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Übersäuerung: In 7 Schritten zum gesunden Säure-Basen-Haushalt

Die richtige Ernährung trägt enorm zum ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt bei und verhindert Übersäuerung.

Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt – für die einen ist er der Inbegriff eines gesunden und ausbalancierten Lebens, für die anderen noch immer ein Buch mit sieben Siegeln. Wir geben Ihnen die passenden Schlüssel an die Hand und zeigen Ihnen, wie Sie mit kleinen, einfachen Schritten der Übersäuerung entfliehen.

Damit unser Blut seine vielfältigen Aufgaben erfüllen kann, muss es einen ganz bestimmten pH-Wert aufweisen. Dieser liegt in einem Bereich von 7,35-7,45 und damit im leicht basischen. Würde unser Blut „sauer“ werden, kämen wir in Lebensgefahr. Auch andere Organe wie z. B. der Darm sind auf einen ganz bestimmten pH-Wert angewiesen. Darum ist unser Organismus stets damit beschäftigt den Säure-Basen-Haushalt zu regulieren. Ein nicht ganz leichtes Unterfangen, betrachtet man die Stoffwechsel- und Verdauungsvorgänge, die sekündlich in unserem Körper ablaufen.

Säuren und Basen im Körper – ein Kommen und Gehen

Säuren entstehen dabei einerseits im Körper, gelangen aber auch mit unserer Nahrung hinein. Um ein gesundes Gleichgewicht zu bewahren, benötigen wir basisch wirkende Stoffe, die die Säuren neutralisieren. Gleichzeitig schleusen wir über die Lungen (Atemluft), Nieren (Urin) sowie über die Haut (Schweiß) Säuren aus dem Körper.

Stehen allerdings nicht genug Basen zur Neutralisierung zur Verfügung bzw. kommen die Systeme nicht mit der Ausscheidung hinterher, muss unser Körper die Säuren anderweitig aus dem Weg räumen – sie werden dann im Bindegewebe abgelagert.

Wir verfügen damit über ein ausgeklügeltes Puffersystem – aber es ist nicht unerschöpflich. Überwiegen über lange Zeit die sauren Umstände, geraten wir in eine latente Übersäuerung. Diesen Zustand bemerken wir erst einmal nicht. Besteht die Übersäuerung aber über längere Zeit, kann sie die Funktionsweise des Bindegewebes und auch anderer Organe beeinträchtigen. Diskutiert wird zum Beispiel, ob Übersäuerung ein auslösender Faktor für diverse Befindlichkeitsstörungen und Zivilisationskrankheiten wie Migräne, Rheuma oder Osteoporose sein könnte.

7 Schritte zum Säure-Basen-Gleichgewicht

Doch ein gesunder, ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist kein Hexenwerk. Hat man erst einmal die Grundprinzipien dieser Wechselwirkungen verinnerlicht, kann jeder täglich etwas für seinen Säure-Basenhaushalt und gegen eine mögliche Übersäuerung tun:

1. Basen-Bildner bevorzugen

Ob ein Lebensmittel im Körper sauer oder basisch reagiert, hat erst einmal nichts mit seinem Geschmack zu tun. So wirken nämlich sogar extrem sauer schmeckende Lebensmittel wie Zitronen oder Johannisbeeren im Körper basisch. Während Lebensmittel wie Laugenbrezeln, die geschmacklich eher an Seife (Basen) erinnern, sauer reagieren.

Für die basische Wirkung sind hauptsächlich Verbindungen aus Mineralstoffen und organischen Säuren verantwortlich. Dazu zählen zum Beispiel Calciumcarbonat, Eisenfumarat, Zinkgluconat und Magnesiumcitrat. Mineralstoffreiche pflanzliche Lebensmittel wie Kräuter, Gemüse, Obst und Kartoffeln sind darum besonders stark basenbildend. 70-80 Prozent Ihrer Mahlzeiten sollten aus basenbildenden Lebensmitteln bestehen.

