Nicht frühstücken macht dick und unkonzentriert - dieser Mythos ist widerlegt. shutterstock_1037078749_Von-fotoinfot

Kein Frühstück: gesund oder nicht? Was Sie über das Frühstück wissen sollten

Lange galt: Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Aber stimmt es wirklich, dass wir unserer Gesundheit zuliebe morgens essen sollten? Was ist tatsächlich dran an diesem Mythos? Und wie sieht ein gesundes Frühstück aus?
von Christian John

Manche verzichten freiwillig darauf, andere brauchen es morgens sofort: Das Frühstück. Immer mehr Experten raten jedoch dazu, die einst „wichtigste Mahlzeit des Tages“ besser ausfallen zu lassen. Ist das Frühstück etwa doch nicht so gut für unsere Gesundheit wie wir lange dachten? Oder womöglich: Ist es sogar gesund, kein Frühstück zu essen?

Was haben uns für Sie bekannte Mythen rund um das Frühstück näher angesehen – und erklären Ihnen, warum es keinesfalls ungesund sein muss, nicht zu frühstücken.

1. Mythos: Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages.

Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann – viele Sprichwörter tragen etwas Wahrheit in sich. Diese Weisheit stammt jedoch aus einer Zeit, in der die Menschen sich tagsüber körperlich stark belastet haben, z. B. bei der Feldarbeit und die verzehrten Kalorien direkt wieder verbraucht haben.

Auch wissenschaftliche Studien haben lange bekräftigt, dass morgens essen gesund ist. Wer genauer hinsieht, stellt allerdings fest, dass dabei einige Forschungsarbeiten von der Lebensmittelindustrie finanziert wurden – bei der Menge an Frühstücksflocken und Cerealien im Supermarkt eigentlich wenig überraschend.

Natürlich ist es auch von individuellen Vorlieben und Ihrem Lebensstil abhängig, wie wichtig die morgendliche Mahlzeit ist. Sie essen abends wenig und haben in der Früh richtig Hunger? Dann hat das Frühstück für Sie einen höheren Stellwert. Zu Frühstücken bietet sich auch an, wenn Sie körperlich arbeiten oder eine weitere Strecke mit dem Rad zur Arbeit zurücklegen. Sie essen wie in Mittelmeerländern üblich spät zu Abend? Dann bietet es sich an, morgens nichts oder nur wenig zu essen. Wer morgens keinen Hunger hat, braucht sich sicher nicht zum Frühstücken zu Zwingen – vor allem dann, wenn Sie tagsüber überwiegend sitzen und sich wenig bewegen.

2. Mythos: Das Frühstück wegzulassen, macht dick.

Tatsächlich kommen Forscher, die sich mit dieser Fragestellung beschäftigen, immer wieder zu unterschiedlichen Ergebnissen. Mal wird beobachtet, dass Nicht-Frühstücker dicker sind als Frühstücker, mal dass genaue Gegenteil. So fanden Münchner Forscher heraus: Je mehr Kalorien man frühstückt, desto mehr ging auch die Kalorienzahl am gesamten Tag nach oben. Dann wieder ermitteln Mediziner, dass zwischen beiden Gruppen kein Unterschied bezüglich des Gewichts festzustellen ist. Das Problem dabei: Bei Studien dieser Art handelt es sich in der Regel um Beobachtungsstudien, bei denen die Teilnehmer Fragebögen bekommen und diese nach bestem Gewissen selbst ausfüllen sollen – gerade wenn es um die Ernährung geht, wird dabei jedoch gerne mal geflunkert.

