Ständig müde und energielos? Warum wir dabei auch an Entzündungen denken sollten.

Stille Entzündungen – der verborgene Feind in unserem Körper

Nicht richtig krank, aber auch nicht richtig fit? Heimliche Entzündungen belasten unseren Körper, oft ohne dass wir es merken. Aber wir sollten dieser Gefahr auf die Schliche kommen, denn sonst muss unser Körper in permanenter Abwehrhaltung gegensteuern - und das zehrt an unseren Kräften. Auf Dauer schwächt das unser Immunsystem und unsere Organe. Wir erklären Ihnen, was Sie dagegen tun können.

von Dunja Rieber

  • Stille Entzündungen können lange unbemerkt in unserem Körper schwelen und unser Immunsystem und unsere Organe belasten.
  • Einige Lebensmittel können Entzündungen anfachern, vor allem Zucker, Weißmehl und Schweinefleisch.
  • Bestimmte Nährstoffe neutralisieren dagegen die schädlichen Radikale, die durch Entzündungen entstehen, z. B. Vitamin C, Vitamin E und Vitamin A sowie sekundäre Pflanzenstoffe.

Stille Entzündungen verlaufen lange ohne Symptome

Keine Rötung im Gewebe der Haut, keine Schwellung, keine Wunde – die stille Entzündung lässt uns nicht wie bei einer Infektion durch Fieber, Schmerzen oder Pochen aufhorchen. Sie brennt wie ein Schwelbrand langsam vor sich hin und breitet sich in unserem Körper aus. Stille Entzündungen verlaufen lange ohne Symptome und fallen auch bei einer Untersuchung unseres Blutes nicht immer auf. Erst nach einiger Zeit macht sie sich mit wenig spezifischen Symptomen, wie Schlappheit, Müdigkeit oder durch allgemeines Krankheitsgefühl bemerkbar.

Das Problem dabei: Die versteckten Entzündungen spielen bei mehr Erkrankungen eine Rolle als wir glauben. Mittlwerweile verstehen Mediziner immer besser, inwieweit chronische Entzündungen Krankheiten fördern können – von Aterienverengung bis hin zu Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Eine Ursache: Zucker, Weißmehl, Fleisch

Was wir essen und wie viel wir essen sind zwei entscheidenede Bausteine, um chronischen Entzündungen entgegenzuwirken. Denn unbestritten ist, dass unser moderner Lebensstil den Daueralarm in unserem Körper fördern kann: Fertigkost, zuckerreiche Lebensmittel, Fleisch und Weißmehl fachern aufflackernde Entzündungen erst so richtig an.

Dass uns dauerhaft erhöhte Entzündungswerte schaden, steht außer Frage. Denn zirkulieren ständig schädigende Reize in unserem Körper, befindet sich unser Immunsystem permanent in einer Abwehrhaltung und versucht gegenzusteuern. Ein Immunsystem in Daueralarm – man kann sich leicht vorstellen, dass das nicht gesund ist und auslaugt.

Viele Hinweise deuten darauf hin, dass körpereigene Fettdepots eine Rolle bei den ausufernden Abwehrreaktionen spielen. Gerade das Fettgewebe am Bauch produziert viele Entzündungsstoffe, wesentlich mehr als das Fett an Hüften und Po.

Verstärkt die Entzündung: Feinstaub, Nikotin, Umweltgifte

Und auch wer schlank und sportlich ist, kann von stillen Entzündungen betroffen sein. Denn Umweltgifte, Feinstaub und auch Nikotin befeuern Entzündungen, ebenso Rückstände von Pestiziden. Künstliche Zusatz- und Konservierungsstoffe können unserem Darm schaden und damit unser Abwehrsystem zusätzlich reizen, schließlich bildet auch der Darm viele Immunstoffe.

