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Wie gut ist unsere Ernährung wirklich?

Wie gesund ist unsere Ernährung heute?

„Ach Herr Truntschka, ich lebe nun schon so lange ohne LaVita – wieso sollte ich es jetzt nehmen?“ Diese Frage bekam ich erst kürzlich im privaten Kreis wieder einmal gestellt. Und da eine gute Antwort darauf leider nicht mit ein oder zwei Sätzen gegeben ist, entwickelte sich daraus ein längeres und interessantes Gespräch. Meine Frau, die ebenfalls am Gespräch teilnahm, hatte daraufhin die Idee, ich sollte doch einen Artikel zu diesem Thema schreiben. Was ich hiermit mache – am besten, ich beginne ganz am Anfang…

Die menschliche Entwicklungsgeschichte beginnt vor über zwei Millionen Jahren. Aus dieser Zeit stammen die ersten primitiven Werkzeuge und das Überleben hing täglich davon ab, was bei der Jagd und beim Sammeln erbeutet werden konnte. Zum Essen gab es, was Mutter Natur zur Verfügung stellte: Hauptsächlich pflanzliche Nahrung wie Früchte, Beeren, Wurzeln, Pilze und grüne Pflanzenteile, das durch Kleinwild, Vogeleier, Fisch und auch Reptilien aufgewertet wurde.

Diese Ernährungsweise verschaffte unseren Vorfahren wohl einen entscheidenden Vorteil in der Evolution. Erstaunlich ist, dass die Ernährung mit der Sesshaftwerdung und dem Beginn des Ackerbaus (in Mitteleuropa um 5.500 v. Chr.) schlagartig schlechter geworden ist. Archäologen entdeckten hier klare Hinweise auf Mangelernährung. Denn neben Wild, Fisch, Pilzen und Beeren gab es nun vorwiegend getreidelastige Speisen wie Getreidebrei oder einfaches Brot, das auf Backtellern im Feuer gebacken wurde.

Und heute? Seit der Jungsteinzeit wohnen wir nun in Häusern, züchten Pflanzen und Tiere, beanspruchen unseren Körper zu einseitig und ernähren uns überwiegend von Getreideprodukten. Seit wenigen Jahrzehnten leben wir nun mitten in Zeiten einer industriell geprägten Ernährung. Diese Umstellung ist sicherlich die größte und schnellste in der Geschichte der Menschheit – und damit Segen und Fluch zugleich. Während es in den Industrieländern nicht mehr an Kalorien fehlt, gehen Ernährungsexperten davon aus, dass die Vitalstoffaufnahme vor 100.000 Jahren deutlich besser war als heute.

Bis zu 70 Prozent leere Kalorien

Heute bestimmen schnell eingenommene Mahlzeiten, Snacks, Fast Food und Convenience Food (Fertiggerichte; wörtlich übersetzt: Bequemlichkeitsnahrung) unseren Alltag. Große Teile der Nahrungsenergie stammen aus versteckten Fetten und wertlosem Zucker, also „leeren Kalorien“, die zwar reichlich (oft zu viel) Energie liefern, aber keine Vitamine, Mineralstoffe oder andere wertvolle Vitalstoffe. Zusammen mit Weißmehlprodukten und Alkohol gehen bis zu 70 Prozent der von uns aufgenommenen Energie auf das Konto leerer Kalorien.

Unser Alltag macht eine ausgewogene und gesunde Ernährung fast unmöglich. Überall dominieren Hektik und Zeitmangel. Unterm Strich ist unser Speiseplan bestimmt von industriell verarbeiteten Lebensmitteln, wir essen viel zu wenig Frisches. Es finden sich zahlreiche E-Nummern auf den Zutatenlisten, man liest von Getreide, das durch technisierte Trocknung durch PAKs (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) belastet und von Fleisch, das mit Antibiotika versetzt ist. Diese Liste ließe sich noch endlos fortführen und auf die jüngsten Lebensmittelskandale möchte ich gar nicht näher eingehen.

Die richtige Ernährung – gibt es sie?

Doch wie sollte unsere Ernährung aussehen? Über diese Frage gibt es unzählige Bücher und fast ebenso viele Theorien. Unstrittig ist: Was auf unseren Teller kommt, sollte möglichst naturbelassen und frisch sein, also möglichst wenig industriell verarbeitet. Beim Fett sollten kalt gepresste pflanzliche Öle bevorzugt werden, die auch gleichzeitig Omega-3-Fettsäuren liefern. Beim Fleisch sollte die Qualität zählen und nicht der Preis, Kohlenhydrate sollten bevorzugt in Form von Vollkornprodukten aufgenommen werden. Nicht zuletzt sind Obst, Gemüse und Kräuter unverzichtbare Bausteine einer gesunden abwechslungsreichen Ernährung.