2. Säure-Bildner reduzieren

Während mineralstoffreiche Lebensmittel positiv auf den Säure-Basen-Haushalt wirken, sorgen proteinreiche Lebensmittel für eine vermehrte Säure-Produktion. Säurebildner sind demnach vor allem tierische Produkte wie Fleisch, Wurst, Fisch und Käse. Aber auch pflanzliche Eiweiß-Lieferanten gehören auf diese Seite der Liste, so zum Beispiel Getreide und Hülsenfrüchte. Säurebildende Lebensmittel dürfen aber problemlos 20-30 Prozent Ihrer Mahlzeiten stellen. Verschiebt sich allerdings das Verhältnis zu sehr zugunsten der Säurebildner, droht eine chronische Übersäuerung.

Eine Säure-Basen-Tabelle zur schnellen Übersicht, zum Ausdrucken und Speichern finden Sie hier: Welche Lebensmittel sind säurebildend, welche sind basenbildend?

3. Atmen Sie!

Die Lunge ist das mengenmäßig bedeutendste Organ für die Säure-Ausscheidung. In Form von Kohlendioxid atmen wir den ganzen Tag über große Mengen an Säuren aus, die im Stoffwechsel ganz natürlich entstehen. Je intensiver wir atmen, desto größer sind auch die Kapazitäten dieses Systems. Darum ist regelmäßige Bewegung, am besten leichtes Ausdauertraining an der frischen Luft, elementar zur Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes. Aber auch Atemübungen, die die Tiefe der Atemzüge intensivieren, sind zu empfehlen. Eine Übung stellen wir Ihnen in unserem Artikel „Stress abbauen: 10 Tipps wie Sie besser mit Stress umgehen“ vor.

4. Die Leber pflegen und unterstützen

Auch die Leber ist ein wichtiges Organ um das Säure-Basen-Gleichgewicht zu erhalten. So sorgt sie beispielsweise dafür, dass das Blut im richtigen pH-Wert bleibt. Dazu „mischt“ sie Säuren und Basen im richtigen Verhältnis und schleust Überschüssiges weiter in die Niere zur Ausscheidung.

Am besten unterstützen Sie die Leber bei ihrer Arbeit indem Sie sie schonen! Leberbelastend ist natürlich Alkohol, aber auch viele Medikamente wie Schmerzmittel und Entzündungshemmer müssen durch die Leber abgebaut werden.

Bitterstoffe aus Obst, Gemüse und Kräutern wirken dagegen positiv auf die Lebergesundheit. Man findet sie in Artischocken, Grapefruits und vielen Wildkräutern.

5. Weißmehl, Zucker und Alkohol vermeiden

Obwohl alle Getreideprodukte sauer wirken, ist von Lebensmittel aus Weißmehl im Besonderen abzuraten. So liefern Vollkornprodukte immerhin wertvolle Vitamine, viele Spurenelemente sowie reichlich Ballaststoffe – während weißes Auszugsmehl nur leere Kalorien bietet. Vollkornprodukte sind also trotz ihrer sauren Wirkung für eine ausgewogene Ernährung empfehlenswert.

Ebenfalls mit leeren Kalorien – und das nicht zu knapp – kommt der Zucker daher. Zucker selbst reagiert im Körper zwar neutral, also weder basisch noch sauer. Doch da ein erhöhter Blutzuckerspiegel mit einer geringeren Säureausscheidung einher geht, trägt der Zuckerkonsum indirekt zur Übersäuerung bei.

Ganz ähnlich verhält es sich auch mit Alkohol. Alkohol wird von der Leber abgebaut und mit viel Flüssigkeit ausgeschieden – das hat Priorität für unseren Organismus, schließlich ist Alkohol ein Gift und soll schnellstmöglich beseitigt werden. So blockiert der Alkohol die Säureausscheidung über Leber und Niere, wirkt damit negativ auf den Säure-Basen-Haushalt und fördert die Übersäuerung.

6. Kommen Sie ins Schwitzen!

Die Haut als unser größtes Organ und größter Kontaktpunkt zur Außenwelt ist natürlich auch am Säure-Basen-Stoffwechsel beteiligt. Vor allem über den Schweiß kann unser Körper überschüssige Säuren bequem loswerden. Auch darum ist Sport bzw. regelmäßige Bewegung sinnvoll. Saunabesuche wirken ebenfalls entsäuernd und ab und an kann auch ein sogenanntes Basenbad sinnvoll sein.

