Zink
Zink ist im gesamten Körper an Dutzenden von Funktionen beteiligt. Es gibt kaum ein wichtiges Krankheitsbild, bei dem Störungen im Zink-Haushalt – seien es Mangelzustände oder Verteilungsstörungen – nicht eine wichtige Rolle spielen. Zink ist ein „Multitalent“. Es ist ein wichtiges Antioxidans, ohne das im Immunsystem nichts so läuft, wie es sollte. Zink ist ein wichtiger Schwermetall-Gegenspieler, und ohne Zink sind psychische Erkrankungen, entzündliche Tendenzen und ein gestörter Säure-Basen-Haushalt absehbar.
Funktionen von Zink
Schutzwirkung: Zink schützt die Zellen vor Schädigungen, die durch freie Radikale verursacht werden. Zudem wirkt es schützend vor Schwermetall-Vergiftungen mit Cadmium, Blei, Nickel usw. Diese Schwermetalle sind nicht nur in der Lage, Zink von dessen Enzympositionen kompetitiv zu verdrängen, sondern sie sind auch dafür bekannt, dass sie selbst zellschädigende Radikalreaktionen auslösen können.
Hormon-Metabolismus: Zink ist äußerst bedeutsam für den Stoffwechsel der Geschlechtshormone (z.B. Testosteron), der Schilddrüsenhormone, der Wachstumshormone, des Insulins und der Prostataglandine.
Immunität: Zink ist wichtig für die Regulierung der Immunantwort.
Ursachen für einen Zinkmangel
Unzureichende Zufuhr bei Kleinkindern, Jugendlichen, Senioren sowie bei Reduktionsdiäten
Verminderte Aufnahme durch äußere Einflüsse: erhöhte Zufuhr von Kalzium, Phosphor, Phytat oder Nahrungsfasern; chronische Schwermetall-Vergiftungen.
Resorptionsstörungen: ungenügende Tätigkeit der Bauchspeicheldrüse; entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa); Acrodermatitis enteropathica (die klassische, genetisch bedingte Zinkmangelkrankheit)
Zink Nahrungsmittel:
Linsen, Austern, Mais, Weizenkleie, Haferflocken, Gelbe Erbsen, Leber (Schwein, Kalb)



