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Nur keine Nervosität: Diese 7 Tipps verhelfen Ihnen zu mehr innerer Ruhe

Nervosität hat ihre guten Seiten, wenn sie aber stört, können Sie sie mit diesen Strategien besiegen.

Ein flaues Gefühl im Magen, zittrige Hände, gesteigerte Herzfrequenz und ein Gefühl von Unruhe – Nervosität hat sicherlich jeder von uns schon gespürt. Doch wenn Nervosität jedoch zum alltäglichen Begleiter wird, schränkt sie unser Leben ein. Wir haben 7 Tipps und Methoden für Sie, mit denen Sie Ihre Nervosität und Unruhe eindämmen können.

Die gute Seite der Nervosität

Nervosität ist – genauso wie Stress – ein Mechanismus, der von der Natur zu unserem Schutz eingerichtet wurde. Wir werden in den Momenten nervös, die für unser Leben eine große Bedeutung haben. In schwierigen Situationen soll eine gewisse Grundnervosität unsere Sinne schärfen und unsere Aufmerksamkeit erhöhen. Bei Prüfungsstress oder öffentlichen Auftritten kann eine „professionelle“ Nervosität also durchaus von Vorteil sein. Auch in positiven Momenten – wenn wir etwa frisch verliebt sind – sind wir nervös, haben Herzrasen, feuchte Hände und einen flauen Magen.

Die dunkle Seite der inneren Unruhe

Diese gesunde Nervosität kann jedoch auch entgleisen. Die Gründe dafür hat die Wissenschaft bis heute noch nicht genau klären können, wahrscheinlich liegt es an einer Vielzahl von Ursachen. Fakt ist jedoch: Für Menschen, bei denen Nervosität und Unruhe zum Alltag werden, kann dies eine große Belastung bedeuten. Ebbt die nervöse Erregung nicht mehr ab, führt die permanente Nervosität nicht zu einer Aufmerksamkeitssteigerung, sondern zu Symptomen wie Gereiztheit, Ungeduld, zu Angst und Unsicherheit.

Mit diesen 7 Tipps und Strategien wirken Sie Ihrer Nervosität gezielt entgegen.

Tipp 1: Richtig schlafen

Schlechter Schlaf kann ein Auslöser für Nervosität und Unruhe sein. Unser Körper braucht gesunden Schlaf, um sich zu erholen, um Erlebtes zu ordnen und zu verarbeiten. Wer an Nervosität leidet, kann mit gesundem Schlaf bereits den Grundstein für einen gelassenen und sicheren Tag legen. Denn wer ausgeschlafen und im Vollbesitz seiner Kräfte ist, lässt sich nicht so leicht von Unvorhergesehenem aus der Bahn werfen. Was Sie für Ihren gesunden Schlaf tun können, lesen Sie hier.

Tipp 2: Gönnen Sie sich ein Bad

Vollbäder (auch Fußbäder) können sehr entspannend wirken. Der Klassiker unter den Entspannungsbädern ist das Lavendel-Bad. Aber auch ein Melisse-, Baldrian- oder selbstgemachtes Zitronen-Bad kann sich positiv auf Ihren Gemütszustand auswirken. Hierfür nehmen Sie 5-8 Bio-Zitronen, vierteln diese und legen sie etwa eine Stunde in warmes Wasser ein. Danach pressen Sie den Saft der Zitronen-Stücke in Ihr Badewasser und geben das Wasser, in dem die Zitronen eine Stunde lang gezogen haben, ebenfalls in das Badewasser. Obwohl das Vitamin C einer Zitrone eher belebend (und gesundheitsfördernd) wirkt, haben die ätherischen Öle der Zitrone einen beruhigenden Effekt.

Tipp 3: Atmen Sie durch

Atem- und Entspannungsübungen sind eine wunderbare Methode gegen Unruhe und Nervosität – sowohl zur Vorbeugung, als auch im Akutfall. Kurse für Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, Meditationen oder Autogenes Training werden mittlerweile überall angeboten und häufig auch von den Krankenkassen bezahlt.