7. Nicht sauer werden: Stress abbauen!

Stress, vor allem dauerhafter, chronischer Stress, trägt ebenfalls zur Übersäuerung bei. Denn die Stress-Hormone Cortisol und Adrenalin sorgen dafür, dass der normale Stoffwechsel ins Schlingern gerät. Die Verdauung wird gedrosselt, Leber und Nieren arbeiten nur noch eingeschränkt und sogar die Atmung leidet unter dem dauerhaften Stress. Der Grund: Bei chronischer Belastung wird die Atmung zwar schneller, aber auch flacher. Der Stoffaustausch von Kohlendioxyd und Sauerstoff wird weniger effektiv und damit auch die Ausscheidung der überschüssigen Säuren. Was Sie gegen den Stress tun können? Das erfahren Sie in unserem Beitrag „Stress abbauen: 10 Tipps wie Sie besser mit Stress umgehen

Wie sauer sind Sie? Machen Sie den Test!

>>> Hier gehts zum Säure-Basen-Schnelltest

Cora Högl

Cora Högl

ist seit 2013 Redakteurin bei LaVita. 2016 machte sie die Ausbildung zur ganzheitlichen Gesundheitsberaterin (IHK). Privat liebt sie es gesund zu kochen - lässt sich aber auch sehr gerne bekochen. Die so gewonnene freie Zeit verbringt sie dann am liebsten mit ihren Hunden in der Natur oder im eigenen Garten.

31 Kommentare
  1. Beata sagt

    Ihre Artikel helfen mir sehr, bin befallen von Artrose und jezt durch ihre gute Tips meine Schmerzen haben sich deutlich reduziert toll und danke

    • Cora Högl
      Cora Högl sagt

      Vielen lieben Dank für diese Rückmeldung! Das motiviert uns sehr, so weiterzumachen 🙂 Alles Gute Ihnen!

  2. Kathrin Haupt sagt

    Liebe Frau Högl, viele herzlichen Dank, dieser Artikel hat wirklich Licht ins Dunkel gebracht. Er war sehr verständlich und für mich sehr hilfreich. Säure-Base war bisher
    noch ein schwarzes Tuch für mich. Danke

  3. Martiyn sagt

    Das mit der Lunge und dem schwitzen wusste ich nicht.
    Vielen Dank für die Infos, machen Sie weiter so.
    Martin

  4. Dieter Flier sagt

    Wie erkenne ich, dass mein Körper zu viel Säure enthält, z.B. durch falsche Ernährung?
    Ich muss in letzter Zeit lange und viel aufstoßen, verbunden mit einem Unwohlsein des Magens.
    Und das obwohl ich sehr bewusst esse, keine Medikamente einnehme, viel Sport treibe und bei einer Größe von 178 ein Gewicht von 66 kg habe. (Alter 84 Jahre)

    • Cora Högl
      Cora Högl sagt

      Hallo Herr Flier,

      Aufstoßen und Reizungen der Magenschleimhaut können Anzeichen einer latenten Übersäuerung sein, können aber natürlich auch andere Ursachen haben. Weitere Hinweise auf einen gestörten Säure-Basen-Haushalt wären Muskelverspannungen, Erschöpfung oder hohe Schmerzempfindlichkeit.

      Herzliche Grüße, Cora Högl

  5. Hilke Eilers sagt

    Einfach cool!

    Auf den Punkt gebracht, gut verständlich, ohne Werbung, informativ.

    Bitte weiter so!

  6. Michael Wasser sagt

    Prima, danke für den interessanten Artikel. Das erklärt so einiges und bestätigt mich in meinem Ess-Verhalten. Insbesondere die süß-sauer Wirkung im Körper ist sehr aufschlussreich. So trinke ich in der Arbeit schon seit längerem Wasser mit Zitronensäure versetzt. Tut gut.
    Wenn mir jetzt nur noch jemand erklären könnte, warum meine Süße ab und an auf mich sauer reagiert, dann wäre mir rundum geholfen. 😉

    • Cora Högl
      Cora Högl sagt

      Lieber Herr Wassser,
      vielen Dank für Ihren Kommentar – aber gegen manche Herausforderungen des Lebens ist leider noch kein Kraut gewachsen 😉

  7. Sigrid Grüner sagt

    Ich schwitze sehr viel und stark, muss ich mir dann keine Sorgen wegen Übersäuerung machen?

    • Cora Högl
      Cora Högl sagt

      Hallo Frau Grüner,

      sich beim Säure-Basen-Gleichgewicht nur auf einen Faktor zu fokussieren, greift leider zu kurz. Die Kapazitäten der einzelnen Systeme sind beschränkt, darum ist es nötig, die Sache ganzheitlicher anzugehen.