Was passiert genau bei einer stillen Entzündung? Im Kampf gegen Entzündungen setzt unser Immunsystem aggressive Radikale frei. Diese bekämpfen nicht nur Krankheitserreger aller Art (z. B. Bakterien und Viren). Sie können auch unsere Gewebe angreifen. Dauern die Entzündungen längere Zeit an, können sich dadurch u. a. die inneren Wände unserer Blutgefäße verändern – ein erster Vorbote für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Je länger die Entzündungen andauern, desto wahrscheinlicher wird es, dass unsere Zellen angegriffen werden. Entzündungen können auch im Gehirn auftreten. Manche Forscher vermuten einen Zusammenhang mit Depressionen.

Gemüse und Kräuter ja, Zucker und Fleisch nein

Gelegentlich etwas Zucker oder Baguette schaden sicher nicht gleich, doch leider stehen sie viel zu oft auf unserem Esstisch. Sie feuern die Entzündungsherde so richtig an. Vor allem dann, wenn der Ausgleich durch gesunde, entzündunghemmende Gegenspieler fehlt.

Denn leider landen in unserem stressigen Alltag immer weniger frische, gesunde Lebensmittel in unserem Einkaufswagen. Wie sich eine pflanzenbetonte Ernährung auf Entzündungsreaktionen in unserem Körper auswirkt, haben Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung untersucht. Das Ergebnis: Wer seine Ernährung auf pflanzenbasierte Kost umstellt, konnte damit die Entzündungsstoffe in seinem Blut deutlich reduzieren, vor allem bei bestehendem Übergewicht. Nähere Infos zur Studie können Sie hier nachlesen.

Die beste Ernährung für unser Wohlbefinden sieht daher so aus:

  • Antioxidantien: Eine pflanzenbetonte, basische Ernährung ist sicherlich eine gute Grundlage gegen Entzündungen. Denn um der Zerstörung durch Radikale entgegen zu wirken, braucht unser Körper Antioxidantien, z. B. Vitamin C, Vitamin E und Vitamin A sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Sie fangen freie Radikale, die uns bei bestehenden Entzündungen belasten. Frisches Gemüse, Obst und vor allem auch Kräuter und Gewürze sind besonders reich an natürlichen Antioxidantien. Ideal: Täglich drei Handvoll frisches Gemüse – als Rohkost, Suppe oder gedünstet als Beilage – dazu reichlich frische Kräuter und Gewürze wie Petersilie und Ingwer, ergänzt durch 1 bis 2 Portionen Obst z. B. Beeren oder Äpfel.
  • Omega-3-Fettsäuren: Süßes, Weißmehl und vor allem auch Fleisch stecken voller entzündungsfördernder Inhaltsstoffe. Vor allem Schweinefleisch enthält viele entzündungsfördernde Substanzen und heizt das Immunsystem weiter an. Arachidonsäure ist eine Omega-6-Fettsäure. Eine gesunde Alternative ist Fisch, in dem viele Omega-3-Fettsäuren stecken. Die gesunden Fette sind ein immunologischer Gegenspieler der Arachidonsäure. Auch Leisamenöl enthält besonders viele der gesunden Omega-3-Fette.
  • Fermentiertes: Probiotische Lebensmittel wie fermentiertes Gemüse und Joghurt haben einen Einfluss auf die Baktierengemeinschaft in unserem Darm – ein wichtiger Teil unseres Immunsystems. Eine gesunde Darmflora kann daher dazu beitragen ein entgleistes Abwehrsystem zu entlasten.
  • Vitamin D, Selen und Zink: Unser Immunsystem braucht eine ganze Reihe an Nährstoffen, um gut zu funktionieren. Neben Selen, Zink und Vitamin B2 ist auch Vitamin D wichtig, vor allem in der dunklen Jahreszeit. Unser Körper kann es selber bilden, allerdings nur wenn unsere Haut ausreichend Sonnenlicht abbekommt. Versuchen Sie daher auch in der dunklen Jahreszeit so oft es geht etwas Sonnenlicht abzubekommen. Champignons, Eier und Fisch liefern ebenfalls Vitamin D.