Außerdem: Zeigen Studien über die Ursache von Übergewicht immer wieder völlig konträre Ergebnisse, legt das ehrlicherweise einen völlig anderen Schluss nahe. Nämlich den, dass es auf unsere Ernährungsweise und die Qualität unserer Lebensmittel insgesamt ankommt. Logisch, dass man sich nichts Gutes tut, wenn man zwar das Frühstück auslässt, aber dafür gleich zum Kiosk oder Bäcker geht und ein süßes Teilchen kauft. Wer dagegen mit einem gesunden Frühstück in den Tag startet und auch sonst auf eine gesunde Ernährung achtet, bleibt trotzdem schlank – oder kann damit sogar Abnehmen.

3. Mythos: Nicht frühstücken, legt dem Stoffwechsel lahm.

Die Empfehlung morgens gleich etwas zu essen, um den Stoffwechsel anzuregen, hört man leider immer noch viel zu oft. Dabei sind sich Stoffwechsel-Experten mittlerweile bereits einig, dass dies nicht der Fall ist. Essen wir morgens das Falsche, tritt sogar das Gegenteil ein. Toastbrot, Marmelade oder süße Müslis liefern nicht nur leere Kalorien. Weißmehl und Zucker führen auch zu einem unkontrollierbaren Auf und Ab unseres Blutzuckerspiegels – Heißhunger und ein reduzierter Fettstoffwechsel sind die Folge.

Wie positiv sich eine Ess-Pause am Morgen auswirken kann, zeigt auch das Intervallfasten, bei dem sich 16-stündige Ess-Pausen mit achtstündigen Essensphasen abwechseln. Vor allem wer zu Übergewicht oder Typ-2-Diabetes neigt, kann seinen Stoffwechsel durch Ess-Pausen nicht nur wieder in gesunde Bahnen lenken – sondern regt damit auch den Fettstoffwechsel und körpereigene Reparaturprozesse in den Zellen an.

Intervallfasten: Gesund abnehmen ohne Diät

4. Mythos: Wer frühstückt, ist besser konzentriert.

Die pauschale Ansicht lautet noch immer: Wer gut frühstückt, kann sich besser konzentrieren. Aber auch hier muss man differenzieren:

      • Es kommt auf die Art des Frühstücks an. Studien zeigen, dass wer in der Früh eiweiß- und vitalstoffreich isst, bis zur Mittagspause weniger Fehler macht als Personen, die lediglich ein einfaches Marmeladen-Brötchen aßen. Mit einem zuckerhaltigen Frühstück kurbeln Sie Ihre Insulinproduktion derart an, dass kurze Zeit später der Blutzucker in den Keller fährt – Unkonzentriertheit und Heißhunger sind die Folgen.
      • Gewohnheiten berücksichtigen: Die morgendliche Mahlzeit macht vor allem diejenigen konzentrierter, die es gewohnt sind zu frühstücken. Denn auch unser Körper stellt sich mit der Zeit auf unsere üblichen Essenszeiten ein.
      • Trinken nicht vergessen: Unsere geistige Leistungsfähigkeit hängt auch von der Flüssigkeitszufuhr ab. Das Trinken also nicht vergessen.
      • Bei Kindern sieht es anders aus: Regelmäßige Mahlzeiten sind für Kinder wichtiger: Immer wieder bestätigen Studien, dass Kinder die gesund frühstücken, in der Schule leichter lernen und bessere Noten haben. Kinder haben durch ihr Wachstum einen höheren Energieverbrauch – die Energiereserven müssen rascher wieder aufgefüllt werden, damit das Gehirn gut versorgt ist. Bei „getarnten Süßigkeiten“ wie zuckrigem Müsli, Riegeln oder Cornflakes zeigte sich der positive Effekt jedoch nicht.

Fazit: Frühstücken – ja oder nein?

Gesundes Frühstück: Das „perfekte für alle“ gibt es nicht!

