


| Ernährung in der Steinzeit – immer noch in unseren Genen |
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Täglich 5 kg EssenDer frühe Steinzeitmensch ernährte sich von dem, was Mutter Erde zur Verfügung stellte: Es war hauptsächlich pflanzliche Nahrung wie Früchte, Beeren, Wurzeln, Pilze und grüne Pflanzenteile, das durch Kleinwild, Eier, Fisch und auch Reptilien aufgewertet wurde. Dabei gab es auch Phasen, in denen der Fleischanteil auch höher war, vor allem in der Zeit der Mammuts. Diese Ernährung war insgesamt qualitativ extrem hochwertig. Wertvolles Eiweiß, kaum Fett und Zucker und dafür unheimliche Mengen an Ballast- und vor allem Vitalstoffen. Bis zu 5 kg dieser Lebensmittel wurden täglich verzehrt, um den hohen Energieverbrauch bei 3000-5000 kcal lag (Vergleich heute: ca. 2000-2500). Vitalstoffaufnahme vielfach höherNach Linus Pauling, dem Begründer der orthomolekularen Medizin, lag die Vitaminaufnahme deshalb in der Steinzeit um bis zu 30 mal höher, als heute. Und auch um ein Vielfaches höher, als die heutigen Emfpfehlungswerte. Zudem war die Aufnahme der ebenso wertvollen sekundären Pflanzenstoffe ebenfalls um ein Vielfaches höher:
Heute: "Mangel im Überfluss"Diese hochwertige Ernährung hat über mehrere Millionen Jahre (also seit rund 200.000 Generationen) zu der einzigartigen Entwicklung des Menschen geführt. Die letzen 10.000 Jahre seit den Anfängen von Ackerbau und Viehzucht oder gar die letzten gut 100 Jahre seit der Industrialisierung der Ernährung spielen verglichen mit dieser Zeit kaum eine Rolle. Unser Organismus ist genetisch noch immer auf seine ursprüngliche Ernährungsform programmiert.
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Dank ins Neanderthal Das Bild des Neanderthalers wurde uns freundlicherweise vom Neanderthal Museum (Mettmann) bereitgestellt. www.neanderthal.de
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Historisches
Welche Ernährungsform ist für den Menschen die richtige? Anders gefragt: Wie hat die Natur das „Problem“ gelöst? Die Antwort darauf ist in der Ernährung unserer Vorfahren zu finden. Die Entwicklungsgeschichte unserer Vorfahren beginnt vor über zwei Millionen Jahren. In dieser Zeit gab es die ersten primitiven Werkzeuge und die Ernährung hing täglich davon ab, was bei der Jagd und beim Sammeln erbeutet werden konnte. 