Zahnfleisch-Entzündungen aus Auslöser?

Auch eine akute Entzündung z. B. eine eigentlich lokale Reaktion des Zahnfleisches oder eine eitrige Entzündung der Haut kann Auslöser einer chronischen Entzündung sein. Nach Ablauf der vier typischen Symptome an den betroffenen Stellen (Hitze, Rötung, Schwellung, Schmerzen), fährt das Immunsystem eigentlich seine Tätigkeit wieder runter. Manchmal schaltet es sich jedoch nicht wieder automatisch ab – die Entzündung schwelt weiter und kann sich auf unseren ganzen Körper ausbreiten. Ob wir es schaffen, sie komplett zu “löschen”, hängt dann auch davon ab, ob wir genügend Entzündungshemmer über unsere Ernährung zuführen.


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Dunja Rieber

ist Ernährungswissenschaftlerin und schreibt seit 2018 für den LaVita-Blog. Ihr Grundsatz für eine gesunde Ernährung: Von allem ein bisschen, von nichts zu viel. Beim Kochen soll es frisch und möglichst ausgewogen sein - aber nicht zu aufwändig, denn im Alltag mit zwei kleinen Töchtern bleibt nicht viel Zeit, um lange in der Küche zu stehen.

17 Kommentare

  • Dem kann ich nicht zustimmen. In meinem Augen irgendwie wieder so typische Mainstream Infos, komischerweise ist es immer Fleisch, Nikotin und Weissmehl.

    Ich hatte mich Jahrelang überweiegend pflanzlich ernährt und wurde dadurch krank und bekam Entzündungen, erst durch eine Umstellung mit 5x Fleisch und viel Fisch geht es mir heute besser und seitdem ich ballaststoffarm ernähre sind die Darmprobleme weg.

    Vegan oder generell pflanzlich ist einfach nicht gesund, alleine wegen dem fehlendem Vitamin A, dass nur in tierischem Vorkommt. Beta Carotin wird von vielen erst gar nicht umgewandelt. Ähnliches gilt für B-Vitamine und Aminosäuren, der Mensch nimmt es am besten aus tierischen Produkten auf.

    • Waldmeister

      Was mir auffällt, dass Weissmehl immer mehr verteufelt wird. Ich frage mich, wieso sind nicht alle Einwohner der Länder mit überwiegendem Weissbrotverzehr (Amerika, Südländer usw.) krank?

      • Dunja Rieber
        Dunja Rieber

        Hallo,
        hier verhält es sich wie bei der traditionellen mediterranen Ernährung, die von Forschern und Ärzten weltweit als gesündeste Ernährungsform empfohlen wird: Viel Gemüse, Salat, Hülsenfrüchte, gesundes Pflanzenöl, dazu frisches Obst und etwas Fisch und Fleisch – und auch Weißbrot kommt als Beilage mit auf den Tisch. Von zwei, drei Baguettescheiben am Tag wird niemand gleich krank, es kommt immer darauf an, was sonst noch gegessen wird. Auch die Geselligkeit beim Essen und das “Dolce far niente” – das süße Nichtstun – prägt den südländischen Lebensstil. Der Wechsel zwischen Arbeit und Zeiten der Muße (die Siesta) ist ideal zum Kraft schöpfen in einem sonst stressigen Alltag.
        Herzliche Grüße,
        Dunja Rieber

    • Dunja Rieber
      Dunja Rieber

      Hallo,
      es freut mich, dass Sie mittlerweile die für Sie richtige Ernährung gefunden haben und es Ihnen gesundhetlich besser geht! Der Schlüssel zu einer gesunden Ernährung ist immer ein ausgewogener und abwechslungsreicher Speiseplan. Natürlich spielt auch immer die induviduelle Verträglichkeit eine Rolle. Ein Lebensmittel grundsätzlich zu verteufeln braucht man auch nicht, denn es kommt immer auf die Menge an – die Dosis macht das Gift.
      Und tatsächlich muss eine vegane Ernährung nicht immer automatisch gesund sein. Sie kann gesund sein, aber es gibt eben auch eine ganze Reihe von veganen Fertigprodukten, die sicherlich nicht zu einer gesunden Ernährung beitragen.
      Herzliche Grüße,
      Dunja Rieber

