aurich sagt

      Leider fehlt hier der (zumindest anteilige) Kommentar von pascalpausch, auf den sich der Dank von Otto wohl bezieht. Vielleicht hat der ja gegen die Netiquette verstoßen, aber sein Zitat aus der Nationalen Verzehrsstudie II des Bundesforschungsinstitut wäre vielleicht für den einen oder anderen Anlass gewesen, mal seinen 25-OH Wert (Vitamin D) überprüfen zu lassen.
      Das würde ich übrigens beim Arzt machen lassen und nicht über einen Test aus dem Internet, wie ich beim ersten mal, denn es kann ganz schön schwer sein, die erfordeliche, wenn auch kleine Menge, Blut aus dem Finger selbst raus zu bekommen. Auch als ehemaliger Diabetiker mit noch genug Nadel zum Piken hab ich mir das Blut dann von einer Arzthelferin abzapfen lassen. Gut wenn man sowas gleich um die Ecke in der Verwandschaft hat. 🙂
      Beim Arzt ist es oft sogar preiswerter. Haben bisher je nach Labor immer zwischen 27 und knapp über 30€ für den Test bezahlt. Unsere Tochter kürzlich zu unserem Erstaunen sogar nur unter 22€.
      Wissenswert: auch die Labore ändern aus auch für Ärzte unerfindlichen Gründen ihre Referenzwerte manchmal. Dafür lieber eine eigene Meinung bilden, wie hoch man seinen Vit. D Spiegel haben möchte.
      Ach und wenn man schon Vit. D nimmt, dann drei Tage vor dem Test nichts nehmen, sonst kann das Ergebnis verfälscht sein.

  7. Michael Aurich sagt

    @ Anna Beckmann

    die Hinweise, die Sie Anfragen können so einfach nicht beantwortet werden. Da schriebt z.B. ein auch deutscher Arzt, der sich damit beschäftigt in ganzes kleines Büchlein drüber. Nach dessen Anleitung aus dem Buch habe ich meinen Vit. D Spiegel innerhalb von zwei Monaten von unter 30 ng/ml auf 50 gehoben. Ich habe allerdings das viel-viel-viel-fache der Empfehlung meiner damaligen streng schulmedizinisch ausgerichteten Hausärztin genommen, den die offiziellen Empfehlungen der DGE sind trotz der Erhöhung in den letzten Jahren immer noch katastrophal niedrig. Daher kann/darf es in LaVita, was unsere Familie seit Jahren nimmt, nicht ausreichend hoch dosiert sein. Mittlerweile habe ich auf zusätzlich 5000 IE täglich (bei 90 kg Körpergewicht) erhöht, um auf 65 ng/ml zu kommen, weil einmal Krebs im Leben reicht mir. Dabei sollte man auch das Vitamin K2 in der richtigen Form nicht vergessen, denn das sorgt mit dafür, dass z.B. das Kalzium (Vit. D beinflusst ja auch den Kalziumstoffwechsel) an den richtigen Stellen im Körper landet. Das Thema soll seit der 18. Auflage im Buch von Dr. med. Raimund von Helden auch behandelt werden. Keine Ahnung, ob er das befürwortet. Bisher schien es mir eher nicht so. Meine Ausgabe seines Buches ist schon paar Jahre alt. Auf seiner Webseite findet sich auch eine Auflistung von einigen Präparaten mit Vor- und Nachteilen, wobei ich seit kurzem auf ein Kombipräparat D3/K2 umgestiegen bin.

  8. Karin Laubmeister sagt

    Ich bin ein Mensch der täglich im Freien sich bewegt
    Anfang des Jahres ging es mir immer schlechter..alle Blutwerte waren in Ordnung..
    Trotzdem hatte ich eine Entzündung im Körper
    Auf anraten einer Freundin die im Labor arbeitet habe ich mir das Vitamin D messen lassen
    Erschreckendes Ergebniss….0,6…..
    20 ist Minimum……
    Nehme jetzt wöchentlich 1x 20 000 Einheiten
    Hoffe das das Depot bald wiede aufgefüllt ist
    Nehme fleissig wieder mein Lavita…das ich etwas vernachlässigt habe.

    • Michael Aurich sagt

      @ Karin Laubmeister
      mit 20000 IE in der Woche könnten Sie vielleicht in 1 – 2 Jahren das Minimum, das ich eher bei 30 ng/ml ansetzen würde. erreichen. Das ist aber von verschiedenen Faktoren abhängig, wie z.B. Körpergewicht, eigener Vit. D Verbrauch, eigene Absorptionsrate. Ihnen würde ich empfehlen mal knapp 15€ in das Büchlein von Dr. med. Raimund von Helden zu investieren.
      Da sind u. a. Formeln drin, um zu berechnen, wie viel man nehmen muss, um sein Ziellevel zu erreichen und Formeln, um zu berechnen, wie viel man nehmen muss, um diese Werte zu halten. Auch Hinweise zur Kontrolle der Werte (wann und wie) und zu Korrekturfaktoren entsprechend der Ergebnisse. Auch wenn ich hier irgendwie für das Buch werbe, ich habe bisher nirgendwo in Netz solche konkrete Anleitung gefunden und mir hat es damals den Weg gewiesen für mich und meine Familie.