Auch wenn in vielen Köpfen immer noch verankert ist, dass man seiner Gesundheit zuliebe frühstücken sollte: Ernährungsexperten sind nicht mehr davon überzeugt. So unterschiedlich unsere Geschmäcker sind, so verschieden sind sie auch wenn es um die erste Mahlzeit des Tages geht. Es kommt nicht nur darauf an, welcher Frühstückstyp Sie sind, auch Unverträglichkeiten spielen mittlerweile eine nicht zu unterschätzende Rolle. Milchprodukte lassen sich ganz einfach durch laktosefreie bzw. vegane Erzeugnisse ersetzen (etwa Soja-, Mandel-, Hafer- oder Reismilch), wer auf Vollkorn- oder Weißmehlprodukte mit Unverträglichkeiten reagiert, findet in gut sortierten Bäckereien oder Bioläden gute Alternativen z. B. aus Dinkel oder Buchweizen. Wenn Sie zu denjenigen gehören, die gerne frühstücken und denen es guttut: Nehmen Sie sich Zeit, für ein ausgewogenes, gesundes Frühstück. Ihr Körper wird es Ihnen danken!

Sie frühstücken gerne und möchten die erste Mahlzeit des Tages möglichst gesund gestalten? Hier finden Sie viele Ideen für ein perfektes Frühstück:

Für einen guten Start in den Tag – leckere Frühstücks-Rezepte

      • Frühstücks-Smoothies und Getränke: Um die Nierenaktivität am Morgen anzuregen ist ein lauwarmes Glas Wasser zum Start ideal. Danach ist gegen eine Tasse Kaffee und Schwarzen Tee nichts einzuwenden, vorausgesetzt sie werden in Maßen konsumiert. Die gesünderen Alternativen sind Grüner Tee oder ungezuckerte Früchte- oder Kräutertees. Wer möchte, mixt sich einen Frühstücks-Smoothie aus frischem Gemüse und Obst für zu Hause oder zum Mitnehmen.
      • Energiemüsli & Overnight Oats: Ein Müsli ist nicht nur lecker, sondern versorgt Sie mit reichlich Energie für die ersten Stunden des Tages. Die Basis bildet ein zuckerfreies Müsli aus Getreide, Haferflocken, angereichert mit leckeren Saaten wie Sonnenblumenkernen und Leinsamen. Rühren Sie das Müsli in Joghurt (am besten Naturjoghurt) oder pflanzlicher Milch ein und verfeinern Sie es mit frischem Obst: Äpfel, Birnen, Erdbeeren, Zwetschgen… was die Jahreszeit bietet. Auch eine abwechslungsreiche Nussmischung aus Walnüssen, Haselnüssen oder Sesamsamen wertet das Müsli – nicht nur geschmacklich – auf. Ihr Müsli versorgt Sie auf diese Weise mit pflanzlichem Eiweiß, hochwertigen Kohlenhydraten, wertvollen Ballaststoffen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen. Sie haben am Morgen wenig Zeit? Sie können Ihr Müsli auch am Vorabend zubereiten und Haferflocken in Wasser, Joghurt oder Milch einrühren. Diese Overnight Oats dann in der Früh entweder entweder zu Hause genießen – oder ins Büro mitnehmen!
      • Das Frühstücksbrot: Morgendliche Müsliverächter essen lieber Brot. Hierfür eignen sich zum Beispiel Vollkornbrötchen oder naturreines Vollkornbrot. Dünn bestrichen mit Butter oder Quark lassen sich die Brote ebenfalls mit Obstscheiben verfeinern. Wem Quark zu langweilig schmeckt, für den haben wir ein einfaches Rezept für einen leckeren Aufstrich: Mischen Sie drei Esslöffel Magerquark mit einem Esslöffel gutem Leinöl. Zusammen mit ein paar Kräutern (ersatzweise auch etwas Kräutersalz) entsteht ein hervorragender, leckerer Aufstrich fürs tägliche Frühstücksbrot. Diese Kombination versorgt Sie auf schmackhafte Weise mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren. Statt mit Butter oder Quark können Sie das Brot auch mit Tahina bestreichen, einer vitaminreichen und gesunden Paste aus feingemahlenen, ungeschälten Sesamkörnern. Frische Kräuter wie Petersilie, Kresse oder Schnittlauch oder auch ein gekochtes (Bio)-Ei und Käse runden das Frühstücksbrot ab.
      • Gemüse-Aufstriche selbst gemacht: Eine weitere Möglichkeit, ihr Repertoire an gesundem Frühstück aufzustocken, sind selbstgemachte, herzhafte Aufstriche mit Gemüse. Sie pürieren oder würfeln Ihr Lieblingsgemüse entweder in rohem Zustand (z. B. Tomaten, Paprika oder Gurken) oder gekocht (Kürbis, Zucchini, Süßkartoffel etc.). Danach geben Sie zum Gemüse eine zerdrückte Avocado und ein wenig gemahlene Leinsaat zum Verdicken hinzu und würzen nach Geschmack mit Meersalz, Pfeffer, Olivenöl, Zitronensaft, Mandelmus und frischen Kräutern. In abgekochten Gläsern aufbewahrt, halten diese Gemüseaufstriche im Kühlschrank drei bis vier Tage. Einfach und schnell zubereitet – lecker und gesund!