    • Dass der Bedarf an Vitamin A durch pflanzliche Kost nicht gedeckt werden kann ist falsch. Das Vitamin auf welches das zutrifft ist Vitamin B12. Sofern man dieses supplementiert ist eine vegane Ernährung, richtig durchgeführt, gar kein Problem, ganz im Gegenteil.
      Dass der Mensch Proteine vom Tier besser aufnimmt ist widerlegt.
      Typische Mainstreaminfos, wie vegane oder generell pflanzliche Nahrung sei einfach nicht gesund, treffen möglicherweise auf einen Bruchteil der Bevölkerung zu, aber selbst das wage ich zu bezweifeln.

  • Marie-Luise Hartmann

    Generell halte ich frische Lebensmittel für sehr gut. Was mich jedoch immer wieder auf die sog. “Palme” bringt, ist das derartige Ernährungslehren gut gemeint, aber nicht für jeden Menschen passend sind. Ich z.B. habe eine Fettverteilungsstörung (Lipödem) und eine Stoffwechselstörung. Ich habe mich früher mit Rohkost, Müsli, Vollkornprodukten, reichlich Obst und Gemüse ernährt, wurde dabei immer kränker und dicker. Viel Sport gemacht. Chronische Entzündungen inklusive. Erst als ich meine Ernährung auf viel Eiweiß und gekochtes Gemüse, ausgewähltes Obst und am besten keine oder wenig Kohlehydrate zu mir nehme sind meine Beschwerden besser geworden, leider noch nicht ganz weg. Mein Verdauungssystem kann Vollkorn oder Rohkost gar nicht verwerten, das belastet mich extrem stark. Ich verwende schon seit Jahrzehnten nur hochwertiges Olivenöl, Leinöl oder Kokosöl, achte auf die Herstellung meiner Nahrungsmittel bevorzuge heimische Produkte. Fertigprodukte habe ich noch nie gegessen und werde dies auch nicht tun. Trotzdem habe ich nach wie vor chronische Entzündungen. Deshalb bezweifle ich, dass diese Empfehlungen als generell gelten können. Dennoch finde ich die Informationen hier sehr gut.

    • Dunja Rieber
      Dunja Rieber

      Liebe Frau Hartmann,
      Vielen Dank für Ihre interessanten Erfahrungen zum Thema Kohlenhydrate und Rohkost!
      Herzliche Grüße und alles Gute für Sie,
      Dunja Rieber

    • Sehr geehrte Frau Hartmann,
      haben sie es schon mal mit Kurkuma versucht??
      Mit hoher Bioverfügbarkeit, weil Kurkuma alleine nimmt der Körper nicht auf!!!!
      Gruß
      Ein LaVita leser

