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Gesichtsmaske selber machen – 7 Rezepte für jeden Hauttyp

Gesichtsmaske selber machen: So machen Sie Hautmasken für jeden Hauttyp einfach selber

Es ist einfacher als man denkt, es ist preiswerter als wir meinen und viel gesünder als die Fertigprodukte aus den Drogeriemärkten: Einfach die Gesichtsmaske selber machen! Plündern Sie Ihren Obstkorb, das Gemüsebeet oder den Küchenschrank und schon haben Sie die Hauptzutaten für Ihre eigene Gesichtsmaske – und das ganz ohne Pestizide oder Konservierungsstoffe. Hier finden Sie 7 einfache Rezepte für jeden Hauttyp.

1. Die richtige Maske für fettige Haut

  • ½ Salatgurke
  • 2 Esslöffel Joghurt
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 TL Apfelessig

Salatgurke ungeschält im Mixer kurz pürieren (kleinere Stückchen dürfen auch ganz bleiben). Anschließend mit Joghurt und Zitrone verrühren. Die Maske auftragen und rund 15 Minuten einwirken lassen.

Die Gurke enthält Schwefel und viele Vitamine, außerdem kühlt sie die Haut. Das überschüssige Fett wird entfernt und der Teint erstrahlt in frischem Glanz durch die beruhigenden Eigenschaften des Joghurts. Die Säure des Zitronensafts hilft die Poren zu verkleinern und der Apfelessig mindert die Ölproduktion.

Mein Tipp: Ein Tropfen Teebaumöl in der Maske hilft außerdem die Haut zu klären.

2. Buchweizen-Maske gegen großporige Haut

  • 60ml reines Wasser
  • 3 Esslöffel Buchweizenmehl
  • ½ ausgepresste Zitrone

Alle Zutaten zu einem zähen Brei verrühren und auf das Gesicht auftragen. Die Maske kann bis zu 15 Minuten einwirken. Im Anschluss gründlich mit lauwarmem Wasser abspülen.

Die Säure des Zitronensafts verengt die Poren. Das Buchweizenmehl reinigt sanft und liefert zugleich wichtige B-Vitamine sowie Magnesium und Zink. Wer möchte kann den Effekt der Zitrone mit einem Spritzer Apfelessig unterstützen.

3. Unreine Haut mit Tomaten-Maske bekämpfen

  • 2 Tomaten
  • 1 TL Honig

Tomaten kreuzweise einschneiden und ca. 20 Sekunden in kochendes Wasser legen. Anschließend kurz abschrecken und vorsichtig die Haut abziehen. Das funktioniert am besten mit einem kleinen Gemüsemesser.

Geschälte Tomaten fein pürieren und mit dem Honig verrühren. Dann die Maske auf das Gesicht auftragen und 10 Minuten einwirken lassen. Mit lauwarmen Wasser abspülen.

Die Fruchtsäure der Tomaten hilft abgestorbene Hautzellen zu beseitigen und der Honig wirkt antiseptisch und wundheilend. Zusammen ergänzen sich die Zutaten perfekt im Kampf gegen Pickel und Mitesser.

Mein Tipp: Bei akutem Pickelalarm einfach mit einem Wattestäbchen Honig auf den Pickel geben und so lange wie möglich einwirken lassen.

4. Avocado-Feuchtigkeitsmaske für trockene Haut

  • 2 EL reife Avocado
  • 1 EL Joghurt

Avocado mit einem Löffel zerdrücken und mit dem Joghurt vermengen und auftragen. Für 10 Minuten auf dem Gesicht lassen. Anschließend mit klarem Wasser abspülen.

Die Avocado strotzt nur so vor gesunden Fetten und spendet der Haut viel Feuchtigkeit. Der Joghurt unterstützt diese Wirkung und hilft der Haut sich besser zu regenerieren.