Unser Frühstückstipp für ein gesundes Frühstück am Wochenende: Kürbis-Mandel-Waffeln mit Zimt

Genuss im Herbst: Kürbisse sind nicht nur lecker, sondern auch besonders vielfältig und gesund

Zutaten für ca. 6-8 Kürbiswaffeln:

200 g pürierter Kürbis
3 Eier
120 ml Buttermilch
100 g gemahlene Mandeln
40 g Buchweizenmehl
3 EL klarer Honig
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
1 TL gemahlener Ingwer
1/2 TL gemahlene Gewürznelken
1/2 TL Meersalz
Sonnenblumenöl

Zubereitung:

Eier in einer Schüssel mit dem Honig schaumig schlagen, dann die Buttermilch und das Kürbispürree hinzugeben. Mandeln, Buchweizenmehl, Backpulver und Gewürze hinzufügen und mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig aufrühren. Den Teig 15 Minuten ruhen lassen. Waffeleisen vorheizen, mit etwas Öl bestreichen und eine Kelle Teig hineingeben. Waffeleisen schließen und etwa 2 Minuten backen lassen, dann die Waffel herausnehmen und die nächste Waffel ausbacken.

Mit Naturjoghurt und frischen Früchten anrichten.

(Das Rezept stammt aus dem Kochbuch „Die grüne Küche auf Reisen“ von David Frenkiel & Luise Vindahl)

Foto: shutterstock/1037078749/fotoinfot


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Christian John

schreibt seit 2015 als Redakteur für LaVita. Als Kulturwissenschaftler, Anthropologe und ganzheitlicher Gesundheitsberater (IHK) interessiert den zweifachen Vater nahezu alles, was den Menschen zum Menschen macht. Er liebt frische Luft, einsame Skitouren und gesundes Essen.

24 Kommentare

  • Heike Niemtschke

    Mein Müsli besteht aus Hirsebrei, den ich mit Braunhirse, gemahlenen Mandeln und Obst aufpeppe. Davor gibt es 2 Scheiben Buchweizenbrot mit selbst gekochter Marmelade und eventuell Honig.

    • Christian John
      Christian John

      Das hört sich doch lecker an! Liebe Grüße!

      • Brigitta Holzhauet

        Ich habe lange Zeit morgens Wärme Speisen gegessen, wie zB. zu Mittag und war dann den ganzen Tag satt. Fleisch war da allerdings selten dabei. Meiner Figur schien es nicht abträglich gewesen zu sein. Aufgehört habe ich deshalb, weil nicht jeder in meiner Umgebung morgens den Essensgeruch als angenehm empfand, was ich verstehen konnte.