    • Andrea Meixner

      Liebe Frau Hartmann,
      chronische Entzündungen gehen in erster Linie mal von einem falschen pH-Wert aus. Wenn Sie übersäuert sind, weil viele Dinge Sie immer wieder auf “die Palme” bringen, dann kann es sogar psychisch bedingt sein. Es gibt, wenn Sie die Umwelt als zu feindlich sehen, auch im Körper entsprechende chemische Stoffwechselvorgänge, die das System “erschüttern” können: Menschen die schnell sauer reagieren, sind meist übersäuert. Dafür gibt es zwar Basensalze, aber es ist leider keine Dauerlösung! Man sollte das auf Dauer eher durch basische Ernährung schaffen!.
      Der zweite Übersäuerungsgrund bei Ihnen könnte sein, dass Sie tatsächlich zu stark Sport betreiben, denn auch Sport macht sauer. Das geht bei Mänenrn nicht selten bis zum Haarausfall oder gar Totalglatze!
      Der dritte Grund bei Ihnen könnte sein, dass Sie zu viel Obst essen, denn Obst macht den Körper sauer. Ich finde, dass einmal am Tag Obst vollkommen ausreicht. Gemüserohkost als Zwischenmahlzeit wirkt hier günstiger!
      Und der vierte Grund könnte sein, dass Sie zu wenig Wasser trinken: Wassermangel verhindert das Ausscheiden von Säuren. Nehmen Sie stilles Wasser mit weniger als 700mg feste gelöste Stoffe!
      Es wird immer davon geredet, dass Lipome eine Stoffwechselstörung seien. Ich habe jedoch einen anderen Verdacht: Ich selbst bekam Lipome in dem Moment, als ich hohen Dosen von Desinfektions- und Putzmitteln ausgesetzt war. Jetzt bin ich es nicht mehr und es kommen auch keine weiteren Fetttumore mehr nach. Es ist bekannt, dass der Körper Toxine in Fett abspeichert – was bei vielen Menschen auch in starker Gewichtszunahme zum Tragen kommt. Auch Hypermenorrhoe ist Ausdruck eines verzweifelten Detoxprozesses des Körpers. In Österreich sind fast alle Frauen inzwischen ausgeblutet, so sehr, dass man den Ferritinwert auf unter 20 herabsetzen wollte – das ist, wie wenn man auf einem 8000er ohne Training durch den Alltag rast!
      Überlegen Sie einmal, ob Sie nicht am Arbeitsplatz ungesunde Putzmittel aufoktroyiert bekommen haben und das der Grund für Ihre Gewichtszunahme ist. In den vergangen Jahren sind Putzmittel unglaublich stark “vergiftet” worden, so sehr, dass ich außer Frosch nichts mehr rate. Meiden Sie jegliche Kosmetikprodukte außer von hochwertigen Bioproduzenten, denn Kosmetik ist wahrscheinlich das Giftigste überhaupt! Eine weitere sehr ernst zu nehmende Quelle von Vergiftung ist Sportbekleidung – auch das könnte bei Ihnen eine Rolle spielen! Greifen Sie zu Biobaumwolle aber passen Sie auf, denn der Schweiß in Baumwolle verdunstet nicht – es besteht Verkühlungsgefahr – in den Bergen spricht man bei den Bergsteigern von “Baumwolltod” (Erfrieren durch falsche, nass geschwitze Bekleidung!) Viel Erfolg beim “Detektivspiel”

  • Ich kann dem nur zustimmen. Ich hatte ständig zu hohe Entzünddungswerte bei meiner Blutuntersuchung. Trotz Einnahme von Vitamin D und viel Sonne -ich muß regelmäßig nach Gran Canaria – war mein D-Level immer im unteren Grenzbereich. Die Entzündung hatte sich in der Kiefernhöhle festgesetzt und dort überwintert. Sie kam richtig raus, nachdem durch eine Implantatsoperation die Kiefernhöhle geöffnet wurde. Ich habe lange versucht, durch Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln meinen Zustand (ständiges Naselaufen, Mattsein, ewtc) zu verbessern. Ein Durchbruch zu einer entscheidenden Verbesserung erzeilte ich dadurch, daß ich endlich die Antibiotika, die mir mein Kiefernchirurg empfahl, bis zur letzten Tablette durchgenommen habe während meines Aufenthalts in Gran Canaria. Mittendrin bin ich dort sportlich Fahrrad gefahren, was mir einen weiteren positiven Schub gegeben hat.
    Danach ging es weiter bergauf. Ich nehme weiterhin Nahrungsergänzungsmittel, fahre immer wieder längere anstrengende Fahrradtouren und konnte im Nachhinein feststellen, wie dreckig es mir gegangen ist. Heute habe ich das Gefühl, daß ich wieder bei 95% meiner Gesundheit bin, auch deshalb, weil ich schon länger in meinem Leben die Ratschläge des Berichtes beachte.