Diese Übung können Sie direkt versuchen: Wenn Sie oft nervös sind, versuchen Sie im gleichen Moment innezuhalten und tief in den Bauch ein- und auszuatmen. Atmen Sie bewusst gegen Ihre Nervosität an und kontrollieren Sie mit Ihrer flachen Hand, dass sich nicht nur der Brustkorb, sondern vor allem auch Ihr Bauch mit Atemluft füllt. Oft reichen zwei bis drei Minuten bewusste Bauchatmung, um ruhiger und gelassener zu werden.

Tipp 4: Heilkräuter für mehr Entspannung und Gelassenheit

Die Naturheilkunde kennt zahlreiche Heilpflanzen, die bei Nervosität beruhigend wirken. Baldrian und Hopfen sind zusammen das wohl bekannteste Beruhigungs-Duo: Die Valerensäure des Baldrians und die ätherischen Öle des Hopfens wirken entspannend und beruhigend. Aber auch Lavendel oder Johanniskraut können bei Nervosität helfen. Dem Johanniskraut sollten Sie jedoch ein bisschen Zeit geben: Es kann 4-6 Wochen dauern, bis sich der entspannende Effekt des Johanniskrauts einstellt.

Tipp 5: Regen Sie sich nicht an!

Auch wenn Sie leidenschaftlicher Kaffeetrinker sind: Sollten Sie Probleme mit Ihrer Nervosität haben, dann ersetzen Sie den Kaffee am besten gegen grünen Tee oder Kräutertee. Koffein wirkt anregend und kann bei Nervosität kontraproduktiv sein.

Tipp 6: Ruhiger und gelassener durch Sport

Regelmäßiger Sport (2-3 Mal pro Woche eine halbe Stunde) führt nicht nur zu einer besseren Fitness, sondern steigert auch das Selbstbewusstsein und die Ausgeglichenheit. Während und nach dem Sport werden außerdem Glückshormone ausgeschüttet – ein weiterer positiver Nebeneffekt.

Tipp 7: Bewegung, wenn es akut wird

Wenn Sie vor einem Vortrag, einer Rede oder einem Auftritt vor Publikum plötzlich die Nervosität packt, gibt es ein kleines aber probates Mittel: Leichte Bewegung, etwa ein kurzer Gang an die frische Luft oder zwei, drei Runden auf der Bühne umher laufen können helfen, die Nervosität abzuschwächen. Denn Nervosität oder Lampenfieber ist im Grunde genommen ein Kampf-Flucht-Reflex. Durch die leichte Bewegung geben wir diesem Bedürfnis des Körpers nach, ohne wirklich wegzulaufen. Am Pult oder auf der Bühne zu verharren, würde das Lampenfieber unnötig steigern.

Was sind Ihre Tipps oder Hausmittel bei Nervosität?

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Christian John

Christian John

schreibt seit 2015 als Redakteur für LaVita. Als Kulturwissenschaftler, Anthropologe und ganzheitlicher Gesundheitsberater (IHK) interessiert den zweifachen Vater nahezu alles, was den Menschen zum Menschen macht. Er liebt frische Luft, einsame Skitouren und gesundes Essen.

3 Kommentare
  1. Carsten Würfel sagt

    Könnte man am Ende solcher Artikel nicht endlich mal ein PDF und /oder Drucken Button einführen…!?
    Im voraus danke!
    ➡️ andere Info Dienste können das ja auch…!

    Grüße Carsten ☺️

    • Christian John
      Christian John sagt

      Lieber Carsten,
      danke für die Anregung. Mittlerweile kann man die Artikel unseres Blogs drucken, verschicken etc.
      Liebe Grüße, Christian John

  2. Ute Rosigkeit sagt

    Die Passionsblume wirkt auch Wunder….Ich nehme es seit einem Jahr und bin entspannt wie nie zuvor….

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