      Zu „alle Blutwerte waren in Ordnung“: Das leidige Thema habe ich auch durch. Bei mir war der B12 Blutserumwert auch in Ordnung. Nur es gab Symptome, die sprachen dagegen. Durch Recherchen erfuhr ich, dass der übliche Blutserumtest auf B12 sehr oft falsch ist. Es gibt aber noch andere Methoden, die aber nicht alle in D üblich sind. Manch ein Arzt der auch präventiv tätig ist kennt sich aber damit aus. Z.B. der MMA-Urin-Test zeigte bei mir deutlichen Mangel an B12 an (Speicher leer). Nach zwei Wochen Substitution von B12 in Form von Methylcobalamin-Tropfen bemerkte ich dann die ersten positiven Veränderungen. Auch da gibt’s ein kleines Büchlein. in diesem Fall von Thomas Klein.
      Manchmal bringt es aber auch Sinn einen Heilpraktiker aufzusuchen. Die Blutuntersuchungen dort sind viel umfangreicher, um heraus zu finden, nicht nur was im Blut ist, sondern auch, was davon überhaupt in den Zellen ankommt. Das sind nämlich zwei völlig unterschiedliche Sachen.

  9. Carmen sagt

    Hallo,

    wieviel Vitamin D ist denn in Lavita drin ? Sollte man zusätzlich zu Lavita noch Vitamin D einnehmen?

    LG Carmen

    • Christian John
      Christian John sagt

      Hallo Carmen, in LaVita sind 10 µg Vitamin D pro 10 ml enthalten. Ob Du noch zusätzlich Bedarf hast, können wir aus der Ferne leider nicht beurteilen. Wenn Du unsicher bist, sprich darüber am besten mit Deinem Therapeuten.

    • Michael Aurich sagt

      @ Carmen

      Die Antwort wieviel drin ist, steht auf:
      https://www.lavita.de/konzept.html#optimal-dosiert-slider-slide-2
      (und auf der LaVita-Flasche) also 10µg = 400 IE in 10ml / 20µg = 800 IE in 20ml LaVita

      Dazu muss man wissen, dass in Deutschland Präparate mit einer Tagesdosis von über 10 bis 25 µg (> 400 bis 1000 IE) apothekenpflichtig sind. Also darf in LaVita nicht mehr drin sein.

      Andererseits hat die DGE 2012 ihren Referenzwert für Erwachsene von 400 IE (10µg) auf 800 IE (20µg) täglich bei fehlender endogener Synthese (Sonne) verdoppelt. Siehe:
      https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/vitamin-d/

      Also muss man, wenn man nicht immer Sommer hat und man dann auch noch immer in der Mittagszeit ein halbes Stündchen Vollkörpersonnenbad nimmt (je nach Hauttyp) unbedingt supplementieren, denn mit der normalen Nahrung wird das nichts. Das hat inzwischen ja sogar die DGE eingeräumt.

  10. E. Retzbach sagt

    Vor 3 Jahren hatte ich im Frühjahr eine Phase, in der mir manchmal leicht schwindlig war und ich des öfteren mit einer unheimlich starken Müdigkeit zu kämpfen hatte. Einmal hatte ich eine Dienstreise abgesagt, weil ich fast am Frühstückstisch eingeschlafen bin und fürchtete, während der Autofahrt einzuschlafen. Es war nicht täglich so, kam aber immer wieder über Wochen hinweg. Die Müdigkeit war aber keinesfalls auf zu wenig Schlaf zurück zu führen. Mein Hausarzt machte sich keine großen Gedanken darum.
    Ein Kollege kannte die gleichen Symptome in seinem Verwandtenkreis und sagte, dass die Frau dann Vitamin-D-Infusionen bekam. Ich erwähnte dies gegenüber meinen Hausarzt und fragte, ob bei mir ein Vitamin-D-Mangel vorliegen könnte. Darauf hin meinte er: bei ausreichender gesunder Ernährung gibt es bei uns keinen Vitamin-D-Mangel! Eine Untersuchung hielt er nicht für nötig.
    Bei Recherchen im Internet las ich dann, dass selbst das Robert-Koch-Institut davon ausgeht, dass 60 % der Bevölkerung an einem solchen Mangel leidet. Ob das bei mir damals tatsächlich der Fall war, weiß ich leider nicht. Nachdem ich jedoch in dem Bericht und auch aus Ihren Erläuterungen lese, dass dies überwiegend mit dem natürlichen Sonnenlicht zusammen hängt, frage ich mich, wie ein Arzt so eine Aussage machen kann. Ab April/Mai ging es mir dann allmählich wieder besser.
    Können solche Symptome auch auf einen Vitamin-D-Mangel hindeuten? Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

