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Das Kreuz mit dem Kreuz – 10 Tipps gegen Rückenschmerzen

Sport hilft gegen Rückenschmerzen.

Nahezu 80 Prozent aller Deutschen leiden an Rückenschmerzen. Wir sitzen zu lang im Büro, bewegen uns zu wenig und beanspruchen daher unsere Rückenmuskeln nur noch sehr sporadisch. Wenn die Rückenschmerzen dann da sind, können sie den Alltag zur Last werden lassen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit 10 einfachen Tipps Rückenschmerzen vorbeugen und entgegenwirken können.

Die meisten Rückenschmerzen – etwa 70 Prozent – werden durch Verspannungen der Rückenmuskulatur ausgelöst. Sie entstehen durch zu hohe Belastungen des Rückens, die übrigens auch auftreten, wenn man sich zu wenig bewegt. Denn dann ist der Rücken schon mit den einfachsten Anstrengungen überfordert. Durch falsche Sitzpositionen am Arbeitsplatz oder Fehlhaltungen, die man sich durch die Schmerzen angewöhnt hat, können diese unspezifischen Rückenschmerzen chronisch werden. Spätestens dann sollte man die Initiative ergreifen und etwas gegen die Schmerzen im Rücken unternehmen.

Den Rücken im Griff mit diesen Tipps

Tipp 1: In Bewegung bleiben

Diesen Tipp sollten Sie generell beherzigen. Nicht nur am Arbeitsplatz oder zuhause, sondern den ganzen Tag über: Bleiben Sie in Bewegung! Versuchen Sie, nicht länger als 30 Minuten in derselben Position zu verharren. Stehen Sie immer wieder von Ihrem Schreibtisch auf, lockern Sie Ihre Muskeln. Gehen Sie spazieren, treiben Sie Sport. Davon profitieren Muskeln, Bänder, Gelenke und auch Ihr Geist.

Tipp 2: Atmen Sie durch

In der Schnelllebigkeit des Alltags haben sich die meisten von uns eine sehr flache Atmung angewöhnt. Der Brustkorb hebt sich dabei kaum, es werden relativ wenig Muskeln beansprucht. Nehmen Sie sich immer wieder Pausen in denen Sie bewusst und tief einatmen. Tiefe Atemzüge pumpen nicht nur die Lungen voll Sauerstoff, sie heben auch den Brustkorb und aktivieren dadurch Brust-, Lenden- und Rückenmuskulatur. Die Stützmuskeln werden dadurch gelockert und belebt und verspannen sich nicht so leicht.

Tipp 3: Falsche Belastungen vermeiden

Rückenprobleme können dadurch entstehen, dass schwere Gegenstände falsch gehoben werden. Sollten Sie beispielsweise etwas Schweres wie einen Kasten Mineralwasser heben müssen, achten Sie darauf, diesen nicht mit durchgestreckten Knien zu heben. Gehen Sie am besten in die Knie, halten Sie den Gegenstand so nah wie möglich am Körper und heben Sie aus einem Hohlkreuz heraus. Vermeiden Sie zudem einseitige Belastungen.

Tipp 4: Schonhaltungen vermeiden

Bei bereits bestehenden Rückenprobleme gewöhnt man sich schnell gewisse Schonhaltungen an. Diese unnatürlichen Körperstellungen können zwar kurzfristig einen bestimmten Rückenschmerz „umgehen“, sie führen aber zu Fehlstellungen, die wiederum Verspannungen in anderen Rückenregionen auslösen können. Eine der häufigsten Fehlstellungen ist z. B. das Nach-vorne-Kippen der Schultern. Versuchen Sie, die Schultern mit einer halbkreisförmigen Bewegung nach hinten wieder auf die Gelenkauflagen zu legen. Je nachdem, wie lange man sich die Fehlstellung angewöhnt hat, kann sich das Korrigieren der Stellung komisch anfühlen, das ist aber nur eine Frage der Gewöhnung.

Tipp 5: Bauch einziehen

Ob Sie sitzen oder stehen, ob im Büro der Schwimmbad: Ziehen Sie so oft wie möglich den Bauch ein. Dadurch wird der Transversusmuskel, der die Lendenwirbelsäule festhält, gestärkt. Wichtig: Atmen Sie dabei ganz normal weiter.

Tipp 6: Achten Sie auf Ihre Schuhe

Bei akuten Rückenschmerzen sollten Sie auf hohe Absätze, High-Heels etc. verzichten. Sie sind oftmals die Ursache für Verspannungen im Rücken. Für einen gesunden Rücken empfehlen sich Schuhe mit stoßdämpfender, biegsamer Sohle.

Tipp 7: Weniger Stress – mehr Entspannung

Stress kann ein Auslöser für Verspannungen und Schmerzen im Rücken sein. Durch täglichen Stress achten wir weniger auf unseren Körper, atmen flach, hetzen durch den Tag und belasten unseren Rücken oftmals falsch. Sorgen Sie für ausreichend Entspannung! Wenn Sie zur Ruhe kommen, können auch Ihre Muskeln entspannen. Gönnen Sie sich ab und an eine Massage oder entspannen Sie einen Tag lang im Schwimm- oder Freibad.

Tipp 8: Wärme lindert Verspannungen

Sind die Muskeln im Rücken verspannt, ist Wärme ein probates Mittel gegen die Schmerzen. Eine Wärmflasche oder ein feuchtes, warmes Handtuch auf der verspannten Stelle, fördern die Durchblutung des Muskelgewebes und helfen bei der Entspannung. Auch warme Bäder können dabei hilfreich sein. Der richtige Badezusatz, beispielsweise Thymian, Arnika, Wacholder, Kampfer oder Rosmarin, kann zusätzlich die Muskellockerung unterstützen.

Tipp 9: Übergewicht reduzieren

Übergewicht spielt bei Rückenproblemen leider eine gewichtige Rolle. Wenn unser Rücken weniger tragen muss, wird er auch nicht so stark belastet. Hierbei ist unser erster Tipp „In Bewegung bleiben“ zusammen mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung der beste Ansatz. Dabei können Sie auch auf die Hilfe von einigen natürlichen Fettkillern zurückgreifen.

Tipp 10: Mit Vitaminen Knochen und Bänder unterstützen

Auch Vitamine und Co. können ihren Teil zu einem gesünderen Rücken beitragen. Vitamin D beeinflusst beispielsweise den Knochenstoffwechsel. Somit ist jede Stunde an der frischen Luft gut investiert. Denn treffen die Strahlen der Sonne auf die Haut, kann der Körper Vitamin D produzieren. Vitamin D ist zudem für eine normale Aufnahme/Verwertung von Calcium und Phosphor relevant. Aber auch Vitamin C, Vitamin K oder auch Mangan können ihren Beitrag leisten.

Christian John

Christian John

schreibt seit 2015 als Redakteur für LaVita. Als Kulturwissenschaftler und Anthropologe interessiert den jungen Familienvater nahezu alles, was den Menschen zum Menschen macht. Er liebt frische Luft, einsame Skitouren, Zeit mit seinen beiden Söhnen zu verbringen und gesundes Essen. Wenn er nicht für seine Familie und Freunde kocht, macht sich Christian Gedanken, wie er sein Häuschen ausbauen kann.

2 Kommentare
  1. Gerlinde Sölkner sagt

    Hallo, was sind natürliche Fettkiller?
    Danke und liebe Grüße aus Österreich
    Gerlinde

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