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Hormone – Wie sie uns steuern und wie wir sie selbst beeinflussen können

Hormone steuern unser Leben auf vielfältigste Weise

Sie haben nicht immer den besten Ruf: schlechte Laune, Müdigkeit, Unwohlsein – an allem scheinen „die Hormone“ schuld zu sein. Stimmt das? Sind sie nicht genauso verantwortlich für Glücksgefühle, Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit? Und steuern sie nicht ganz nebenbei unseren Stoffwechsel und damit unseren kompletten Organismus? Gesund oder krank – am Ende alles eine Frage der Hormone? Es lohnt sich also, einen genauen Blick auf die große Welt der Hormone zu werfen und herauszufinden, wie sie funktionieren, was sie brauchen und wie wir sie beeinflussen können.

Balance als Ziel

Hormone sind wie Yin und Yang – die meisten haben immer ein Gegenspielerhormon. Prominentes Beispiel ist das „Insulin“, das für die Einschleusung von Zucker in unsere Zellen und damit für einen niedrigen Blutzuckerspiegel sorgt. Genau das Gegenteil bewirkt das Hormon „Glucagon“. Dieses setzt Zucker aus den Reservespeichern frei und erhöht damit den Blutzucker. In einem gesunden Organismus herrscht ein friedliches Gleichgewicht zwischen diesen Gegenspielern und damit eine stetige Balance. Auch beim Zusammenspiel der Geschlechtshormone der Frau ist Harmonie gefragt. Denn diese, allen voran die Östrogene, regeln nicht zuletzt den Menstruationszyklus, die Fruchtbarkeit oder die Schwangerschaft.

Hormone im Wechsel, Hormone im Wandel

Als größte hormonelle Herausforderung der Frau gelten jedoch (neben der Pubertät) die Wechseljahre. Diese auch als Klimakterium bezeichnete Umstellungsphase ist oft mit unkontrollierbaren Hitzewallungen und Schweißausbrüchen verbunden. Dass den Wechseljahren neben diesen klassischen Begleiterscheinungen aber auch noch sehr viel mehr Symptome wie Schlafstörungen, Erschöpfung, Reizbarkeit etc. zugeschrieben werden, halten Forscher der Universität Dresden für falsch. Deren Studie kam zum Ergebnis, dass sich diese Befindlichkeitsstörungen schlicht und einfach mit zunehmenden Alter häuften, ganz unabhängig von den Wechseljahren. Die Forscher ziehen deshalb eine klare Trennlinie zwischen der begrenzten Phase der Wechseljahre und der normalen, altersbedingt stattfindenden Veränderungen von Hormonen und Stoffwechsel.

Es wäre übrigens ganz falsch, das Thema Hormone nur auf Frauen zu beschränken. Auch die Hormonproduktion des Mannes verändert sich im Laufe des Lebens. Vor allem die sinkende Produktion von Testosteron macht vielen Männern in der 2. Lebenshälfte zu schaffen. Doch hier handelt es sich selten um einen eingrenzbaren hormonellen Einschnitt. Neben der normalen altersbedingten Abnahme (jährlich um ca. 1-2 %) sind es oft ein erhöhter Stresslevel in Verbindung mit zu wenig Bewegung, die den männlichen Hormonspiegel aus dem Gleichgewicht bringen.

Vitalstoffe und Hormone

Wie können wir unsere Hormone nun beeinflussen? Bei dieser Frage steht die Wissenschaft erst am Anfang. Während Hormontherapien von der einen Seite befürwortet, von anderer Seite dagegen wegen gesundheitlicher Risiken stark kritisiert werden, zweifelt niemand an der Bedeutung einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung. Besonders interessant ist dabei die Rolle von Vitalstoffen – Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen – im hormonellen Stoffwechsel. In der Fachliteratur werden dazu unzählige Studien zitiert. So unterstützt Vitamin B6 die Regulierung der Hormontätigkeit, Zink den Testosteronstoffwechsel und Chrom die Erhaltung des normalen Blutzuckerspiegels. Vitamin B5 ist an Herstellung und Stoffwechsel sowohl von Vitamin D und einigen Neurotransmittern, als auch von Steroidhormonen beteiligt. Diese besondere Hormongruppe wirkt u.a. im Zucker-, Fett- und Eiweißstoffwechsel, beim Wasserhaushalt, beim Immunsystem, als Sexualhormone (Östrogene, Testosteron) oder beim Knochenstoffwechsel mit.