    • Christian John
      Christian John sagt

      Hallo, vielen Dank, dass Sie Ihre Geschichte hier mit uns teilen! Wir können (und dürfen) aus der Ferne keine Diagnosen stellen. Wenn Sie unsicher sind, ist es auf jeden Fall ratsam, ihren Zustand von einem Arzt oder Therapeuten untersuchen zu lassen, auch mittels Bluttest. Leider hören wir immer wieder, dass solche Verdachtsmomente und Sorgen nicht ernst genommen werden. Im Zweifel hilft dann nur ein Wechsel des Therapeuten. Wir wünschen Ihnen alles Gute und vor allem Gesundheit!

  11. Maria-Steffi sagt

    Ich habe mal gelesen, dass eine Vollblutanalayse zweckmässig wäre, um Defizite aufzudecken. Lustig war nur, dass mein Hausarzt diese Blutuntersuchung namentlich nicht kannte….Arzt gewechselt und nächste Woche werde ich es bei meiner neuen Hausärztin machen lassen, denn oh Wunder, sie kannte es. [von der Redaktion gekürzt – bitte beachten Sie unsere Netiquette] ….P.S. Ich nehme Lavita jetzt ein halbes Jahr und ich fühle mich tatsächlich viel leistungsfähiger….

  12. Astrid sagt

    Ich finde die Berichte und auch die Kommentare sehr interessant!
    Was ich hier aber noch nicht gelesen habe ist die Tatsache, dass das Vit.D im Sommer – selbst beim Sonnenbaden – nicht in unserer Haut gebildet werden kann, wenn man Sonnenschutzmittel mit hohem Schutzfaktor verwendet!

    • Christian John
      Christian John sagt

      Das stimmt, Sonnenschutzmittel schränken die Vitamin-D-Bildung in der Haut entsprechend ein. Insgesamt ist der richtige Sonnenschutz ein anderes und viel diskutiertes Thema… Danke für Dein Lob, herzliche Grüße!

    • Josef Wildmann sagt

      irgendwie logisch, wenn ich die haut zuschmiere kann keine sonne durch, ist ja fast wie unterm sonnenschirm sitzen, nur da bekomme ich wenigstens die seitenstrahlung ab.

  13. Lange sagt

    Nehme seit 1955 regelmäßig reinen Lebertran ein ,(September-Februar) Bin 80 Jahre und
    fühle mich wohl, mit der Einnahme von Lavita .Ist es zufiel Vitamin D ?

    • LaVita
      LaVita sagt

      Sehr geehrter Herr Lange,

      vielen Dank für Ihre Nachricht. Es freut uns sehr, dass Sie mit LaVita so zufrieden sind. Nein, eine Überdosierung von Vitamin D bei einer normalen Einnahme von LaVita, auch zusammen mit Lebertran, ist nicht zu befürchten.

      Wir hoffen, wir konnten Ihre Frage damit beantworten und wünschen Ihnen weiterhin alles Gute!
      Ihr LaVita-Team

  14. Vivi Henn sagt

    Lieber Herr John!

    Herzlichen Dank für diesen Beitrag! Was aber nicht vergessen werden sollte ist, dass viele Vitamine in Abhängigkeiten voneinander stehen und allein nur selten die gewünschte Wirkung erzielen. Bei Vitamin D ist es das Vitamin K2, das notwendig ist, um den positiven Einfluss von Vitamin D zu gewährleisten. Ich bin der Meinung, dass solche Effekte in der Diskussion um Vitamine noch viel zu wenig berücksichtigt werden. Mittlerweile gibt es auch die Möglichkeit sich diese Vitamine in Abstimmung aufeinaner zuzuführen. […] (Anm. d. Red.: Bitte beachten Sie unsere Netiquette, Punkt 2). Ich erkenne aber, dass ich immer noch ziemlich allein mit diesem Wissen dastehe. Vielleicht nehmen Sie meinen Beitrag ja zum Anlass, dieses Thema etwas bekannter zu machen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Vivi Henn

    • Anna Beckmann sagt

      Danke an Vivi Henn, dass dieser wichtiger Hinweis hier erkannt und darauf hingewiesen wurde.
      AnnaBe

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.