      Viele Grüße, Cora Högl

  8. Ingeborg Schliwa sagt

    Hallo, Frau Högl,
    Ihren Blog habe ich mit Spannung gelesen und auch Dinge erfahren, die ich vorher noch nicht wußte.
    Aber eines habe ich bei alledem vermißt, trotz eifrigem Suchens, ich möchte jetzt gerne mit dem basischen Basenbad beginnen, aber sie nennen kein einziges Produkt und auch nicht, wo man es beziehen kann. Das war ein großer Wermutstropfen! Ich steh jetzt mit einem tollen Wissen da, und wie geht es weiter. Ich bin sicher, Sie kennen auch die seriösen Quellen, denn darum geht es mir, und wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir
    da weiterhelfen können.
    Vielen Dank und liebe Grüße,
    Ingeborg Schliwa

    • Cora Högl
      Cora Högl sagt

      Hallo Frau Schliwa,

      vielen Dank, das freut mich sehr. Eine direkte Produktempfehlung können wir Ihnen leider nicht geben. Ich habe aber im Artikel eine allgemeine Info-Seite zum Basenbad verlinkt. Auf einer Unterseite dort finden Sie Qualitätsmerkmale für gute Basen-Produkte http://www.das-basenbad.de/basenbad-anleitung/welches-basenbad-produkt-badesalz
      Wichtig ist beim Basenbaden nicht nur das Produkt, sondern auch die richtige Anwendung. Ich wünsche Ihnen alles Gute!

      Cora Högl

  9. Andreas Hof sagt

    Hallo
    Ich habe schon länger Probleme mit der Harnsäure ( Gicht ) hat dies vieleicht auch was mit
    Übersäurung des Körpers zu tun? Ich habe in letzter Zeit fast Wöchentlich einen Gichtanfall
    drotz absoluten Alkohol verzichtes und Fleisch Esse ich auch nur sehr eingeschrenkt !
    Was kann ich meinem Körper gutes tun um nicht unbedingt Medikamente einnehmen zu müssen? Bitte um Hilfe
    PS: Dies ist eine ganz Tolle Seite !
    Weiter soo!

    • Cora Högl
      Cora Högl sagt

      Hallo Herr Hof,

      erst mal vielen Dank! Schön, dass Ihnen unser Blog gefällt.
      Zu Ihrer Frage: Ja, erhöhte Harnsäure-Konzentrationen stehen durchaus mit dem Säure-Basen-Haushalt in Verbindung. Je basenreicher Sie sich ernähren, desto weniger Harnsäure entsteht im Stoffwechsel. Fleisch, Wurst, Fisch und Brühe haben einen sehr hohen Puringehalt – Purine werden im Stoffwechsel zu Harnsäure abgebaut. Darum sollten diese Lebensmittel zur Vorbeugung von Gichtanfällen gemieden werden. Empfehlenswert sind dagegen alle Maßnahmen, die zu einem gesunden Säure-Basen-Haushalt beitragen.

      Ich hoffe, wir konnten Ihre Frage damit beantworten!

      Herzliche Grüße und alles Gute Ihnen,
      Cora Högl

  10. Barbara Strässer sagt

    Liebe Frau Högl,
    Ihr Artikel hat mir wieder sehr weiter geholfen. Seit vielen Jahren nehme ich Lavita. Durch regelmäßiger Medikamenten Einnahme muss ich besonders auf eine Übersäuerung achten.
    Vollkornprodukte, frisches Gemüse, wenig Fleisch, viel Bewegung und frische Luft gehören zu meinem täglichen Leben dazu. Doch seit den Wechseljahren brauche ich täglich eine kleine Menge Süßes. Ein Stück Kuchen, ein Eis oder ein Riegel Schokolade pro Tag ist das zuviel? Wenn ich ganz darauf verzichte wird der Heißhunger viel stärker.
    Liebe Grüße aus NRW,
    Barbara Strässer

  11. Wolff sagt

    LIEBE FRAU HÜGEL BIN NEULICH G IN SACHEN LA VITA ,BIN DRAUF GESTOßEN WEIL ICH SEIT JAHREN U TERMIN FIBROMYALGIE GANZKÖRPER SCHMERZEN LEIDE UND NICHTS BRINGT ANNÄHERND LINDERUNG,HABE UNTER FIBROMYALGIE IM INTERNET GESTÖBERT,U D BIN AUF LA VITA GESTOßEN HABE AUCH MEINE ERSTE FLASCHE BESTELLT ZUM PROBIEREN UND BIN GESPANNT WIE ES SICH AUF MEIN BEFINDEN AUSWIRKT MIT FREUNDL GRUß G.WOLFF

    • Cora Högl
      Cora Högl sagt

      Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Wir wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft!