Wissenswertes über Hormone

Seit über 100 Jahren stehen Hormone im Mittelpunkt der medizinischen Forschung. Ihren Namen (griechisch: antreiben, in Bewegung setzen) erhielten Sie 1905 von Ernest Starling, einem englischen Forscher. Heute sind rund 150 Hormone näher bekannt und erforscht, aber das scheinen längst nicht alle zu sein: Man rechnet mittlerweile mit mehr als Tausend. Was genau sind eigentlich Hormone? Sie sind Botenstoffe, kleinste Moleküle, die über das Blut zu ihren verschiedenen Ziel-Zellen geschickt werden, um dort ihre Informationen zu übermitteln. Gebildet werden sie in den Zellen von verschiedenen Organen – u.a. im Gehirn, der Niere, der Leber, der Bauchspeicheldrüse, in den Geschlechtsorganen oder in der Schilddrüse. Insgesamt gibt es keinen Ort im Körper, an dem Hormone nicht beteiligt sind, sei es Stoffwechsel, Psyche und Konzentration, Energie und Leistungsfähigkeit, Knochen, Haut und alle Organe.

Jod, Selen und viele mehr: Das sind unsere Schilddrüsen-Vitalstoffe

Untrennbar mit unserem Hormonhaushalt verbunden ist unsere Schilddrüse. Ihre Hormone steuern den Stoffwechsel und auch den Energiestoffwechsel, sind also maßgeblich verantwortlich für unsere Vitalität und Leistungsfähigkeit. Damit die Schilddrüse richtig arbeiten kann, nutzt sie die Hilfe vieler Vitalstoffe. Der vielleicht bekannteste Vertreter ist das Spurenelement Jod, das an der Produktion von Schilddrüsenhormonen und auch an einer normalen Schilddrüsenfunktion beteiligt ist. Auch Selen ist hier mit von der Partie. Als untrennbarer Bestandteil eines Enzyms arbeitet es im Schilddrüsenstoffwechsel mit und trägt zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei.

Doch damit längst nicht genug. Die Schilddrüse nutzt auch die zellschützenden Eigenschaften von Vitamin B2, Selen, Vitamin C, Vitamin E, Kupfer, Mangan und Zink.

Vitalstoffe sind wie ein Orchester

Viele einzelne Vitalstoffe, viele einzelne Effekte. Ist das wirklich so einfach? Nein, sagen viele Experten, die Wissenschaft kann hier nur einen kleinen Teil des Ganzen betrachten. Das Zusammenspiel der Vitalstoffe ist ähnlich komplex wie der menschliche Stoffwechsel selbst. Beispiel: Allein 13 Vitalstoffe sind – schon heute wissenschaftlich nachgewiesen – am Energiestoffwechsel beteiligt (Biotin, Eisen, Jod, Kupfer, Magnesium, Mangan, Niacin, Vitamin B2, Vitamin B1, Vitamin B12, Pantothensäure, Vitamin B6, Vitamin C). Es ist mehr als unwahrscheinlich, dass einzelne oder ein Teil dieser Stoffe die notwendige Leistung für das gesamte System Mensch erbringen können. Deshalb werden sie immer wieder mit einem Orchester verglichen – oder auch mit einer Kette, die immer am schwächsten Glied reißt. Noch sehr wenig erforscht ist dabei die Rolle der sekundären Pflanzenstoffe. Experten rechnen damit, dass auch sie unzählige Funktionen besitzen. Ein wissenschaftlicher Beweis mit den heutigen Methoden ist jedoch schwierig, da jedes pflanzliche Lebensmittel Tausende verschiedene dieser Stoffe enthält.