Achtung Qualität: Am besten regional und saisonal

Ernährungsstatistiken erfassen nur die Lebensmittel-Mengen, nicht aber die Qualität. Für den Gesundheitswert ist diese aber von großer Bedeutung. Obst und Gemüse sind am gesündesten, wenn sie reif geerntet werden. Denn gerade in den letzten Reifetagen entwickeln sich viele wichtige Vitalstoffe, vor allem sekundäre Pflanzenstoffe. Wegen langer Transportwege müssen aber viele Sorten oft frühzeitig geerntet werden.

Zwei weitere Aspekte werden seit Jahren diskutiert: Sind viele unserer Böden heute trotz chemischer Hochleistungsdünger ausgelaugt? Enthalten unsere Lebensmittel weniger Vitalstoffe, als früher? Während diese Punkte von offizieller Seite von der Hand gewiesen werden, gibt es in der Fachwelt auch andere Meinungen und Untersuchungen.

Qualitätseinschränkend ist unumstritten der Einsatz von Pestiziden, insbesondere von mehreren gleichzeitig. Um Höchstwerte für einzelne nicht zu überschreiten (was nicht immer gelingt), wird oft ein ganzer Cocktail an Pestiziden eingesetzt, über dessen Wechselwirkungen auf den Menschen noch reichlich wenig bekannt ist.

Tipp: Achten Sie bei der Auswahl von Obst, Gemüse und Kräutern so gut es geht auf regionalen, saisonalen Anbau – und das wenn möglich in Bioqualität.

Wir essen viel zu wenig Obst und Gemüse

Wie viel Obst und Gemüse brauchen wir? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und damit auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) geben dazu mit „Fünf am Tag“ eine klare Empfehlung. Täglich fünf Portionen Obst und Gemüse mit dem Schwerpunkt auf Gemüse: 250 Gramm Obst und 400 Gramm Gemüse, so die genaue DGE-Empfehlung. Manche Wissenschaftler erachten die fünf am Tag dagegen eher als Mindestmenge und raten zu sieben Portionen oder auch mehr.

Die tägliche Realität ist meilenweit von all dem entfernt: Nur vier Prozent der Bevölkerung schaffen es, täglich fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen, wie der Ernährungsbericht der DGE im Jahr 2004 zeigte. Neueste Zahlen, kürzlich auf der Messe „Fruit Logistica“ 2015 präsentiert, werden hier noch konkreter. Demnach kauft jeder deutsche Bürger im Schnitt 118 Gramm Obst und 99 Gramm Gemüse pro Tag. Und da fast die Hälfte dieser Menge wieder im (Bio-)Müll landet (das hat kürzlich eine Regierungsstudie zu Tage gebracht), wandern am Ende im Durchschnitt nur noch 66 Gramm Obst und 52 Gramm Gemüse auf dem Teller.

Vitalstoff-Empfehlungen vielfach nicht erreicht

Was bedeutet das für die Vitalstoffversorgung der Menschen? Die jüngste Nationale Verzehrsstudie hat hierzu zahlreiche Daten erhoben. Bei diversen Nährstoffen wie z. B. Niacin oder Kalium erreichen die Deutschen mühelos die von der DGE geforderten Referenzwerte. Aber für viele wichtige Vitalstoffe trifft das ganz und gar nicht zu. Nicht erreicht werden die empfohlenen Mengen bei:

  • Folsäure: 79 % der Männer / 86 % der Frauen
  • Vitamin D: 82 % der Männer / 91 % der Frauen
  • Vitamin E: 48 % der Männer / 49 % der Frauen
  • Vitamin C: 32 % der Männer / 29 % der Frauen
  • Vitamin B12: 8 % der Männer / 26 % der Frauen
  • Eisen: 14 % der Männer / 58 % der Frauen

Warum ausreichend, wenn es auch viel besser geht?