  12. frank peter difour sagt

    Hallo warum verwenden Sie zu kein Hanf oder Lein Öl? Hat doch sehr hohe omega 3 Fettsäuren. grüße fpd

    • Cora Högl
      Cora Högl sagt

      Guten Tag Herr Difour,

      vielen Dank für Ihren Tipp. Hanf- und Leinöl sind für eine gesunde und ausgewogene Ernährung sehr zu empfehlen. Auf den Säure-Basen-Haushalt im Speziellen haben Öle und Fette aber weniger Einfluss.

      Herzliche Grüße,
      Cora Högl

  13. Susanne Spenny sagt

    Hallo Frau Högl,
    trinke LaVita schon seit längerer Zeit und finde es sehr wertvoll und wirksam.
    Außerdem schmeckt es auch noch sehr lecker und gibt neue Energie, bin sehr dankbar für dieses tolle Produkt. Mit dem Thema Übersäuerung setze ich mich seit Jahren schon auseinander und stimme ganz mit Ihren Tipps überein.Möchte gerne ergänzend weitergeben, daß auch Käse aus Kuhmilch
    vor allem die Hartkäse sehr säurebildend sind, jedoch Ziegen-u. Schafskäse
    nicht. Auch so innere Dinge wie Ärger, Aggressionen, Unvergebenheit,etc
    Säure bilden, die man oft nicht so schnell losbekommt, aber es einen gibt,der gekommen ist , um uns davon zu befreien und echtes Leben zu geben, ein Leben in Fülle und tiefer Freude, etc, sein Name heißt Jesus Christus, Retter dieser Welt, er ist real erfahrbar, das wünsche ich jedem, liebe Grüße von Susanne Spenny

  14. Jutta O. sagt

    Liebe Frau Högl, habe mir soeben Lafita ( kleine Flasche ) bestellt. Bin 84 Jahre alt und hatte am 3.8.2015 eine Blasenkrebs op. Habe bis jetzt alles gut überstanden, wenn nur nicht immer das Sodbrenne wäre, es zeigt sich meistens am Abend, wenn ich zu Bett gehe. Bin Stomapatientin . Die kleine Flasche habe ich mir zum testen bestellt und weil ich Mitte Oktober bei einem Famielientreffen bin und dann nicht so eine große Flasche mitnehmen möchte. Wenn ich zufrieden bin, werde ich ein Kundenkonto eröffnen. Bis dahin LG Jutta O. aus Hagen NRW

    • Johann sagt

      Hallo Jutta,
      Ich nehme Lavita seit längere Zeit. Sie merken eine Veränderung von Vitalsaft Lavita nach 3-6 Monate. Eine kleine Flasche bringt nicht so viel Veränderung. Die Zellen werden nach 3-5 Monate verändert. Um die Wirkung zu spühren brauchen Sie mindestens 5-6 normale Flaschen Lavita.
      Gute Besserung wünsche ich Ihnen.

  15. Seidel Ilse sagt

    Liebe Frau Högl,
    ich verfolge Ihre Tips seit geraumer Zeit und freue mich schon immer auf den nächsten News Letter. Den LaVita Saft nehme ich kurmäßig und empfehle ihn auch weiter. Zum Thema sauer/basisch habe ich eine Frage an Sie: Wie verhält es sich bei Kaffee? Da gibt es die unterschiedlichsten Meinungen, von sauer bis erstaunlich basisch. Da ich gerne Kaffee trinke, mich aber weitgehend basisch ernähren möchte, wäre eine Aufklärung wichtig, nicht nur für mich …
    Herzlichen Dank und eine gute Zeit
    Ilse Seidel

    • Cora Högl
      Cora Högl sagt

      Hallo Frau Seidel, vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre netten Worte, das freut mich sehr! Zu Ihrer Frage: Kaffee wirkt im Körper leicht basisch, kann also auch bei einer basischen Ernährung getrunken werden. Oft wir Kaffee mit Säure assoziiert, da es im Magen die Magensäureproduktion anregt. Das hat aber keinen Einfluss auf den Säure-Basen-Haushalt des Körpers an sich. Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage damit beantworten und wünsche Ihnen weiterhin alles Gute!