Darum ist Stress abbauen so gesund

Ebenfalls zu den oben erwähnten Steroidhormonen zählt Cortisol. Es wird in Stresssituationen ausgeschüttet und sorgt bei Gefahr für einen sofortigen Kraft- und Energieschub. Das macht es so wertvoll und für unsere Vorfahren war es nicht selten überlebensnotwendig. Heute ist das Cortisol aber nicht immer unser Freund. Hohe Anspannung oder Dauerstress können zu einem Zuviel des Stresshormons und damit zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel, einer Gewichtszunahme oder Bluthochdruck führen. Entspannungsphasen und Stressabbau sind deshalb ein wichtiges Werkzeug, um unsere Hormone in die richtigen Bahnen zu lenken. Dabei helfen Auszeiten und Ruhephasen ebenso wie Sport und Bewegung: ausgiebige Spaziergänge in der Natur, Laufen, Walking, Schwimmen oder Yoga.

Hormone: Die Schilddrüse ist ein sehr wichtiges Organ

(Zum Vergrößern auf die Grafik klicken)

Melatonin – das Schlafhormon

Wichtig für unsere innere Ausgeglichenheit und unsere Leistungskraft ist auch unser Schlaf. Wer nachts ausgiebig und tief schlafen kann, ist tagsüber fitter und verfügt über mehr Energie. Unser Schlafhormon heißt Melatonin. Dieses wird bei Dunkelheit ausgeschüttet und soll in der Nacht für wohlige Müdigkeit sorgen. Ist die nächtliche Melatoninproduktion gestört, leidet somit zuerst unser Schlafvermögen. Auch unsere „innere Uhr“ wird entscheidend von diesem Hormon gesteuert. Da vor allem „blaues Licht“ die Ausschüttung behindert, empfehlen Hormonexperten, spätestens 30 Minuten vor dem Schlafengehen nicht mehr Fernzusehen oder Geräte wie Smartphone oder Tablet zu nutzen. Ein ganz anderer Melatonin-Effekt: Wer seinen Schlafraum verdunkelt, braucht morgens länger, um in Schwung zu kommen, da die Melatoninproduktion erst mit der Helligkeit wieder abnimmt. 7 Tipps, wie Sie besser schlafen, bekommen Sie hier.

LaVita, die Psyche und das Glückshormon Serotonin

Eines der bekanntesten Hormone ist Serotonin, das oft als „Glücks- oder „Wohlfühlhormon“ bezeichnet wird. Ist es ausreichend vorhanden, fühlen wir uns wohl und sind glücklich. In einer kürzlich international veröffentlichten Studie wurde der Einfluss von LaVita auf die Stimmung untersucht. Wissenschaftler der Universität Wien stellten fest, dass sich hier der Blutstatus gleich mehrerer für die Stimmung relevanter Stoffe verbesserte – nämlich Biotin, Folsäure, Niacin, Vitamin B1, Vitamin B12 und Vitamin B6. Sie alle tragen zu einer normalen psychischen Funktion bei. Diese für Stimmung und Psyche bedeutenden Ergebnisse sorgten für großes Lob in der Fachwelt, insbesondere für die besondere Produktkonzeption von LaVita.

Hormone – was ihnen hilft, was ihnen schadet

Das lieben unsere Hormone

  • Entspannung: Echte Ruhephasen und Zeit für sich, bei einem guten Buch, einem Spaziergang in der Natur, bei Vogelgezwitscher im Liegestuhl oder bei der Meditation.
  • Bewegung: Ob Laufen, Walking, Yoga, Schwimmen oder ihre Lieblingssportart – erlaubt ist alles, was Spaß macht. Schon 3-4 Einheiten pro Woche tun den Hormonen gut.
  • Vitalstoffe: Vitamine und Spurenelemente wirken bei den verschiedensten Prozessen der Hormonausschüttung und des Hormonstoffwechsels mit. Sie schützen auch unsere Zellen, in denen die Hormone produziert werden.

