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Brainfood: Essen Sie sich glücklich und fit – mit diesen 5 Lebensmitteln

Brainfood: Diese Lebensmittel unterstützen Konzentration und Wohlbefinden.

Was hat unsere Konzentration, unsere Stimmung und die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns mit unserer Ernährung zu tun? Mehr, als Viele denken! „Brainfood“ ist das Zauberwort!

Essen hält Leib und Seele zusammen – so sagt der Volksmund. Die alte Weisheit bezieht sich auf die uralte Beobachtung, dass eine gesunde Ernährung Grundlage für das physische und psychische Wohlbefinden ist. Schon die Römer wussten: Mens sana in corpore sano – Ein gesunder Geist ruht in einem gesunden Körper. Heute ist dieses Selbstverständnis leider mehr und mehr aus den Köpfen verschwunden.

Dabei lassen sich die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Körper und Geist heute sogar wissenschaftlich begründen. Denn die psychischen Herausforderungen, denen wir uns in unserer modernen Welt täglich stellen müssen, haben auch körperliche Auswirkungen auf uns.

Psyche beeinflusst Stoffwechsel, Verdauung & Nährstoffaufnahme

So verändern sich bei psychischen Belastungen zum Beispiel unser Stoffwechsel, unser Hormonstatus und unsere Verdauung. Schuld daran sind die Stresshormone Adrenalin und Cortisol, die bei psychischen Belastungen ebenso ausgeschüttet werden, wie bei körperlichen.

Sie veranlassen unter anderem, dass die Verdauung gedrosselt wird, die Aufnahme von wichtigen Nährstoffen ins Stocken gerät, gleichzeitig aber der Bedarf nach ihnen steigt. Außerdem steigen Blutzuckerspiegel und Blutfettwerte an, ebenso die Belastung mit freien Radikalen. Das Immunsystem wird dagegen gedrosselt.

Gut versorgt – auch bei psychischem Stress?

Stehen wir unter psychischem Stress, dann laufen die Systeme in unserem Körper auf Hochtouren. Wir verbrauchen dann mehr Fett, mehr Eiweiß, mehr Kohlenhydrate, mehr Vitamine, mehr Mineralstoffe und mehr sekundäre Pflanzenstoffe als in ruhigen Zeiten.

Mit einigen dieser Stoffe sind wir auch meist gut versorgt – sogar bei schlechter Ernährung: Kohlenhydrate, gesättigte Fette und die meisten Aminosäuren (Bestandteile von Eiweißen). Andere Stoffe können hingegen bei psychischen Belastungen über längere Zeit knapp werden. Dazu zählen vor allem B-Vitamine (Vitamin B1, B2, B3, B6, B12 und Biotin tragen zu einer gesunden Psyche bei), ungesättigte Fettsäuren (v. a. Omega-3-Fettsäuren), die Aminosäuren Tryptophan und Tyrosin sowie einige Mineralstoffe (z. B. Magnesium, Kalium).

LaVita liefert alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente auf nur einem Esslöffel pro Tag. Über 70 natürliche Lebensmittel vereint in einem Produkt – ohne Zusatzstoffe! Mehr Infos finden Sie hier: www.lavita.de

Brainfood: Fünf Lebensmittel-Tipps für Ihr Gehirn

Gereiztheit, höheres Stressempfinden, Konzentrationsschwierigkeiten und Verstimmungen sind typische Erscheinungen bei länger anhaltenden psychischen Belastungen. Diese fünf Lebensmittel in unserer Infografik versorgen Sie besonders gut mit den relevanten Stoffen. Sie werden deshalb auch „Brainfood“ – also Nahrung fürs Gehirn – genannt:

(Zum Vergrößern Grafik anklicken)
Infografik Brainfood: Essen Sie sich glücklich

 

Avocado

  • reich an ungesättigten Fettsäuren
  • liefern viele Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe
  • sie enthalten Mehrfachzucker und Lecithin – gut für Gehirn und Nerven
  • vielseitig verwendbar als Dip, Brotaufstrich (süß und salzig), Salatbeilage, Dessert

Fisch (z.B. Lachs oder Makrele)

  • reich an Omega-3-Fettsäuren (gut für Gehirn und Nerven)
  • liefert Jod (wichtig für die Schilddrüse und deren Stoffwechselhormone)
  • enthält Tryptophane* und viele weitere wichtige Eiweiße