  16. Carsten Würfel sagt

    Hallo Frau Högl,

    leider sind Sie bei der Empfehlung von Volkorn Produkten nicht up to date!
    Ich sehe Ihnen nach, das auch Sie nicht immer auf den neusten Stand sein können ☺
    Aber Sie sollten das bitte nachholen!
    (ihre Fürsorgepflicht)
    Ihre vielen Leser sollten das schon wissen – außerdem ist diese Wissen schon Jahrzehnte alt…! Wird natürlich aus volkswirtschaftlichen Gründen perfider Weise unterdrückt – die langfristige Gesundheit von Millionen ist unterzuordnen!
    Es führt natürlich an dieser Stelle zuweit ins Detail zu gehen, aber noch folgendes :
    Alles Getreide ist überzüchtet, genmanipuliert und gespritzt (Herbizide, Fungizide, erinnere nur an Glyphosate, Pestizide).
    Hätten wir noch das Urkorn, Urgetreide – sehe die Bilanz wesentlich besser aus…!
    75 % der Bevölkerung müsste sich noch wie die Jäger und Sammler (Steinzeit Ernährung) ernähren, weil 10.000 Jahre für die Evolution viel zu kurz sind, um am Menschen eine genetische Anpassung vorzunehmen…!
    Als hervorragende und ergiebige Info Quelle empfehle ich „Josef Stocker“, siehe im Internet und folgendes Dokument welches die neusten Erkenntnisse hervorragend kompakt zusammen fast :
    Weissmehl macht unfruchtbar, dick und süchtig
    Autor: Zentrum der Gesundheit, Letzte Änderung: 11.08.2016

    Grüße Carsten

    • Cora Högl
      Cora Högl sagt

      Lieber Herr Würfel,

      vielen Dank für Ihren Beitrag. Ihren Ausführungen kann ich aber leider nicht zustimmen. Im obigen Text empfehle ich, Weißmehlprodukte so gut wie möglich zu vermeiden, weil es „leere“ Kalorien sind, d.h. keinerlei Vitalstoffe liefert, wenig Ballaststoffe etc., und gleichzeitig sauer verstoffwechselt wird. Vorzuziehen sind daher Vollkornprodukte, da sie zwar auch sauer reagieren, darüber hinaus aber wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe enthalten. Gewisse Mengen an Vollkornprodukten sind daher als gesundheitsfördernd zu sehen, solange keine Unverträglichkeiten bestehen. Zu diesem Schluss kommt sogar das „Zentrum der Gesundheit“ in dem Artikel, den Sie empfehlen (im Übrigen eine eher zweifelhafte Quelle).

      Des Weiteren ist längst nicht jedes Getreide genmanipuliert und gespritzt. Wir raten, zu Bio-Produkten zu greifen (auch bei Obst und Gemüse). Hier ein Artikel, der dieses Thema beleuchtet: http://www.lavita.de/blog/pestizide-bio

      Anstatt einzelne Lebensmittelgruppen zu verteufeln und für diverse Leiden verantwortlich zu machen, empfehle ich abwechslungsreiche Vollwertkost, mit reichlich Gemüse, Obst, frischen Kräutern und hochwertigen pflanzlichen Ölen.

      Herzliche Grüße, Cora Högl

  17. Tedi sagt

    Vielen Dank für diesen ausführlichen Artikel. Ich habe seit langer Zeit auch Probleme mit einem schwachen Bindewegebe und habe erst vor kurzem erfahren, das wohl mein Säurehaushalt dafür verantwortlich sein könnte. Artikel wie diese helfen mir hier, Gegenmaßnahmen zu finden. (Link von der Red. entfernt, bitte beachten Sie unsere Netiquette) Im Moment versuche ich erstmal meine Ernährungsgewohnheiten umzustellen und mit Ihren Tipps habe ich da nun weiter Anhaltspunkte 🙂

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