Das stört unsere Hormone

  • Zuviel Stress: Stress treibt den Cortisolspiegel nach oben. Ein zu viel dieses Stresshormons kann die Gesundheit vielfach beeinträchtigen.
  • Pestizide: Durch ihre hormonähnliche Wirkung können sie unsere Hormonbalance stark stören. Wer vor allem saisonale Lebensmittel, am besten in Bioqualität einsetzt, schützt sich hiervor am besten.
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Christian Rieder

Christian Rieder

ist seit 2006 für LaVita aktiv. Für den Ernährungswissenschaftler und 2-fachen Familienvater ist eine gesunde und nachhaltige Lebensweise keine Doktrin, sondern eine Sache, die Freude macht und auch schmeckt. Und das fängt bei ihm schon im Kühlschrank an. Darin ist fast alles in Bioqualität, vom eigenen Hochbeet oder von persönlich bekannten Erzeugern.

8 Kommentare
  1. Richard Geyer sagt

    Hallo,

    sehr interessant. Was mache ich bei zu wenig eigenem Cortisol, zu wenig Testosteron, zu wenig DHEA?

    • Bayreuther sagt

      Hallo Richard,
      hier empfiehlt es sich, an der Basis anzusetzen, damit der Körper wieder aktiviert wird, diese Hormone selbständig herzustellen! Am besten zu einem erfahrenen Therapeuten gehen, der sich damit auskennt. Für einen Laien ist dies nicht wirklich auf den ersten Blick verständlich.
      LG

  2. Norma sagt

    Hallo,
    aber welcher Therapeut ist denn schon ERFAHREN?? Die hören doch alle kaum richtig zu, nehmen sich nicht die Zeit und/oder kennen sich nicht aus…sind überfordert – oder schlimmer: doktern inkompetent rum und machen alles damit schlimmer! Heilpraktiker, sowie Ärzte!

    Meine Erfahrung gerade:
    Ich suche quasi seit 2 Monaten einen Arzt, der echt Ahnung hat – von Umweltmedizin und Endokrinologie und Labormöglichkeiten, um den Zellstoffwechsel selbst und eine erhebliche Dysregulation (Elektrolyte/Zellinneres!) in den Griff zu bekommen, trotz ‚Vergiftung‘ – und ich fand und finde KEINEN, der auch nur halbwegs richtig hinhört!! Geschweige denn, sich einen Überblick verschaffen kann… 🙁