Trockenfrüchte (ungeschwefelt)

  • reich an Magnesium und Kalium (unterstützt den Blutkreislauf, Sauerstoff ins Gehirn zu transportieren)
  • liefern viele B-Vitamine (erhöhter Bedarf bei Stress)
  • Datteln enthalten Tryptophane*

Bananen

  • reich an Kalium und Magnesium (unterstützt den Blutkreislauf, Sauerstoff ins Gehirn zu transportieren)
  • liefern Tryptophane*
  • unschlagbar praktisch: ihre natürliche Verpackung

Nüsse und Mandeln

  • liefern reichlich Eiweiß und gesunde Fettsäuren
  • enthalten viel Tryptophan* (v.a. Cashewkerne)
  • machen satt und sind das ideale Brainfood für zwischendurch

* Tryptophan ist eine wichtige Vorstufe des Hormons Serotonin, das für Entspannung, Zufriedenheit und erholsamen Schlaf sorgt.

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Cora Högl

Cora Högl

ist seit 2013 Redakteurin bei LaVita. 2016 machte sie die Ausbildung zur ganzheitlichen Gesundheitsberaterin (IHK). Privat liebt sie es gesund zu kochen - lässt sich aber auch sehr gerne bekochen. Die so gewonnene freie Zeit verbringt sie dann am liebsten mit ihren Hunden in der Natur oder im eigenen Garten.

22 Kommentare
  1. Schwab Michael sagt

    Hallo Cora,
    habe den Bericht gelesen.Was mir aufgefallen ist,sind die Trockenfrüchte.
    Die haben doch auch einiges an Zucker.Da ich Diabetis Patient bin weis ich nicht
    ob das so gut ist.
    freundliche Grüße
    Michael

    • Cora Högl
      Cora Högl sagt

      Hallo Michael, ja das ist richtig. Trockenobst wie Datteln oder Feigen sind eher als gesunde Alternative zu Süßigkeiten und Schokolade zu sehen. Ein paar Stück davon jeden Tag sind aber durchaus empfehlenswert.

      Viele Grüße, Cora

  2. Miriam sagt

    Sehr geehrte Frau Högl,

    ich bin von ihrem Artikel sehr beeindruckt und freue mich herzlichst darüber diese wertvollen Informationen zukünftig anzuwenden. Sowohl privat als auch beruflich. Ich habe den Schritt gewagt, von dem ich lange schon geträumt habe. Bald werde ich mich Inhaberin eines kleinen Restaurants nennen dürfen, es fehlen nur noch die Formalitäten. Und mein Konzept ist simpel: gesunde Produkte, gesunde Küche, faire Preise. Zwar bin ich nicht die erste Person mit diesem Vorhaben und dem Konzept, doch es ist eindeutig feststellbar in welche Richtung sich unsere Gesellschaft bewegt:

    Bewusstes Genießen! Beachtung der Gesundheit! In meinen Augen ist diese Bewegung auch kein Trend mehr, sondern eine etablierte Entscheidung zum gesunden Leben. Daher ich bin ich auch schon lange von Ihren Produkten begeistert und freue mich noch mehr über Ihren Schritt zum Veganismus. Weiter so!
    Mir fallen spontan drei vier Gerichte ein, die man mit Hilfe von den oben vorgestellten Produkten zaubern könnte. Vielen Dank dafür an dieser Stelle.
    Im Zuge der Konzeptentwicklung muss man sich noch bezüglich vieler anderer Themen Gedanken machen. Da ich vorwiegend mit frischen und regionalen Produkten arbeiten möchte, ist die richtige und ausreichende Kühlung unabdingbar.