  • Lothar Helmut Fuchs

    Ich kann den anfänglichen Beschreibungen nur zustimmen.
    Meine Probleme: HKH, ( 3 Beipässe, Herzschrittacher)Diabetes 2 Insulinpflicvtig,Prostata
    OP(Grien Laeser) Arthrose in den Knien.
    Ich lebe ümberwiegend kohlehitratarm,viel Gemüse und Obst
    Narungsergäzungmittel: oVitamin D2x20000 Einheiten in der Woche Vitamin K200mg täglich,vitaminC -Acerola,Hagebuttenu.Hesperion,Spirulina/Clorella, B -complex und Magnesium-citrart
    Meine Blutdruckwerte sind normal 130/78/65
    An Medikamente: Sim anti 5mg,Lixiana 60mg,Biso-Lich 2,5mg und Corvaton 2mg
    das alles ist Eine ganz schöne Prozedur.
    ErgebnisDieÄrzte im KH haben keine Erklärung i müsste mehr SportmSport machen u d das mit76 j. Obwohl i h bis zu3x 45 .in Worte,2x Funktionstraining und 1 Verspürt i. Der Gruppe machen.
    Vielleich hat jemand bessere Erfahrung gemacht.

  • Hallo,
    das Thema Entzündungen finde ich auch sehr interessant .
    Ich hatte vor ca.4 Jahren einen Zeckenbiss gehabt und habe Antibiotika in
    Tablettenform 20 Tage genommen.
    Vor 6 Wochen wurde erneut Brolliose festgestellt.
    Ich habe 10 Tage Antibiotika 2 mal am Tag über die Vene bekommen und
    fühle mich total krank. Habe mit Nahrungsergänzungsmitteln
    versucht das zu bessern. Nicht wirklich geholfen. Es gibt viele Beiträge über
    diese schwierige Krankheit, aber nicht wirklich Lösungen, da der Verlauf sehr
    unterschiedlich ist.
    Liebe Grüße

    • Gerlinde Iser

      Vermutlich ist Ihre Borreliose nicht ausgeheilt, 10 Tage Antibiotika sind kurz.
      Am besten begeben Sie sich in Behandlung eines Spezialisten, viele deutsche Ärzte kennen sich leider
      mit Borreliose nicht gut aus, und die Behandlung von Spätformen der Borreliose ist schwierig. Möglicherweise hatten Sie nicht 2 Infektionen, sondern nur eine, die mit 20 Tagen Antibiose von vornherein nicht lange genug behandelt wurde. Wurden Sie damals getestet nach der Behandlung auf Borrelien?

  • Ute Raiber

    Hallo,
    ich finde Ihre Artikel immer sehr interessant und auch hilfreich!
    Ich hatte vor einem Jahr eine Art“Infekt“, Fieber, was über Wochen nicht richtig verschwand( immer erhöhte Temperatur) ständig starkes Schwitzen und vor allem eine nie gekannte starke Mattigkeit über Wochen… und auch Gewichtsabnahme. Blutuntersuchungen ergaben enorm hohe Entzündungswerte, die auch nach einigen Kontrollen nicht wirklich runtergingen..Eine Ärztin überwies mich an eine Blutkrebspraxis…. wo ich nie hingegangen bin, weil ich total geschockt war…. Sonst keinerlei Medikamente.
    Meine Apothekerin empfahl mir eine Immunkur die ich über 3 Monate hinweg als Narungsergänzung nahm…. Es ging mir stetig besser, ich nahm wieder zu und die Kraft kehrte in kurzer Zeit zurück!!
    Nach 3 Monaten bekam ich die Diagnose: Lyme-Krankheit…, dh, ich muß wohl mal unbemerkt durch einen Zeckenstich eine Borreliose durchgemacht haben, die „alt“ auch noch im Blut nachweisbar ist….
    Seitdem nehme ich „La Vita“ regelmäßig,ich fühle mich -trotz streßiger Arbeit und turbulentem Leben- sehr wohl damit, und habe erst vor kurzem, nach fast 12 Monaten einen leichten neuen „Symptomenschub“ in Form von Rückenschmerzen gehabt, wo mir zusätzlich „IBU 200 mg3x täglich“ in 3 Wochen zusammen mit Ihrer Narungsergänzung, gut geholfen hat….
    Ich bleibe dabei, und denke das man damit auch die etwaigen Entzündungen gut „ in Schach halten“ kann, da die Krankheit ja nicht wirklich mehr „heilbar“ ist im Blut.