    Geschichte:
    Bin seit 20 Jahren MCS-Patientin (multiple chemical sensivity) und hatte bis Oktober alles recht gut im Griff, mit Diät und gesunder Ernährung und etwas Sport, ja, es wurde sogar die MCS ein wenig besser…
    Und dann kam ich auf die fatale Idee, mit Basenwasserkonzentrat (auf Elektronenebene!) „entsäuern“ zu wollen…durch eine Falschinformation zum Produkt im Internet. Natürlich bedeutet das zugleich eine Zell-Entgiftung von Chemieabfall und Schwermetallen (was verneint wurde) – und so hatte ich nach 3 Tagen 25 ml pur tagelang Knochenschmerzen im ganzen Körper, alles Abgelagerte an Giften aus den Knochen zog sich raus, überall – ich nahm noch 4 MSM Schwefelkapseln zur Bindung der freien Radikale – aber von da ab war einfach alles gestört…
    Seit Oktober keine Nacht mehr durchgeschlafen, eher Horrornächte, mit Aufwachschüben von Cortisol oder Adrenalin – je nachdem wie das tägliche Essen Natrium-Kalium-Balance hat scheint mir – und infolge der Stresshormone der Nebenniere (die das bei akut Vergifteten oft tut, bei mir dann immer schon tat!) und der Elektrolytproblemen bes. mit Salz (obwohl ich/meine Milz es braucht, sonst Milzdrücken etc.!), sowie den freien Radikalen/schwer auszuleitenden Giften habe ich einen perforierten Dünndarm (leaky gut), Magenkrämpfe mit Sodbrennen, wenn ich was falsches esse (elektrolytmässig oder allergen), Milz- und Leberdrücken, Nierenziehen im Rücken, bekomme Nachts einen extrem hohen Blutdruck, der beim Aufwachen kurz drauf 160 zu 110 sein kann…
    Je mehr Wasser ich nachts durch das innere Körperbrennen trinke, desto schlimmer die folgenden 2 Aufwachphasen (da ausreichend Schlaf nur in 3 Etappen möglich ist).
    Tags große Probleme, die richtige Nahrung zusammenzustellen, da oft was nicht passt (morgens zB nur kaliumreichrs wie Obst möglich…gegen Abend eher Jieper auf etwas Salzhaltiges (gebe nir sehr, sehr vorsichtig nach).
    Nach dem Aufwachblutdruck geht der bei Bewegung an frischer Luft und Wassertrinken dann mal locker auf 120/80 runter innert ner halben Stunde (!) – oder eben auch weiter – bei salzarmer Nahrung zB kam ich dann bei körperlicher Arbeit auf 101/70… Diese Schwankungen sind genauso extrem wie die gesamte Dysregulation.
    Aber hey: BLUTBILD tagsüber WAR OK! Mehr sehen die Ärzte ja nicht! Und über mehr wird auch nicht nachgedacht. Selbst eine EAV-Analyse brachte nur die Erkenntnis, dass das Jejunum auf 7 runter war und die Leber schwächelt und man wollte mir Homoöpathie geben.
    Katastrophal ohne Einblick in das Gesamtstoffwechselgeschehen…bei der Problematik. Zudem bei Vergifteten hochgefährlich! Zellstoffwechsel wird also nicht überprüft… Auch kein vergleichendes Blutbild EDTA mit Serumblut. LTT wird nicht gemacht oder ne Haaranalyse, nichtmal der Urin wurde auf Gifte untersucht oder Cortisol (ausser man macht es zu Hause per Laborpack selbst, aber dafür hab ich nachts/vormittags längst nicht die Kraft…)
    Orthomolekular wird auch nix untersucht etc.
    Ich könnte noch vieles dazu schreiben.
    Ich bin schon viel zu fertig dafür, um mir weiterhin Hilfe zu suchen…
    Ins Krankenhaus würd‘ ich längst, aber habe grösste Bedenken, was DORT an mangelhafter Kompetenz auf mich zukäme, mit fatalen Folgen… Als MCS-Patientin bin ich da gebranntes Kind; die Erfahrungen reichen für’s Leben.
    Nun, ich weiss nicht wohin, ElektrolytNUTZUNG (Zellen-Ioneneingänge dicht durch Schwermetalle? Whatever…) und die Steoridhormone bekomme uch von selbst kaum in den Griff – nur manchmal gings, aber das ist dann kaum reproduzierbar, zumal man auch als frühpensionierter Mensch (Single) Haushalt/Einkauf/Essenzubereitung ja IRGENDWIE schaffen muss…

    Langer Rede, kurzer Sinn: je komplizierter, je unmöglicher einen Therapeuten zu finden! Selbst die, die etwas Ahnung haben (ausserhalb Münchens) hören nicht gut genug zu, um das AKTUELLE Geschehen zu begreifen…Schubladendenken und keine Zeit für gründliche Anamnese allerorten!
    (Im Krankenhaus sicher noch schlimmer.)

    Ich vllt. vor mich hin sterben bzw. warten, ob oder wann Leber oder Nieren oder Milz versagen…dann erst hat man im KH vllt. ne Idee dazu. Auch, wenn das Kind dann längst halbtot im Brunnen liegt.
    Ich richte mich eh auf’s baldige Sterben ein…

    (LaVita ist übrigens gut, hab ich VOR dieser ganzen Sache gerne genommen.
    Jetzt verteage ich das nicht mehr.)

    In diesem Sinne, soviel zu Ärzten.
    Es GIBT das nötige Wissen! Es gibt gute Fachartikel, Labors mit tollen Untersuchungen – es mangelt an Ärzten/Heilpraktikern (die sind noch schlimmer! Schrotschussmässig…) mit KnowHow, Instinkt und Überblick – und Zeit und dem Willen, sich ernsthaft in der Tiefe auseinanderzusetzen!