Sind das nicht ernüchternde Werte? Dabei sind immer mehr Experten der Meinung, dass die Referenzwerte der DGE nicht mehr bieten, als eine ausreichende Grundlage für gesunde Menschen gegen einen Vitalstoffmangel. Aber ist ausreichend wirklich genug? Als ehemaliger Leistungssportler sehe ich das natürlich nicht so. Warum ausreichend, wenn es noch sehr viel besser geht? Diesen Ansatz verfolgt auch die orthomolekulare Medizin. Deren Empfehlungen zielen nicht auf eine „ausreichende“, sondern auf die „bestmögliche“ Versorgung von Zellen und Organismus. Denn nur die kann gewährleisten, dass die Schutz- und Reparaturmechanismen bestmöglich arbeiten.

Damit ist eine optimale Versorgung mit allen wichtigen Vitalstoffen die Voraussetzung für körperliche und geistige Bestleistungen, Gesundheit und Vitalität sowie ein starkes und stabiles Immunsystem. Eine „ausreichende“ Versorgung ist laut Handbuch der orthomolekularen Medizin dagegen zwar gut genug, um Mangelsituationen zu verhindern, dennoch sind Engpässe in den Zellen möglich. Und diese können besonders in Zeiten erhöhter Belastungen zu Müdigkeit und verschiedenen Einschränkungen bei Immunsystem, Leistungsfähigkeit, Psyche, Konzentration, Hormonhaushalt oder auch auf Haut, Haare und Nägel führen.

Stress & Co. – wenn der Vitalstoffbedarf erhöht ist

Welche Belastungen, Umstände oder Lebenssituationen können den Vitalstoffbedarf eines Menschen zusätzlich erhöhen? Neben einer oben beschriebenen unausgewogenen Ernährung sind das Stress, starke psychische wie auch körperliche Belastungen, Diäten, die Einnahme von Medikamenten (auch die „Pille“), Umweltbelastungen (z. B. Feinstaub) und nicht zuletzt eigene Sünden wie Rauchen oder zu viel Alkohol. Wir wissen aber auch, dass Schwangere und Stillende, Senioren, Frauen in den Wechseljahren sowie Kinder und Jugendliche in vielen Fällen einen Mehrbedarf haben. Nicht zuletzt sind chronische Erkrankungen häufig mit einem Vitalstoffdefizit verbunden.

Obst- und Gemüseverzehr in Deutschland: Lavita schließt die Lücke

Es herrscht eine große Lücke zwischen den Verzehrsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (täglich 400 Gramm Gemüse und 250 Gramm Obst) und den real verzehrten Mengen. Als Naturkonzentrat aus über 70 Lebensmitteln und mit einer optimalen Vitalstoffdosierung ist LaVita ideal, um mögliche Lücken zu schließen.

LaVita schließt die Lücke

All diese Zahlen und Fakten zeigen, dass zwischen unserer Soll- bzw. Wunschernährung und dem, was wir im Alltag tatsächlich zu uns nehmen, eine große Lücke klafft. Das war auch schon vor über 20 Jahren so und als pragmatischer Mensch dachte ich schon während meiner Profisportkarriere über eine Lösung für dieses Problem nach. Das Ergebnis war LaVita, das nun seit über 15 Jahren auf dem Markt ist. LaVita ist ein Konzentrat aus über 70 Lebensmitteln und ist so zusammengesetzt, dass es diese Lücke auf eine natürliche und alltagstaugliche Weise schließen kann.

Studie beweist: LaVita verbessert Vitalstoffstatus

Dabei ist mir wichtig zu betonen, dass LaVita weder ein Wundermittel, noch ein Allheilsaft ist. Es ist nicht mehr und nicht weniger als eine einfache, natürliche und wohlschmeckende Lösung für eine optimale tägliche Vitalstoffversorgung. Nicht nur Tausende von Kundenzuschriften, sondern auch die Ergebnisse einer international publizierten Studie in Wien bestätigen das. Dort wurde bei über 100 Teilnehmern gemessen, dass sich die Vitalstoffwerte im Blut – selbst bei gesunden Menschen – deutlich verbesserten, nicht aber die Obergrenzen überschritten. Die Wissenschaftler führten das nicht zuletzt auf die ausgewogene Zusammensetzung von LaVita zurück.

Eine Zusammenfassung dieser und anderen Studien finden Sie hier: Zu den LaVita-Studien

Gerd Truntschka

Gerd Truntschka

ist Geschäftsführer der LaVita GmbH. Er hat 1999 LaVita entwickelt – nach jahrelanger Forschungsarbeit mit Ernährungswissenschaftlern und Lebensmitteltechnologen. Schon in seiner Zeit als Profisportler beschäftigte sich der ehemalige Kapitän der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft intensiv mit Ernährung und Vitalstoffen.

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