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9 Tipps für Sport im Winter – und gegen den inneren Schweinehund

9 Tipps für Sport im Winter

Im Winter locken in jeder Ecke Plätzchen und Lebkuchen, an Heiligabend und Silvester setzen Festtagsmenüs den Pfunden kräftig zu. Sport wäre jetzt das beste Mittel, um den Stoffwechsel auf Trab zu bringen und die zusätzlichen Kilos in Grenzen zu halten. Doch leider ist es nass, kalt, dunkel und vieles ist reizvoller als sich an der frischen Winterluft zu bewegen. Wir zeigen Ihnen wie Sie Ihren inneren Schweinehund überlisten können und was Sie beim Sport im Winter beachten sollten.

Deshalb ist Sport im Winter so sinnvoll

Egal ob im Sommer oder Winter: Wer Sport treibt, sorgt dafür, dass das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet wird. Das Serotonin versetzt uns in einen Zustand des Glücks. Gerade Menschen, denen die dunkle Jahreszeit auf das Gemüt schlägt, sollten deshalb versuchen, sich die nötige Portion Glückshormone über sportliche Betätigung zu holen.

Sport an der frischen Luft, gerade im Winter, stärkt auch das Immunsystem. Dabei sollte man bedenken, dass dabei der Satz „viel hilft viel“ nicht gilt, denn nur moderates Ausdauertraining stärkt Immunsystem und Körper. Zu intensive Einheiten können genau das Gegenteil bewirken.

Und Vorsicht: Bei einer Erkältung oder Grippe ist jeglicher Sport tabu! Der Körper hat schon genug damit zu tun, die Erreger und Angreifer abzuwehren. Man sollte erst wieder mit dem Sport starten, wenn man vollständig auskuriert ist.

So überwinden Sie Ihren inneren Schweinehund

Der innere Schweinehund ist es meist, der uns daran hindert, im Winter Sport zu treiben. Er ist hartnäckig, lässt sich nicht leicht überreden und schlägt oft so viele andere Dinge vor, die man statt Sport machen kann. So überwinden Sie ihn:

1. Schweinehunde sind Einzelgänger

Verabreden Sie sich mit Anderen zum Training, denn die lässt man ungern hängen! Gerade im Winter wirken Trainingspartner Wunder. Man teilt das ungemütliche Wetter und kann danach zusammen über seine Leistung schwärmen.

2. Zu kalt, zu dunkel, zu… Keine Ausreden!

Geben Sie dem Schweinehund keine Möglichkeit für Ausreden! „Es ist zu kalt“? Sorgen Sie dafür, dass Sie die richtige Kleidung parat haben. „Es ist zu dunkel“? Beleuchtung in Form einer Lampe beseitigt auch dieses Problem.

3. Loben Sie sich, nicht den Schweinehund

Loben Sie sich selbst ausgiebig, wenn Sie den Schweinehund erfolgreich überwunden haben. Denn je öfter Sie ihn überwinden, desto kleiner und schwächer wird er auch.

4. Schwimmen – Wellness und Sport in einem

Gehen Sie regelmäßig Schwimmen. Schwimmbäder sind Wohlfühloasen, die das widrige Winterwetter vergessen lassen. Und wenn man gleichzeitig auch noch etwas für die eigene Ausdauer tun kann, umso besser.

5. Auf die richtige Kleidung kommt es an

Die richtige Kleidung entscheidet im Winter darüber, ob Ihnen Sport an der frischen Luft Spaß machen wird oder nicht. Viele Freizeitsportler ziehen sich im Winter zu warm an und laufen dann heiß. Am besten ist es, wenn Sie beim Start noch leicht frösteln. Dann liegen Sie für den Rest des Weges meist genau richtig, da die Bewegung für eine stetige Erwärmung des Körpers sorgt.

Ideal ist eine atmungsaktive Funktionskleidung. Sie sorgt dafür, dass der Schweiß von Ihrer Haut in andere Kleidungsschichten transportiert wird und Sie nicht klatschnass durch die Winterlandschaft rennen. Lassen Sie sich hierzu am besten in einem Fachgeschäft beraten.