    Es bedarf keiner großen Erklärung: Frisches Gemüse, frischer Fisch, Milchprodukte, Bio-Fleisch, etc. müssen auch wenn sie am gleichen Tag verarbeitet werden ausreichend gekühlt werden. Daran führt kein Weg vorbei. Bezüglich möglicher Kühlungsvorrichtungen habe ich mich ausreichend informiert und nach den passende Truhen und Kühlschränken umgeschaut [Link wurde entfernt – bitte beachten Sie die Netiquette 🙂]. Lange habe ich auch überlegt, ob ein großer amerikanischer Kühlschrank auch nicht ausreichen würde [Link wurde entfernt – bitte beachten Sie die Netiquette 🙂]. Aber so einer würde ich eher privat in meine eigene Küche stellen wollen. Viele Fragen, viele Möglichkeiten… Der Weg in die Selbstständigkeit ist eben kein Spaziergang, das war mir vorher bewusst. Dennoch kann die viele Arbeit sehr anstrengend sein. Doch die nötige Energie zu gewinnen fällt mir leicht. Sport machen, ein Glas LaVita trinken, Yoga, usw. Es gibt schon genug Möglichkeiten.

    Aus Avocado mache ich gerne Guacamole (mein Tipp: mit ein wenig Limettensaft abschmecken; ein Gedicht!). Fisch bevorzuge ich dem Fleisch sowieso und getrocknete ungeschwefelte Nüsse gehören zu meinem täglichen Snack. Bananen und Nüsse müssen noch mehr in meinen Alltag integriert werden.

    Vielen Dank für den großartigen und hilfreichen Artikel! Ich habe mich sehr gefreut mich auch ein bisschen auszutauschen.

  3. Arndt Herrmann sagt

    Hallo Cora
    Ich habe eine Histaminintoleranz !
    Bananen Nüsse und Fisch kommen bei mir leider nicht in Frage!

    Wie kann ich diese wichtigen Nahrungsmittel kompensieren?
    Vorab vielen Dank für ihr feedback

    Viele Grüsse
    Arndt Herrmann

    • Cora Högl
      Cora Högl sagt

      Hallo Herr Herrmann,

      vielen Dank für Ihren Kommentar! Das ist natürlich nicht ganz einfach, aber ich habe Ihnen ein paar Tipps zusammengestellt: Leinöl liefert an Stelle von Lachs ebenfalls eine große Menge an Omega-3-Fettsäuren; Noch grüne Bananen enthalten weniger Histamin und werden zum Teil gut vertragen; Mandeln sind ideale Snacks zwischendurch und enthalten – wie Frau Müller schon richtig angemerkt hat – wenig Histamin; Viel Magnesium liefern außerdem Sonnenblumenkerne, Aprikosen reichlich Kalium;

      Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit weiterhelfen. Vielleicht haben ja noch andere Betroffene gute Tipps! Berichten Sie auch gerne, ob Sie diese Lebensmittel vertragen.

      Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung, herzliche Grüße, Cora Högl

      • Undine Moses sagt

        Guten Tag,
        der Beitrag Essen sie sich glücklich hat mir gut gefallen. vielen dank.
        Ich wollte das bunte Prospekt (die seite mit den 5 Lebensmitteln) ausdrucken, wäre es möglich mit das als PDF zu schicken, da es sonst nicht funktioniert.

        vielen Dank
        U.Moses

        • Cora Högl
          Cora Högl sagt

          Liebe Frau Moses, vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich habe Ihnen das PDF gerne per E-Mail zugeschickt. Herzliche Grüße, Cora Högl

  4. Evelyn Triebert sagt

    Hallo Cora,
    mir geht es ähnlich wie Arndt Herrmann – auch ich muss Lebensmittel meiden, die viel Histamin enthalten oder beim Verstoffwechseln im Körper gespeichertes Histamin freisetzen. Was gibt es für Alternativen? Leider ist es auch so, dass ich nun den Lavitasaft nicht mehr trinken mag, da dort, unter anderem, Obst und Gemüsesorten mit hohem Histamingehalt verarbeitet wurden. Das finde ich sehr schade.

    Für eine Antwort bin ich sehr dankbar.

    Freundliche Grüße

    Evelyn Triebert

    • LaVita
      LaVita sagt

      Liebe Frau Triebert,
      vielen Dank für Ihren Kommentar.

      Aufgrund der zahlreichen enthaltenen Zutaten ist es nicht gänzlich auszuschließen, dass in LaVita geringe Spuren von Histamin vorhanden sein können. Die Prüfstelle von TÜV Rheinland hat jedoch analysiert, dass der Histamingehalt in LaVita weit unterhalb der Nachweisgrenze liegt.

