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Nie wieder Morgenmuffel: 10 Dinge für einen guten Start in den Tag

Morgenmuffel? Tipps, wie Sie morgens fitter werden!

Manche Menschen springen morgens einfach aus dem Bett und sind das blühende Leben. Wir Morgenmuffel können uns da nur neidisch wundern. Schluss damit! Mit diesen 10 Tipps gelingt der Start in den Tag und Sie werden zum gutgelaunten Morgenmenschen.

Klar ist jeder Mensch unterschiedlich und natürlich gibt es Eulen (Nachtmenschen) und Lerchen (Morgenmenschen) unter uns – nur leider unser alltägliches Leben, ob in der Arbeit oder der Schule – nur selten Rücksicht darauf. Eulen, die genetisch darauf programmiert sind, abends lange fit und morgens lange liegen zu bleiben, sind dadurch ständig im Nachteil. Diese Tipps helfen Ihnen morgens zu einem gelungenen Start in den Tag.

1. Der bessere Start in den Tag beginnt am Abend davor

Heute um 21 Uhr ins Bett, morgen erst um 1 Uhr: Stark abweichende Zubettgeh-Zeiten bringen unsere innere Uhr aus dem Gleichgewicht. Darum ist es wichtig, sich einen gewissen Schlafrhythmus anzugewöhnen und diesen auch am Wochenende möglichst nicht zu unterbrechen. Leider ist dieser Tipp nur für Menschen umsetzbar, die keine Schichtarbeit leisten müssen.

Weitere Gründe für schlechten Schlaf und Tipss dagegen finden Sie übrigens hier: 6 Gründe, warum Sie schlecht schlafen

2. Nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang

Nicht nur zu wenig Schlaf, auch zu viel Schlaf macht müde. Wer regelmäßig länger als acht Stunden schläft, fühlt sich nicht fitter, als würde er „nur“ sieben Stunden schlafen. Der überlange Schlaf hat sogar ein erhöhtes Risiko für Übergewicht, erhöhte Cholesterinwerte und dadurch ein höheres Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen zur Folge.

3. Früher aufstehen – so schwer es auch fällt

Wird Ihnen die Zeit vom Aufstehen bis zum Verlassen des Hauses auch regelmäßig zu knapp? Dann tun Sie sich einen Gefallen und stehen Sie grundsätzlich zehn Minuten früher auf. Die paar Minuten nehmen schon einiges an Hetzerei am Morgen ab. Und wenn man ehrlich ist, können uns 10 Minuten mehr Schlaf auch nicht über den Tag retten, wenn wir zu spät ins Bett gekommen sind. Eine halbe Stunde früher aufstehen, und Sie haben zudem noch Zeit für ein gesundes Frühstück.

4. Vergessen Sie die Schlummer-Taste

Die Taste am Wecker, die uns morgens noch fünf Minuten Schlaf schenkt… und dann noch einmal fünf… und noch einmal. Für viele ist die Schlummer-Taste unverzichtbar, manche sind regelrecht süchtig danach. Doch damit tun wir unserem Körper nichts Gutes, denn der kommt mit den hektisch unterbrochenen Fünf-Minuten-Schläfchen nicht zurecht. Als Folge davon kann sich Niedergeschlagenheit über den ganzen Tag ausbreiten.

Und das programmierte Schlummern hat noch einen weiteren Nachteil: Durch das Wegdrücken des Weckers wird die ablehnende Haltung gegen das Aufstehen verstärkt. Wir verhandeln ständig mit uns selbst um eine weitere Gnadenfrist. Das sorgt erstens für negative Gefühle noch vor dem Aufstehen und zweitens erhöht es die Gefahr, dass wir in Zeitnot geraten und uns darum unnötig stressen.

So gewöhnen Sie sich die Schlummer-Taste ab:

Stellen Sie Ihren Wecker auf die Uhrzeit, zu der Sie gewöhnlich tatsächlich aufstehen, also auf den spätmöglichsten Zeitpunkt. Legen Sie dann den Wecker auf die andere Seite des Schlafzimmers, sodass Sie beim Läuten auf jeden Fall das Bett verlassen müssen. Als letzten Schritt fassen Sie vor dem Einschlafen fest den Entschluss, beim ersten Klingeln tatsächlich positiv denkend und beschwingt aufzustehen – der letzte Gedanke am Abend ist der erste Gedanke am Morgen – es funktioniert wirklich!

5. Recken und strecken Sie sich

Einen etwas sanfteren Übergang aus dem Traumland in den Morgen bietet Ihnen die folgende Methode: Stellen Sie Ihren Wecker auf zwei Weckzeiten mit zwei Minuten Abstand. Nutzen Sie aber die zweiminütige Pause nicht zum Weiterschlummern, sondern zum Aufwachen. Wackeln Sie mit den Zehen, bewegen Sie Ihre Füße und Hände und strecken Sie sich dann ausgiebig.

 

Morgens fitter durch strecken und dehnen

Sie macht’s richtig: Bewegen und strecken vor dem Aufstehen verbessert die Durchblutung und macht wach.