Auf eine Mütze sollten Sie nie verzichten, denn ein unbedeckter Kopf verliert sehr viel Wärme. Verschwitzte Haare in der Kälte sind zudem das Einfallstor für Viren und Erkältungen.

6. Licht an – Reflektoren drauf

Wer sich für Sport nach der Arbeit entschieden hat, ist dann zumeist auch im Dunkeln unterwegs. Daher sollte man dafür für ausreichend Beleuchtung sorgen, um genügend zu sehen und vor allem um von anderen gut gesehen zu werden. Eine Stirnlampe leistet dabei gute Dienste. Für Läufer, Walker oder sonstige Dunkelheitssportler gibt es außerdem rot-blinkende Armbänder oder reflektierende Streifen für die Kleidung. Denn gerade im winterlichen Dämmerlicht ist es für Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer schwierig, einen Jogger oder Radfahrer rechtzeitig zu erkennen.

Aufwärmen ist besonders beim Sport im Winter wichtig

Gerade bei kalten Temperaturen sollten Muskeln und Sehnen vor dem Sport aufgewärmt werden.

7. Unbedingt aufwärmen und dehnen

Auch wenn Sie vor Tatendrang und Motivation nur so sprühen: Sie sollten gerade bei kühlen Temperaturen nicht einfach loslaufen! Wärmen Sie sich auf – am besten dort, wo Sie gleich den Sport treiben werden. Dadurch kann sich der Körper an die Temperatur gewöhnen und Ihre Muskeln werden warm. 10 Minuten Gymnastik und Dehnübungen dürfen es schon sein. Damit sorgen Sie dafür, dass Muskeln und Sehnen geschmeidig werden und das Risiko für Sportverletzungen wie Dehnungen und Muskelrisse sinkt.

8. Durch die Nase – nicht durch den Mund

Fällt das Thermometer in Richtung 5°C oder darunter, sollten Sie am besten durch die Nase und nicht mehr durch den Mund atmen. Dies verringert das Erkältungsrisiko. Wenn Sie durch die Nase atmen, wird die Luft an den Schleimhäuten angefeuchtet und angewärmt, bevor sie in die Lungen strömt. Außerdem halten die Nasenschleimhäute Schmutz und Staub fern.

9. Nach dem Training warm einpacken

Sorgen Sie dafür, dass Sie nach dem Training in eine warme Umgebung kommen. Heizen Sie zuhause ein. Denn leicht angeschwitzt ist das Risiko sich zu verkühlen am größten. Sollten Sie nach dem Sport nicht direkt zuhause ankommen, nehmen Sie sich trockene Klamotten mit. So können Sie leicht aus der verschwitzten Trainingskleidung in trockene Sachen schlüpfen.

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Christian John

Christian John

schreibt seit 2015 als Redakteur für LaVita. Als Kulturwissenschaftler und Anthropologe interessiert den jungen Familienvater nahezu alles, was den Menschen zum Menschen macht. Er liebt frische Luft, einsame Skitouren, Zeit mit seinen beiden Söhnen zu verbringen und gesundes Essen. Wenn er nicht für seine Familie und Freunde kocht, macht sich Christian Gedanken, wie er sein Häuschen ausbauen kann.

2 Kommentare
  1. Sabine Weniger sagt

    Ich bin ein schlechter Verdauungsmensch , war immer dick,habe vor 15 Jahren durch Sport
    30 kg abgenommen und Ernährung,Bin jedoch Chefin für 70 Mitarbeiter und der Sport ist auf der Strecke geblieben,deshalb auch 15 kg wieder mehr.
    Wir nehmen LaVita,um nicht krank zu sein,aber ich brauche Anregungen,um wieder mit Sport zu beginnen.
    LG Sabine Weniger

  2. JuliusK sagt

    Finde ich super. Ja den Schweinehund zu bekämpfen ist keine leichte Sache. Einer der größten und längsten Feinde der Menschheit. Ich habe angefangen draußen zu joggen. Aber irgenwie macht das mir nicht so viel Spaß, was meinen Schweinehund erstarken lässt. Ich möchte irgendwie z.B. Tennis spielen oder so. Ich suche daher nach einer Sporthalle, wo man verschiedene Sachen „spielen“ kann. (Link von der Red. entfernt, bitte beachten Sie unsere Netiquette)

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