Basischer Tee: Optimal für eine gesunde Säure-Basen-Balance

Basischer Tee – diese Sorten helfen beim Entsäuern

Die Ernährung spielt für unseren Säure-Basen-Haushalt eine wichtige Rolle. Viele unterschätzen dabei den Einfluss unserer Getränke. Sie sind eine wichtige Komponente auf dem Weg zu einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt, gerade basischer Tee hilft wunderbar gegen die Übersäuerung.

von Dunja Rieber

Eine ausgewogene Ernährung mit basischen Lebensmitteln hat einen großen Einfluss auf unser Säure-Basen-Gleichgewicht. Doch viele vergessen: Mindestens genauso wichtig sind basische Getränke gegen die Übersäuerung. Basischer Tee kann den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Lot bringen, wenn er durch zu viele saure Lebensmittel, Alkohol, Kaffeegetränke und Stress aus der Balance gekommen ist.

Wie wirkt basischer Tee?

Basische Tees helfen dabei, Säuren im Körper zu neutralisieren und so das Gleichgewicht von Säuren und Basen wiederherzustellen. Er unterstützt unseren Organismus nicht nur, wenn wir gerade eine Säure-Basen-Kur machen. Auch im Alltag kann basenbildender Tee ausgleichend wirken, wenn wir es nicht immer schaffen, uns ausgewogen zu ernähren und dadurch zu viele Säuren ansammeln. Durch die enthaltenen Kräuter kann er auch das Entgiften fördern.

Welcher Tee ist basisch?

Fast alle Tees wirken auf unseren Körper basisch. Manche Sorten sind besonders vorteilhaft für eine basenreiche Ernährung: Vor allem Kräutertees haben eine basische Wirkung und können helfen, unseren pH-Wert wieder in Balance zu bringen. Eine Ausnahme bilden schwarzer und grüner Tee, die wegen der enthaltenen Gerbstoffe zu den Säurebildnern gezählt werden.

Unser Tipp: Achten Sie beim Einkauf basischer Kräutertees darauf, dass sie aus biologischem Anbau stammen um unnötige Giftstoffe zu vermeiden.

Welche Kräuter sind zu empfehlen?

Einige Kräuter eignen sich für basischen Tee besonders gut. Das sind vor allem Fenchel, Spitzwegerich, Löwenzahn und Brennnessel – allesamt heimische Heilpflanzen.
Ebenfalls oft als Zutat in basenbildenden Tees enthalten:

  • Zinnkraut (auch Ackerschachtelhalm genannt)
  • Pfefferminze
  • Lindenblüten
  • Ingwer
  • Melisse
  • Salbei
  • Hagebutte
Optimal für unsere Säure-Basen-Balance: Die Heilpflanzen Brennnessel, Spitzwegerich und Löwenzahn

Tun unserer Säure-Basen-Balance gut: Die Heilpflanzen Brennnessel, Spitzwegerich und Löwenzahn.

Die meisten Basentees bestehen aus einer Vielzahl von Kräutern, die sich in ihrer Wirkung ergänzen. Garantiert Bio sind Heilkräuter von Garten oder Fensterbank, die Sie erst trocknen und dann ganz nach Geschmack mischen können. Wichtig bei der Zubereitung: Überbrühen Sie die Kräuter immer mit kochendem Wasser. Viele Tipps zum schonenden Trocknen von Kräutern finden Sie hier.

Wie oft soll ich Basentees trinken?

Trinken Sie basischen Tee ruhig täglich. Wechseln Sie dabei von Zeit zu Zeit die Kräutersorten. So kommen Sie in den Genuss von vielen unterschiedlichen gesunden pflanzlichen Wirkstoffen und interessanten Geschmacksarten. Ein bis zwei Tassen am Tag sind empfehlenswert. Sie machen gerade eine Basenkur? Dann trinken Sie neben viel Wasser optimalerweise bis zu einem Liter Basentee am Tag.


Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 4,36 von 5 Punkten basierend auf 89 abgegebenen Stimmen.
Loading...

 


Print Friendly, PDF & Email

Dunja Rieber

ist Ernährungswissenschaftlerin und schreibt seit 2018 für den LaVita-Blog. Ihr Grundsatz für eine gesunde Ernährung: Von allem ein bisschen, von nichts zu viel. Beim Kochen soll es frisch und möglichst ausgewogen sein - aber nicht zu aufwändig, denn im Alltag mit zwei kleinen Töchtern bleibt nicht viel Zeit, um lange in der Küche zu stehen.

2 Kommentare

  • Hallo …Ich bin fleißiger endverbraucher von LAVITA.Ich bin seid 2011 an Parkinson erkrankt ….seid dem hat auch meine Verdauung nicht mehr hingehauen ….hatte immer viel Darmbluten …ab er was die Ärzte mir verschrieben hatten hat nicht geholfen ….auch mußte ich an der Schilddrüse Operiert werden ….hatte immer sehr schlechte Blutwerte..Musste im vorigen Jahr an der Schilddrüse operiert werden und muss seitdem Hormone nehmen Alles in allem das Leben war nicht einfach …Man bekommt ja viele Ratschläge von Freunden und Bekannten ….aber der Beste Ratschlag kam von meinem Sohn ich solle doch mal mit LAVITA versuchen …das machte ich auch …nehme es seitdem regelmässig …habe vorige Woche aus dem Labor…den Beweis erhalten meine Blutwerte haben sich gebessert…bekomme eine niedrigere Dosis Hormone …habe kein darmbluten mehr und mein Parkinson hat sich nicht verschlechtert …ich bin so glücklich und möchte dafür danke sagen…Danke Danke Danke……..

  • Inge Zellner

    Seit dem ich lavita nehme geht es mir mit meinem Weichteilrheuma wesentlich besser ich kann sogar wieder Rad fahren ohne Probleme. Sogar das Schwimmen macht wieder spaß . Insgesamt der ganze Bewegunsaparat des Körpers hat sich wesentlich verbessert. Und dafür bin ich lavita sehr dankbar.

Schreibe einen Kommentar

Empfehlung der Redaktion

Die wichtigen Spurenelemente Mangan, Molybdän und Kupfer stecken z. B in Haferflocken.
10. Dezember 2018 Kommentare: 0

Unterschätzt: So wichtig sind Mangan, Kupfer und Molybdän

von Dunja Rieber
Diese Spurenelemente sind kaum bekannt, aber dennoch groß in der Wirkung. Und sie stecken in diesen Naturprodukten!
Zum Artikel >
DIe Ernährung ist ein wichtiger Teil der Therapie bei Rheuma.
3. Dezember 2018 Kommentare: 2

Rheuma: Richtig essen, weniger Schmerzen

von Dunja Rieber
Die richtige Ernährung ist laut Rheuma-Liga ein wichtiger Teil der Therapie um Entzündungen zu lindern. Was Sie bei Rheuma essen sollten.
Zum Artikel >
Glücklich, fit und gesund - ein neuer Report zeigt, dass es nur 9 % der Deutschen so geht.
23. November 2018 Kommentare: 0

Warum wir ungesünder leben als wir glauben – neuer Gesundheits-Report 2018

von Dunja Rieber
Leben Sie gesund? Der Gesundheits-Report 2018 sagt: Die Deutschen schätzen sich viel gesünder ein als sie sind - wirklich gesund leben jedoch weniger als zehn Prozent!
Zum Artikel >