    VG, Norma Gunia (49, w)

    • Simuna Luger sagt

      endokrinologikum München am Promenadeplatz
      Promenadeplatz 12
      80333 München

      (Telefon-Nummer und E-Mail-Adresse von der Redaktion entfernt)

      Dr. med. Theodoros Thomas
      Facharzt für Innere Medizin,
      Endokrinologie und Diabetologie
      er ist ein sehr guter Facharzt, der Praxisteam lest einiges zum wünschen Überich

  3. Doris Kratzer sagt

    Für mich ist das Buch „zivilisatoselos“ von P. Jentuschura/J. Lohkämper eine wahre Fundgrube und erklärt verständlich viele Zusammenhänge.
    Gute Erfahrungen habe ich auch mit der (Krebs)Kur nach Rudolf Breuss gemacht.
    Warum nicht mit „Ein ganz besonderer Saft – Urin“ von Carmen Thomas versuchen?
    Was die Ernährung angeht, ist für mich die Öl-Eiweiß-Kost nach Dr. Johanna Budwig unschlagbar,
    mit tagesfrischem Bio-Leinöl (… Link von der Red. entfernt)
    Alles Gute wünscht D. K. (48, w)

  4. Gudrun Hausberger sagt

    Hallo und guten Morgen,
    Sie haben ja eine wahre Odyssee hinter sich…
    Meine Tochter mit AGS kämpft auch mit Ihren Hormonen, sie könnte auch ein Buch darüber schreiben,..
    Ich nehme, auf Anraten von meinen Zahnarzt, auch MSM und habe ziemliche Knochen- un Rippenschmerzen, könnte das von dem MSM kommen? Ich dachte eigentlich es sollte mir helfen
    Wenn jemand also einen guten Therapeuten weiß, bitte unbedingt melden..

    Vielen Dank und alles, alles Gute G.H. (53,w)

  5. Norma sagt

    Liebe Gudrun,
    danke für die Worte…leider hab ich gar nichts überwunden oder durch, es wird wöchentlich und tgl. schlimmer und ich finde keinen erfahrenen Arzt der Zeit für Hausbesuche hat und/oder richtig zuhört…
    Liege mit Nervenstörungen im Bett schreibend (mal gerade, das geht noch kurz).
    Bin sonst am Ende meiner Kräfte und denke, ich werde es bald nicht mehr schaffen (zusätzlich fehlbehandelt mit B12 vom Heilpraktiker – fatal bei zB Quecksilber im Blut).

    Dir möchte ich sagen, ist echt schwer, jmd. Gutes zu finden, der Zeit hat und frei ist und AHNUNG hat und auch Untersuchungen, auch alle Bluttests mit Speziallabor machen kann und um sämtliche Details und Besonderheiten weiss… Ausserhalb Münchens gibts Leute, die mehr drüber wissen (Dr. Klinghardt – Schwermetallausleitung, HP Lothar Ursinus (Buch) vllt. (Blutanalytik ganzheitlich), HP Reinhard Clemens (Berlin) und paar andere – auch alle voll oder nicht erreichbar… Wenn du ’schwermetalle ausleiten‘ googelst, findest du ein paar Webseiten mit Ärzten evtl., die sich SELBST als erfahren/gut bezeichnen…

    Zum MSM Schwefel: unverantwortlich, vom Zahnarzt oder Arzt, den einfach so zu geben!! Ohne Blutbild, Analytik, Giftstatus! Kann starke Symptome machen (auch Körperbrennen), da Zellen (Zellinneres) „aufgeschlossen“ werden und so Gifte (auch an den Schwefel gebundene) rauskommen und in den Körperstoffwechsel zurückfliessen, über Leber und Nieren ausgeschieden werden müssen… Weshalb hat er dir den empfohlen? Quecksilber bzw. Amalgamfüllunfen gehabt? (Da muss man anders vorgehen.)
    Also ich denke, die Symptome kommen vom MSM Schwefel, ja. Weshalb, wieso, warum, keine Ahnung. Vllt. leitest du Blei aus den Knochen aus oder du hast Milzdrücken, welche an die Rippen stösst (hab ich auch)?? Ferndiagnose geht leider nicht; brauchst n Arzt, der dich auf Umweltgifte untersucht und dich beraten kann, wiedu am besten ausleitest… Und mal richtig Blutbild machen (auch, wenn das kaum was über Giftbelaatungen aussagt). Alles Gute…
    Norma

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