5. Reife Haut nähren Karotte und Honig

Eine Karotten-Maske eignet sich besonders für reife Haut

  • 1 Karotte
  • 1 Orange
  • 1 Esslöffel Honig

Karotte schälen und raspeln, anschließend mit dem Saft einer ausgepressten Orange vermengen und pürieren. Erst zum Schluss den Honig einrühren. Jetzt können Sie die Maske auftragen. Nach 20 Minuten kann die Maske von der Haut wieder abgewaschen werden.

Orangen und Karotten haben einen hohen Anteil an Antioxidantien, Betacarotin, Vitaminen, Mineralien und spenden auch viel Feuchtigkeit. Diese Eigenschaften eignen sich sehr gut um die Haut zu straffen.

Mein Tipp: Beim Abwaschen wechselnd kaltes und warmes Wasser benutzen. Das intensiviert den Straffungseffekt.

6. Leinsamen-Reinigungsmaske für normale Haut

  • ½ Tasse geschrotete Leinsamen
  • ½ Tasse abgekochtes Wasser

Geschrotete Leinsamen mit heißem Wasser verrühren und 15 Minuten quellen lassen. Bei Bedarf noch etwas Wasser hinzugeben bis eine gut streichbare Paste entsteht. Auf dem gereinigten Gesicht verteilen. 15-20 Minuten einwirken lassen und anschließend mit lauwarmem Wasser abspülen.

Aufgrund des hohen Öl-Anteils und der entzündungshemmenden Schleimstoffe eignen sich Leinsamen sehr gut als Reinigungsmaske für jeden Hauttyp. Sie entfernt Schmutz sowie abgestorbene Hautschüppchen auf sanfte Weise und verfeinert gleichzeitig das Hautbild.

7. Eiweiß-Maske: Der Frischekick zwischendurch

Das Eiweiß schaumig schlagen und auf das Gesicht auftragen. Wer möchte, kann einen Spritzer Zitronensaft dazu geben. Nach 20 Minuten kann die Ei-Maske wieder abgewaschen werden und die Haut fühlt sich schön frisch an.

Die Maske ist eine sogenannte Effektmaske und hat keine nachhaltige Wirkung. Sie ist perfekt nach einer kurzen Nacht oder vor einem wichtigen Termin. Das Ei polstert kleine Fältchen auf und wirkt allgemein erfrischend für den Teint.

Entspannen Sie sich – Hautmasken wirken am besten in Ruhe

Gönnen Sie sich zu Ihrer Lieblings-Maske ein basisches Vollbad. Durch die aufsteigenden Wasserdämpfe kann die Maske besser einwirken. Gleichzeitig entspannen Sie sich wohltuend. Lassen Sie dabei den Kopf angelehnt und entspannen Sie die Gesichtsmuskeln bei geschlossenen Augen. Mit diesem i-Tüpfelchen schenken Sie Ihrer Haut einen Mini-Urlaub und das positive Ergebnis wird man Ihnen ansehen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Zusatz-Hinweis für Allergiker
Sollten Sie gegen eine oder mehrere Zutaten der Masken eine Lebensmittelallergie haben, bitte die Maske auf einer kleinen Hautstelle z. B. am Handrücken ausprobieren. Zwar wird zwischen Kontakt- und Lebensmittelallergien unterschieden, aber Vorsicht ist dennoch geboten. Manche Allergiker reagieren nur beim Kontakt mit den Schleimhäuten, es kann aber trotzdem zu Reaktionen auf der Haut kommen.

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Sara Zeitlmann

Sara Zeitlmann

arbeitet seit 2002 als Redakteurin und liebt es die Geschichte hinter einer Geschichte zu sehen. Zu ihren Lieblingsthemen gehört dabei schon immer alles, was sich mit Gesundheit und Natur beschäftigt. Bis zur Babypause 2014 war sie weltweit fürs Fernsehen unterwegs, jetzt bleibt sie lieber in der Nähe der Familie, ihrem Kräutergarten und schreibt u. a. als Gast-Autorin für den LaVita Blog.

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