Dabei können Sie sich von Hund und Katze einiges abschauen. Sie recken, strecken und dehnen sich nach jedem Schläfchen instinktiv und sind so schneller sprungbereit. Muskeln und Gehirn werden besser durchblutet und Sie automatisch wacher.

6. Richtig gut lüften

Wer bei geschlossenem Fenster schläft, kennt die abgestandene Luft am Morgen im Schlafzimmer. Sorgen Sie morgens für frische Luft und versorgen Sie Ihren Körper mit reichlich Sauerstoff, den er zum Wachwerden und für den Start in den Tag braucht. Fünf Minuten lang alle Fenster zu öffnen sollte ausreichen.

7. Wasser sorgt für Schwung von innen

Während wir schlafen verliert unser Körper bis zu einem Liter Flüssigkeit. Um Stoffwechsel, Verdauung und Nierenaktivität am Morgen anzuregen, ist ein lauwarmes Glas Wasser daher direkt nach dem Aufstehen ideal. Tipp: Einen extra Schub Energie liefert ein Schuss Apfelessig und ein Teelöffel Honig im Wasser (schmeckt besser, als es klingt).

8. Richtig Frühstücken – einfach wichtig!

Mit dem Frühstück gilt es, die leeren Energiespeicher des Körpers zu füllen, um gut gewappnet in den Tag zu starten. Vor allem die Kohlenhydratspeicher sind morgens leer. Statt sie mit überzuckerten Cerealien zu füllen, sollten gesunde Alternativen auf den Frühstückstisch. Rezepte und Ideen für ein ausgewogenes Frühstück finden Sie hier: Der gesunde Start in den Tag: Dieses Frühstück öffnet Ihnen die Augen

9. Jeden Morgen LaVita als gesunde Basis

Den Körper schon am Morgen mit allen wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zu versorgen, ist die beste Basis für einen erfolgreichen Tag. Mit LaVita gelingt das besonders einfach und lecker. Die meisten LaVita-Trinker genießen einen Esslöffel LaVita vermischt mit stillem Wasser als Saft zum Frühstück dazu. Aber auch eingerührt in Joghurt, Buttermilch oder Müsli schmeckt es angenehm fruchtig.

Vitamine in LaVita wie Vitamin C, B2, B12 und B6 tragen zur Verringerung von Müdigkeit bei. Eisen, Selen und Zink unterstützen das Immunsystem und Biotin, Folsäure und Niacin tragen zu einer gesunden Psyche bei. Machen Sie das Glas LaVita zu Ihrem Morgenritual – für den besten Start in den Tag!

10. Morgensonne tanken

Wer seinen Stoffwechsel noch vor der Arbeit auf Touren bringen möchte, der sollte sich anschließend an das Frühstück einen Morgenspaziergang gönnen. Eine US-amerikanische Studie zeigte, dass das Morgenlicht den Stoffwechsel besonders gut anregt. So hatten die Probanden, die am Morgen spazieren gingen, schon nach einer Woche einen geringeren BMI als jene, die es nicht taten.

Tipp: 20-30 Minuten Spazieren reicht für den positiven Effekt schon aus. Eine gute Nachricht, denn schließlich ist Frühsport längst nicht für jeden Menschen das Richtige – Morgenmuffel hin oder her.

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Cora Högl

Cora Högl

ist seit 2013 Redakteurin bei LaVita. 2016 machte sie die Ausbildung zur ganzheitlichen Gesundheitsberaterin (IHK). Privat liebt sie es gesund zu kochen - lässt sich aber auch sehr gerne bekochen. Die so gewonnene freie Zeit verbringt sie dann am liebsten mit ihren Hunden in der Natur oder im eigenen Garten.

3 Kommentare
  1. Cathrin sagt

    „So hatten die Probanden, die am Morgen spazieren gingen, schon nach einer Woche einen geringeren BMI als jene, die es nicht taten.“

    Kann das stimmen?

  2. Werner Wilms sagt

    Der überlange Schlaf hat Nachteile????? Das stimmt auf keinem Fall!
    Mein Schlaf täglich 9 Stunden. (80 Jahre alt, Gr. 176 cm , Gew, 69 kg,
    Cholesterin 180, Puls 48, Blutdruck 117 zu 67,
    Bin immer voller Tatendrang.
    Eine Arzt habe ich schon sehr lange nicht gesehen.
    Recken und Strecken ist das Einzige, was in Ihrer Aufzählung stimmt!

    • Cora Högl
      Cora Högl sagt

      Sehr geehrter Herr Wilms, erst mal herzlichen Dank für Ihren Bericht. Natürlich sind die Punkte in diesem Artikel keine Bedingungen für einen guten Schlaf. Vielmehr sind es Stellschrauben, an denen Diejenigen drehen können, die von Natur aus mit einem nicht so guten Schlaf wie Sie gesegnet sind.

      Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute!
      Herzliche Grüße, Cora Högl

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