    Mit Dank und Gruß

    • Dunja Rieber
      Dunja Rieber

      Liebe Frau Raiber,
      Vielen Dank für das Teilen Ihrer persönlichen Erfahrungen. Es freut mich sehr, dass es Ihnen besser geht und Ihnen LaVita so gut bekommt.
      Alles Gute weiterhin für Sie!
      Herzliche Grüße
      Dunja Rieber

    • Liebe Ute,

      eine Lyme-Borreliose bekommen Sie durch eine Immunkur nicht weg. Gehen Sie bitte zum Arzt! Borreliose ist durch Doxycyclin 21 Tage heilbar und auch stoppbar, sonst gräbt sich die Krankheit, wie Sie bei sich selbst sehen, immer tiefer (Nervenbefall in der Wirbelsäule!). Es können Nervenschädigungen entstehen und weitere Entzündungsprozesse, die das Gewebe schädigen! Mit Doxycyclin werden Sie höchstwahrscheinlich das Problem der Infektion los. Es gibt nur ganz selten resistente Fälle und da könnte sein, dass die PatientInnen nicht “brav” waren und trotz Beipackzettel Milchprodukte zu sich genommen haben, denn das nimmt die Wirkung des Medikaments.
      Vor 2 Jahren wurde ich von einer Bremse gestochen und habe den Fleck erst bemerkt, als ich mich kaum mehr bewegen konnte und heftige Schweißausbrüche und Mattigkeit ohne Ende hatte. Ich habe TOTAL auf jegliche Milchprodukte verzichtet und bin dem Rat einer Apothekerin gefolgt: Wirklich vor Medikamenteneinnahme etwas essen (Banane sehr gut!) und mit dem Medikament zusammen 1 Liter stilles Wasser trinken. Das Ganze einmal morgens und einmal abends. Nach der Einnahme darf man sich 2 Stunden lange nicht hinlegen, da sonst Verbrennungsgefahr der Speiseröhre besteht. Ich muss ehrlich sagen: Mit so viel Wasser und ganz ohne Milch war ich schon seit 30 Jahren nicht mehr so fit wie während der Behandlung und das trotz Borreliose! Nach der Behandlung bekam ich immer noch Schweißsausbrüche, aber der Arzt verbot mir, weitere Tabletten, während ein anderer sagte: Unbedingt weitermachen. Ich hätte wohl meinen Darm runiniert, hätte ich auf den zweiten Arzt gehört. Ich habe also ganz aufgehört, da der erste Arzt gesagt hatte, dass mit 21 Tagen die Behandlung mit Sicherheit beendet ist. So war es tatsächlich. Nur Mut, die Schulmedizin kann was, auch wenn manchmal das Gegenteil behauptet wird! Und Nahrungsergänzungsmittel sind sicher auch wirksam in Ihrem Zustand, wie Sie bemerkt haben, aber sie sind leider nur eine Unterstützung, die Borreliose nicht heilen kann. Können tut das nur der Körper – leider oft nicht immer ohne schulmedizinische Hilfe gerade bei Borreliose! Alles Gute für Ihre volle Genesung!

  • Benno Scherer

    Guten Tag!
    Das Punkt-Bewertungssystem ist unklar. Gruß an den Programmierer, das geht besser.
    MfG
    Benno Scherer

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