  • Solveig Kuhnert

    Danke für dieses köstlich klingende Waffelrezept! Ich habe gerade Gluten aus meiner Ernährung verbannt und bin nun immer auf der Suche nach leckeren Alternativen. Dieses Rezept werde ich definitiv mal ausprobieren und bin sehr gespannt, was die Familie dazu meint. Am besten erstmal verschweigen, dass Kürbis drin ist… 😉 ( erst probieren, dann meckern! )
    Der Kürbis wird zunächst gekocht, nehme ich an? sonst wird es schwierig mit dem Pürieren…

    • Christian John
      Christian John

      Um den Kürbis als Püree zu verwenden gibt es zwei Möglichkeiten: Kochen und Pürieren wäre die eine. Hier ist in der Kürbismasse jedoch relativ viel Feuchtigkeit gebunden, d.h. beim Waffelteig müssten Sie ein bisschen probieren und den Teig evtl. mit Maismehl geschmeidiger machen. Bei der anderen Variante entkernen Sie den Kürbis mit einem Esslöffel und setzen ihn mit der Schnittseite nach unten auf ein Backblech. Im heißen Ofen bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) auf der mittleren Schiene 45-60 Min. backen, bis das Kürbisfleisch weich ist. Den Kürbis raus nehmen, auskühlen lassen, dann mit einem Löffel das Fleisch von der Schale lösen und schließlich pürieren. Ist zwar einen Tick aufwendiger, aber dafür wird das Püree nicht so feucht. Herzliche Grüße!

    • Als Zutaten für ein glutenfreies Frühstück kann ich Kokosöl, Buchweizen, Amaranthflocken, Chiasamen, Walnüsse (oder andere), Ingwer, Zimt, Kardamom, Banane, Granatapfelkerne (oder jegliches Obst) und Reismilch (oder z.B. Mandelmilch) empfehlen. Zusätzlich sind Flohsamen(schalen) bei Verdauungsbeschwerden wundervoll. Hierbei handelt es sich allerdings um einen Brei, der im Topf zubereitet wird.

    • Regin Reuschel

      Es geht im Grunde um eine ganz einfach Antwortauf die Frage Ist ein Frühstück unbedingt notwendig oder nicht? – Aber Sie schreiben viel zu viel drum herum und kommen zu keiner brauchbaren Information. Manno!

  • Romy Mengert

    Die Frühstücksvorschläge sind ja alle super!!!! Aber was ich bei dem Beitrag vermisst habe, ist ein Hinweis auf La Vita. Das gehört bei mir jeden Tag auch zum Frühstück – entweder in Joghurt oder in Mineralwasser eingerührt.

  • Monika Piesker

    Eure Müßlirezepte sind super. Ich nehme 1 Fläschchen Jakult light + Joghurt 0,1 %+ 1 EL Lavita-umrühren+ Haferflocken , und Obst- 1 Apfel mind.. So beginnt mein Tag, dann viell. noch 2 Toast mit selbstgemachter Marmelade und 1-2 Ta. Kaffee.

  • Markus Zopf

    Hallo, ist es OK wenn ich den Kräutertee mit Honig süße oder darf ich gar nicht süßen?

    • Christian John
      Christian John

      Hallo Herr Zopf, wenn Sie es mit dem Honig nicht übertreiben gibt es an 1-2 Tassen leicht gesüßtem Kräutertee erst einmal nichts auszusetzen. Am besten verwenden Sie dabei nur Honig aus der Region, denn der ist qualitativ deutlich besser als Supermarkt-Honig. Herzliche Grüße!

  • Manuela Rietzke

    Hallo,ich habe gerade die Variante gelesen Lavita ins Müsli zu rühren.Hört sich gut an u. ich nehme an es ist ok so,weil ja die Auflösung in Wasser beschrieben ist.Nehme Lavita seit 3 Wochen u. mein Blutdruck der leicht erhöht war ist wieder im Normbereich! MfG Manja

  • Vanessa Rosenfeld

    Hallo, ich habe gelesen dass ‚Ei und Wurst‘ eine gute Grundlage für Frühstuck ist da diese Proteine sind deren Energie länger anhalten im Gegensatz zu Kohlenhydrate wie Jogurt, Milch, Früchte, Brot, Waffel, etc.
    Ich würde nun gerne wissen was Ihre Meinung hierin ist. Vielen Dank im Voraus.