      Daher sollte es normalerweise auch bei Histaminintoleranz keinerlei Verträglichkeitsprobleme mit LaVita geben. Bei starker Histaminintoleranz raten wir dennoch dazu, sich langsam heranzutasten: Nehmen Sie LaVita erst tröpfchenweise mit dem Essen ein. Wird dies gut vertragen, kann die Dosis langsam gesteigert werden.

      Natürlich wissen aber nur Sie, ob und wie Sie LaVita vertragen. Bei etwaigen Rückfragen steht Ihnen das LaVita-Team und unsere ausgebildeten Gesundheitsberater auch gerne telefonisch unter 0871 / 972 170 zur Verfügung.

      Herzliche Grüße, Ihr LaVita-Team

    • Cora Högl
      Cora Högl sagt

      Liebe Frau Triebert, vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Alternativen zu den im Beitrag vorgeschlagenen Lebensmitteln, die man bei Histaminintoleranz ausprobieren kann, finden Sie in meinem Kommentar zu Arndt Herrmanns Bericht. Ich hoffe, das hat Ihnen weitergeholfen und stehe Ihnen bei Rückfragen gerne zur Verfügung!

  5. Monika Müller sagt

    Ich habe auch Probleme mit den Histaminen. Daher weiß ich, dass Mandeln kein Histamin enthalten und diese bedenkenlos gegessen werden können.

    Liebe Grüße
    Monika Müller

  6. Lecker sagt

    Hallo, Ich habe 2 Kinder eine 3 Jahrealt un 5 Jahre alt, meine Frage ist ob kann LaVita kleine Kinder nehmen?

    Viele Grüße

    • LaVita
      LaVita sagt

      Hallo,

      ja, Kleinkinder können sobald sie vom Tisch mitessen 1x täglich 5 ml LaVita (ca. ein Teelöffel) mit 50 ml stillem Wasser bekommen, Kinder ab 6 Jahren dann 1x täglich 10 ml LaVita mit 50-100 ml Wasser. Jugendliche nehmen 1-2x täglich 10 ml mit 100 ml Wasser.

      Viele Grüße, Ihr LaVita-Team

  7. Sonja H. sagt

    Hallo Frau Högl,
    ich ernähre mich zu 75 % vegetarisch mit dem Trend zu vegan, habe allerdings auch eine Fructose Intoleranz – Trockenfrüchte gehen gar nicht.
    Da ich gelegentlich Fisch esse, wollte ich mal wissen, wie oft man den mind. essen sollte (3 x die Woche mag ich nicht) und wie ich das Obst ersetzen kann?
    Zitrusfrüchte und Himbeeren, etc sind kein Problem.
    Danke und viele Grüße
    Sonja H.

    • Cora Högl
      Cora Högl sagt

      Hallo Sonja,

      erst einmal vielen Dank für Ihren Bericht. Die DGE empfiehlt, fetten Seefisch wie Lachs, Makrele oder Thunfisch zweimal wöchentlich zu essen. Das besondere an diesen Fischen ist der hohe Gehalt an Omega-3-Fettsäuren. Omega-3-Fettsäuren können Sie aber auch über pflanzliche Öle aufnehmen, wenn Sie nicht so oft Fisch essen mögen. Am besten eignet sich dafür Leinöl (z.B. täglich ein Esslöffel). Im Salat und in der kalten Küche verwende ich gerne hochwertiges Rapsöl, das auch wertvolle Omega-3-Fettsäuren enthält.

      Zum Thema Obst: Im Grunde können Sie die empfohlenen Portionen Obst von mind. 2 pro Tag einfach durch zusätzliches Gemüse ersetzen. Gemüse hat im Vergleich viel weniger Zucker und ist damit im Zweifel eh die bessere Wahl.

      Ich hoffe, ich konnte Ihre Fragen beantworten und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag!

  8. Wolfgang Hofer sagt

    Hallo Frau Herrmann!
    Hab ein grosses Problem auf Schokolade zu verzichten. Gibt es ausser Trockenfrüchte noch andere Alternativen? Freue mich auf Ihre Rückantwort.
    Mit freundlichen Grüßen
    Wolfgang Hofer

  9. Christina Möckel sagt

    Ich bekomme von Avocado leider immer wieder Kopfschmerzen. Welche Alternativen gibt’s da? LG Christina

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