    • Christian John
      Christian John

      Liebe Frau Rosenfeld, hier gibt es keine Pauschallösung – die richtige Ernährung ist immer eine persönliche und auch eine Typ-Frage.
      Generell sind komplexe Kohlenhydrate z. B. aus Vollkorngetreide zum Frühstück durchaus empfehlenswert (wobei ich anmerken muss, dass in Joghurt oder Milch so gut wie keine Kohlenhydrate enthalten sind). Wovon wir abraten, ist Zucker zum Frühstück. Vollkornprodukte wie Brot oder ungesüßte Müslis sättigen lange über den Tag, liefern wertvolle Mineralstoffe und vor allem viele Ballaststoffe. Diese regen die Darmtätigkeit an und führen u. a. zu einer Senkung des Cholesterin-Spiegels im Blut.
      Eiweißreiche Lebensmittel wie Bio-Eier, Milch oder Käse sättigen ebenfalls lange und sind ideal, wenn Sie vormittags z. B. körperlich arbeiten. Von Wurst zum Frühstück würden wir eher abraten. Neben Eiweiß enthält Wurst nämlich sehr viel ungesättigte Fette und Salz (macht müde), übersäuert den Körper und steckt oft voller unnötiger Konservierungsmittel wie Nitraten. Bio-Eier und Käse wären hier meiner Meinung nach die deutlich bessere Wahl.
      Herzliche Grüße!

  • Leckere Rezept für Gute Laune, Gluten frei.Vegan:
    Amaranth Flocken,Quinoa und Sesam mit Kokos-reis Milch aufkochen,mit Kakao und Zimt verfeinen,trockene Dateln, Rosinen einmischen,Wenig Kokosöl eingeben.
    Lecker,Gesund,Serotoninspegel steigt .

  • Susanne Baumann

    Hallo Herr John,

    Ihre Beiträge gefallen mir sehr gut. Danke für die tollen Tipps.
    Habe sie heute neu entdeckt und werde mich nach und nach durchlesen.
    Bin tatsächlich ein Morgenmuffel und das wird vielleicht besser werden.
    viele Grüße Susanne Baumann

    • Christian John
      Christian John

      Liebe Frau Baumann, vielen Dank für das nette Kompliment! Und viel Spaß beim Durchstöbern unserer Artikel.
      Liebe Grüße
      Christian John

  • Honig besteht allerdings genauso wie Zucker aus Glucose und Fructose. Also auch hier nicht übertreiben 🙂 als Alternative vielleicht Agavendicksaft, weil Honig von den Bienen als Nahrungsvorsorge für sich selbst hergestellt wird.

  • Müller, Gerlinde

    Mein Müsli besteht aus Dinkelflocken, Leinsamen eine Handvoll gemischter Nüsse (Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse, Erdnüsse) 1 Löffel Leinöl vermischt mit Naturjoghurt und frischem Obst (abwechselnd) ggf. wird mit Algavedicksaft oder Ahornsirup gesüsst. Das Müsli essen wir 2-3 x wöchentlich. Abwechselnd dann 1-2 x wöchentlich Knäckebrot mit Frischkäse und frischen Kräutern. 1x wöchentlich Spiegelei mit Zwiebeln, Tomaten ( ab und zu ein wenig Speck.) und 1 Scheibe frisches Vollkornbrot. Dazu genießen wir 1 Tasse Kaffee.
    Am Wochenende genießen wir das Frühstück üppiger ( und wahrscheinlich ungesünder) mit Käse, Schinken, frischem Lachs oder geräucherte Forelle und Vollkornbrötchen, dazu Beilagen, wie Radieschen, Cocktailtomaten, Paprika u. frische Gurke. Der Schluss krönt oft ein Stück Hefezopf oder Croissant mit Butter Honig oder Marmelade. Das Wochenendfrühstück genießen wir lange und ausgiebig. — Für meinen Mann und mich ist das Frühstück sehr wichtig und wir genießen es auch.
    Wie ich annehme ist unser Frühstück unter der Woche gesund und vitaminreich. Am
    Wochenende eher zu üppig.

  • Reinhard Seidel

    Anfang der 90er las ich „Fit for Life“ und mein Frühstück wandelte sich in kleine Portionen Obst. Frühstück empfinde ich in der Regel als belastend. Inzwischen bin ich am „16/8-Teilzeit-Fasten“ und meine Essenszeit liegt zwischen 12 und 20 Uhr (Noch zu Arbeitszeiten und jetzt als Rentner erst recht). Am Vormittag vermisse ich nichts. Im Gegenteil. Wenn der Tagesablauf aus der Norm fällt, esse ich das Erste auch mal erst um 15 Uhr. Ich nehme halt nicht jedes kleine Magenknurren so wichtig. Er weiß ja, dass er in jedem Fall was kriegt. Inzwischen sind wir ein eingespieltes Team ;-))
    Und wir fühlen uns ohne Frühstück leicht, unbeschwert und energiereich.

  • Obwohl ich morgens keinen Hunger zu haben pflege, habe ich mir vor ein paar Jahren angewöhnt, ausgiebig zu frühstücken. Eine richtige, warme Mahlzeit, also nicht nur Brot mit irgendwas drauf. Dafür gibt es dann Abends nichts großartiges mehr. Das Ergebnis davon war, dass mein phasenweise immer wieder mal auftretendes, manchmal auch richtig schlimmes Sodbrennen komplett verschwunden ist. Ganz von allein sozusagen und ohne dass ich es beabsichtigt hatte. Und für das allein lohnt es sich schon. Außerdem fühlt es sich super angenehm an, dann für ungefähr fünf Stunden nicht mal mehr ans Essen zu denken, weil die Mahlzeit schlichtweg so lange vorhält.

  • Hallo, ich bin seit 10 Jahren im Außendienst tätig. Mit mittlerweile ca. 70 Hotel-Übernachtungen im Jahr. Zu der Zeit als die FDP es durgesetzt hat das dass Frühstück zu einem anderen Steuersatz abgerechnet wird, habe ich auf dieses verzichtet da ich es ja von meinem Verpflegungsgeld abgezogen bekommen habe. Dies ist jetzt bestimmt 5 Jahre her. Und seit dieser Zeit habe ich mir das Frühstück abgewöhnt und esse nur noch abends so gegen 16/18 Uhr und dann gleich reichlich. Ich wache morgens auf und habe kein Hunger, nur dann, wenn ich schwer Arbeite bekomme ich welchen und esse entsprechend etwas, egal was. Am Wochenende Esse ich nach Belieben. Bis heute geht es mir gut mit NULL Krankheitstagen. Habe erst vor wenigen Wochen erfahren das meine Lebensweise Intervall Fasten heist.

  • Ich kann das alles nicht bestätigen. Ich mache seit Jahren Intervall Fasten (16 Stunden fasten, 8 Stunden essen) und frühstücke erst mittags. Ich bin konzentrierter und könnte manchmal sogar noch länger fasten, ohne Hunger oder Schwäche zu verspüren… Natürlich ist es wichtig, in der Essens Phase grenug Vitamine und Nährstoffe aufzunehmen. Aber mit einem Produkt wie LaVita ist das kein Problem. Ich kann IF jedem empfehlen… Früher dachte ich auch immer, dass es ohne Frühstück nicht geht. Aber es hat sich herausgestellt, dass dem nicht so ist 🙂

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